Ein neues Seengebiet für Deutschland?


Gerade lese ich eine kleine Notiz zum Ruhrgebiet, eigentlich ging es um Steinkohlebergbau, bzw. dessen Ende. Es ist geplant, bis 2017 die letzten Steinkohlebergwerke stillzulegen. Aber damit ist die Arbeit unter der Erde noch nicht zu Ende, wie es scheint:

Sicher ist ebenfalls schon, dass die Pumpen im Ruhrgebiet niemals abgeschaltet werden dürfen, solange man nicht weite Bereiche des dicht besiedelten Ruhrgebiets fluten und in ein Archipel verwandeln möchte, denn durch den Bergbau ist die Region unter den natürlichen Grundwasserspiegel abgesackt. Eines Tages könnte sich allerdings schon die Frage stellen, was wirtschaftlicher ist: Pumpen oder Umsiedeln.

Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/2/155915

Vielleicht kann man dann aus dem Rhein und dem Ruhrgebiet einen zweiten Bodensee machen?

Was mich interessiert – wer bezahlt das Abpumpen des Grundwassers, wenn das Gebiet nicht zum See werden soll? Soweit ich das verstehe, wird man ewig pumpen müssen, ausser man schüttet das Gebiet auf, was aber genauso wie die Überflutung das Ende der dortigen Ortschaften bedeutet.

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