Selbstfahrende Autos könnten dem Halter auch weglaufen


Hadmut Danisch hat hier einen sehr interessanten Gedanken geäußert:

Was heißt überhaupt „gestohlen”? Was ist, wenn das Auto per Malware einfach selbst mal auf die Idee kommt, zusammen mit anderen Autos eine Spritztour nach Polen zu machen? Und gleich dort zu bleiben, weil’s dort so schön ist?

Quelle: http://www.danisch.de/blog/2019/01/26/wie-naive-juristen-die-digitalisierung-erwuergen/

Der Artikel geht hauptsächlich um juristische Probleme, aber ich muss sagen, so autonome Autos haben hier ein ganz eigenes Problem. Die juristische Frage, was man tun soll wenn ein Auto ohne Fahrer beim „illegalen“ Grenzübertritt „verhaftet“ wird ist jedoch auch interessant.

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Lesetipp – Wenn der Feind den Zugverkehr stoppt


Die Verkehrsbetriebe in den USA kaufen wohl vermehrt chinesische Züge:

https://www.heise.de/tp/features/USA-Angst-vor-chinesischen-Schienenfahrzeugen-4285986.html

Und jetzt haben sie Angst, dass die Züge verwanzt sein könnten, oder gar ferngesteuert angehalten werden könnten. Z.B. als Druckmittel in Verhandlungen oder wenn China meint sich gegen US Aggressionen wehren zu müssen.

Schöne neue Welt. Der Cyberwar und die Paranoia die mit ihm kommen.

Zudem – die USA mit ihren vielen Geheimdiensten müssten doch solche Züge prüfen und ggf. entwanzen können?

Nachtrag: Der Artikel ist wohl nur die halbe Wahrheit. In den Leserkommentaren dazu finden sich etliche Anmerkungen, dass es immer noch Zughersteller in den USA gibt (wenn auch oft in der Hand ausländischer Firmen) , und auch die chinesischen Züge in Werken in den USA produziert werden, weil der Transport über den Ozean plus die Importzölle zu teuer wären.

Propaganda? Ich bleibe bei Paranoia.

Narf und die Gänse


Es ist schon eine Weile her, dass ich an den Geschichten mit Narf dem Zwergdrachen gearbeitet habe. Ein Kapitel, als er zur Wiedergutmachung beim bauern Gänse hüten soll, fehlt immer noch. Aber inzwischen habe ich Entwürfe zwei Illustrationen dafür gezeichnet.

Narf und die Gänse
Narf und die Gänse

Es fing eigentlich alles ganz gut an. Der erste Tag war langweilig, aber ohne Probleme. Am zweiten Tag nahm Narf dann eine Flöte mit, um sich die Zeit zu vertreiben.

Narf und die Gänse, zweiter Tag
Narf und die Gänse, zweiter Tag

Die Schwanzspitze zum Rhythmus wippend saß er da, als eine Gans aufmerksam wurde, auf dieses interessante Teil, das da aus dem Gras winkte. Vielleicht ein Wurm? Schmackhaft? Muss man probieren!

16.000 Elektrobusse


Mehr als 16.000 Elektrobusse sind unterwegs. Täglich, Stündlich, fast rund im die Uhr. Sie befördern tausende von Menschen. Wo? In Shenzhen, China:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/weltrekord-shenzhen-hat-16-359-busse-auf-elektroantrieb-umgestellt/

Und nun Klimavorreiter Deutschland. Shenzhen ist eine Stadt, eine große zugegeben, mit 12 Millionene Einwohnern. Aber Deutschland hat eine guten ÖPNV heisst es immer, und 80 Millionene Einwohner. Also, wie viele Elektrobusse haben wir wohl im Einsatz?

608 (Dezember 2018)

Quelle: https://www.springerprofessional.de/omnibusse/elektromobilitaet/immer-mehr-deutsche-staedte-setzen-auf-elektrobusse/16303712

Nun ja … da haben wir noch etwas Luft nach oben. Oder, ist das Dieselruß?

Lesetipp – Spione zu Hause und Unterwegs


Ein recht sachlicher und anschaulicher Artikel über Dinge, die man früher als Abhörgeräte und Wanzen bezeichnet hätte:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bildungsforscher-gerd-gigerenzer-deutschland-wird-eine-ueberwachungsgesellschaft/23855396.html

Dass man mit den gehackten Kühlschrank ein Atomkraftwerk angreifen kann, hoffe ich jetzt mal nicht. Da müsste dann schon einiges arg schlecht entworfen worden sein – auf Seite des Atomkraftwerks. Sicherheitsrelevante Steuerungen sollten keine Verbindung zum Internet haben. Vor nicht allzu langer Zeit wurde mir sogar gesagt, dass solche Steuerungen gar nicht per Software implementiert sind, sondern als Hardware (= der gute alte elektromechanische Automat, ganz ohne CPU und Firmware), weil Software zu schlecht prüfbar ist, und als Risiko galt.

Aber es gab ja auch schon Berichte, dass sich moderne Autos gegen den Willen des Fahrers fernsteuern lassen. Oder dass ein als Scherzkeks getarnter Hacker die Pumpen eines amerikanischen Wasserwerks so oft aus- und wieder eingeschaltet hat, bis sie kaputt waren. Diese großen Pumpen sind für Dauerbetrieb ausgelegt und nehmen solche Aktionen übel. Das gehört alles nicht ans Internet.

Übung mit Wasserfarben, Topfpflanze


Das Projekt:

Kaffeestrauch
Kaffeestrauch

Das Ergebnis:

Kaffestrauch mit Wasserfarben
Kaffestrauch mit Wasserfarben

Es war ein uninspirierter Tag, aber ich wollte meinen Übungsrhythmus einhalten und habe mich hingesetzt um den kleinen Kaffeestrauch zu malen. Obwohl ich Pflanzen sehr gerne mag, hatte ich schon immer Schwierigkeiten, die Strukturen richtig zu Papier zu bringen.

Mit der Pflanze als Modell hat es größtenteils funktioniert, was die Struktur und Form angeht, aber ich habe weder die Farben noch die Helligkeiten richtig getroffen.

Zudem war die Entscheidung, Deckweiß für die Glanzlichter zu verwenden wohl nicht so gut. Wasserfarben lassen sich auswaschen, das ist etwas mit dem mir noch die Übubng fehlt, aber vielleicht wäre das der bessere Ansatz für die Glanzlichter gewesen. Ein Punkt für zukünftige Übungen.

Mit den Wasserfarben mache ich jetzt erst mal Pause, als nächstes gibt es bunte Kleckserei mit Acryl. Demnächst auf diesem Kanal, schalten sie nicht um!