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Frauenfortbildung bringt weniger als Männerfortbildung?


Science Files titelt: „Frauenförderung lohnt sich nicht: Gesellschaftlicher Nutzen tertiärer Bildung für Männer dreimal so hoch“

https://sciencefiles.org/2017/10/02/frauenforderung-lohnt-sich-nicht-gesellschaftlicher-nutzen-tertiarer-bildung-fur-manner-dreimal-so-hoch/

Ein interessante Fragestellung, sicherlich. Leider werde ich aus der OECD Studie, die als Grundlage dieser Schlussfolgerung dient nicht richtig schlau.

Was mich jetzt beschäftigt, ist die Frage: Wie kommt das? Was genau ist gesellschaftlicher oder privater Nutzen einer Fortbildung, und warum scheinen Männer so viel mehr Nutzen aus einer Fortbildung zu ziehen?

Sogar der private Nutzen, also Fortbildungen, die man nur für sein eigenes Interesse absolviert, ist bei den Männern nach dieser Studie etwa um den Faktor 1.7 höher als bei Frauen. Ich hatte zumindest hier, beim privaten Nutzen, einen Wert nahe bei der 1.0 erwartet. Ich vermute, die Erklärung liegt darin, wie der Nutzen gemessen und bewertet wird … im Moment versuche ich mich als Künstler weiter zu entwickeln, der „Nutzen“ daraus, z.B. von dem, was ich für Fachliteratur und Kurse ausgebe, lässt sich aber in Euro nicht beziffern, da ich mit meiner Kunst auf absehbare Zeit kein Geld verdienen werde. Für mich persönlich ist ein Nutzen dieser Ausgaben aber sichtbar, meine Bilder und Grafiken werden besser.

Wieder mal so ein Rätsel …

PS: Hier wird es ein bischen klarer, zumindest der sogenannte gesellschaftliche Nutzen:

http://www.danisch.de/blog/2017/10/01/kosten-und-nutzen-der-frauenfoerderung/

Das ist also die Quote an Ausbildungskosten zu Steuer(mehr-)einnahmen durch die Arbeit der Ausgebildeten. Wie sich der private Nutzen errechnet bleibt aber auch hier offen.

Das auf die Steuereinnahmen zu reduzieren und dann von gesellschaftlichem Nutzen zu sprechen scheint mir etwas schräg. Kunst und Kultur bringt sicher nicht viel Steuereinnahmen, wurde aber fast immer als gesellschaftlich wertvoll betrachtet. Gesang und Musik, Schauspiel, Theater, Akrobatik, Lyrik, Prosa, Poesie … wenn wir nur noch Techniker und Ingenieure Fördern weil die am meisten Steuern abführen, dann wird das Leben aber ganz schön öde.

 

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Lesetipp: Die Hälfte der Lehramtsstudenden als Lehrer nicht geeignet


Gerade in einer alten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung entdeckt:

Laut der Untersuchung, die am Freitag in Stuttgart vorgestellt wurde, weisen die Hälfte der Lehramtsstudenten und Referendare Verhaltensmuster auf, die ihn zur Bewältigung der psychischen Anforderungen des Lehrerberufs ungeeignet machen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufswahl-zum-lehrer-nicht-geeignet-1.350804

 

 

Wer hat’s erfunden? Die Finnen. Sumpffußball


Die Welt ist voller Wunder.

https://deutsch.rt.com/kurzclips/54289-russland-holt-sich-wm-titel-sumpffu%C3%9Fball/

Auch wenn ich hier etwas schief grinsen muss, ähnlich wie beim Gummistiefelweitwurf, denke ich, dass diese neuen „kleinen“ Sportarten gut sind, als Gegengewicht zu den durchprofessionalisierten Ligen der großen, etablierten Sportarten wie dem normalen Fußball. Hier drüfte die Begeisterung der Sportler für den Sport der Antrieb sein, und nicht der Versuch, das große Geld zu machen, egal bei welchem Verein, heute hier und morgen dort.

Also, weiter so Jungs, und noch viel Spass beim Sumpffußball!

PS: Auch wenn manche Fans und selbst manche Sportler das nicht verinnerlicht haben, der Wettkampf dient zum Kräftemessen unter kontrollierten Bedingungen und man sollte sich vor und nach dem Wettkampf wieder vertragen. Die Welt geht nicht unter, nur weil man zweiter Sieger geworden ist. Und auch der Verlierer hat trainiert und geackert, sein Bestes gegeben – das verdient ebenfalls Respekt.

Landschaftsgenerator, Teil 2


Unglücklicherweise war in meinem Programmcode zum Export der Daten ein Fehler, und die Höhenprofile von Vorgestern waren nicht so gut, wie sie hätten sein können. Daher hier noch zwei Nachträge.

Neu dazugekommen ist noch eine Berechnung, die berücksichtigt, dass Wasser in gewachsenem Boden langsamer versickert als in aufgeschüttetem (groben) Sediment. Damit werden jetzt die Talsohlen nicht mehr ganz so flach, weil das Sediment näher am Hang abgelagert wird.

Stark erodierte Berglandschaft
Stark erodierte Berglandschaft

Die Landschaften sehen immer noch etwas künstlich aus, aber insgesamt gar nicht so schlecht.

Da ich für ein altes Projekt von mir Inseln brauchte, habe ich noch eine Überlagerung mit einer Gauss-Kurve programmiert, welche die Landschaft zum Rand der Fläche hin sanft abfallen lässt.

Eine Insel mit zwei Bergen
Eine Insel mit zwei Bergen

Bei dem Projekt handelte es sich um einen Siedler II Klon, aber davon gibt es schon mehrere, auch recht gute, so dass ich das Projekt damals dann eingestellt habe (und Fehler hatte es auch …)

Projekt hin oder her, die neuen Inseln kommen gut 😀