Die Zwergplaneten werden Zahlreicher


Es wurde ein neuer transneptunischer Zwergplanet in der 500km-Klasse gefunden. „Farout“ – „Weitdraussen“:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Auf-der-Suche-nach-neuntem-Planeten-Fernstes-Objekt-im-Sonnensystem-gefunden-4254173.html

Wenn man diese Liste (https://de.wikipedia.org/wiki/Plutoid) nimmt, dann wäre das der 10. transneptunische Zwergplanet. Da draussen gibt es dann doch einige.

 

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Du Depp Du Depp Du depperter Depp Du


Manchmal stelle ich mich ja schon blöd an … zuerst fiel mir auf, dass ich Dame und König auf dem Schachbrett vertauscht hatte. Nun ja, ich hab seit 20 Jahren nicht mehr Schach gespielt. Ok, Modell angepasst, wieder in dern Raytracer, 5 Stunden warten.  Dann viel mir auf, dass ich den Brechungsindex des Materials auf 1.33 gesetzt hatte, das entspricht Wasser. Glas liegt im Bereich 1.45 bis etwa 1.9 (Kristallglas).

Also nochmal in den Raytracer …

5 Stunden später wollte ich das Ergebnis abholen, aber … nix da. Raytracer aus unerfindlichen Gründen abgesürtzt. Also noch mal, diesmal dem Teil 5 Stunden auf die Finger geschaut. Ohne Absturz durchgelaufen.

Nun also, 15 Stunden später:

Schachspiel v1.1
Schachspiel v1.1

Zwischendurch hatte ich versucht, eine Animation des Schachbrettes zu erstellen. Bereits mit korrigierten Positionen für Konig und Dame, aber noch mit dem Wasser-Glas:

Da gibt es auch noch viel zu lernen …

 

Schachspiel … final?


Sechs Stunden für das letzte Tuning an der Szene, vier Stunden für die Berechnung – definitiv zu viel Zeit gemessen am Fortschritt, aber ich glaube das ist meine bislang beste Szene mit Elementen aus (virtuellem) Glas.

Schachspiel in Glas
Schachspiel in Glas

Meine ursprüngliche Idee, eine animierte Kamerafahrt über das Spielfeld zu machen, muss ich angesichts der 4 Stunden pro Bild allerdings  begraben. Zumindest, wenn ich in dieser Qualität rendern will.

Ein Schachspiel aus Glas


Die Zeit rast nur so vorbei. Gut zwei Jahre ist es her, dass ich an abstrakten Schachfiguren gearbeitet habe:

https://gedankenweber.wordpress.com/2016/06/20/abstrakte-schachfiguren-und-mehr/

Chrom, Marmor und Holz waren schön, aber mein Herz hängt eben an Glas und Kristall, also gab es kurz darauf auch noch eine Fassung in Kristall:

https://gedankenweber.wordpress.com/2016/06/22/spielfiguren-in-glas-und-kristall/

Und dann schlummerten die Spielfiguren im Archiv bis ich mich gestern daran erinnert habe, und die Idee reifte, ein Schachbrett dafür zu entwerfen, und die Figuren auch mal in „live“ darzustellen. Es war gar nicht einfach, das Glas schön darzustellen. Glas lebt von Spiegelungen und Lichtbrechung, und braucht eine entsprechende Umgebung um gut zu wirken, aber so viel Zeit wollte ich in die Szene nicht investieren und habe versucht trotz einem recht schmucklosen Raum als Umgebung das beste aus der Szene zu machen.

Hier die bislang beste Fassung:

Schachspiel in Glas
Schachspiel in Glas

Das hier war die erste Fassung mit dem kompletten Brett. Eigentlich alles da, aber das Glas wirkte hier einfach nicht.

Der erste Versuch
Der erste Versuch

Ein Knackpunkt war wohl das Fehlen entsprechender Kaustiken. Das ist ein Effekt, den ich im Raytracer extra aktivieren und konfigurieren muss. Das war dann schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Photon Mapping
Photon Mapping

Danach kam dann „nur“ noch Feintuning am Licht und den Materialdefinitionen – mit dem Ergebnis bin ich jetzt recht zufrieden. Vielleicht sollte ich versuchen eine Animation daraus zu machen, wie sich das Schachbrett langsam im Licht dreht? Mal sehen …

Eine hab‘ ich noch – Reparaturplattform v3.11


Letzte Woche ist endlich mein Blender Buch eingetroffen. Ich benutze bislang Povray, möchte mich aber auch in Blender einarbeiten, weil das im Moment die am weitesten verbreitete kostengünstige 3D Software ist.

Das Buch hat auch ein Kapitel über „Lichtdesign“ und weil die meiste Kritik an der Reparaturplatform sich auf die Beleuchtung bezog, dachte ich in fange damit mal an. Netterweiße ist das Kapitel unabhängig vom verwendeten Werkzeug und die Ideen ließen sich 1:1 auch auf Povray anwenden. Hier das Ergebnis.

Reparaturplattform v3.11
Reparaturplattform v3.11

Zum Vergleich die vorige Version:

Reparaturplattform v3.8
Reparaturplattform v3.8

(Die Versionen 3.9 und 3.10 habe ich nicht veröffentlicht)

Ich tue mir schwer mit der Bewertung. Die neue Version ist beleuchtet wie in einem Fotostudio. Das Licht zeichnet alle Details klar und deutlich.

Die vorige Version war mehr das, was ich als „realistisch“ für den Weltraum hielt, aber schon mit Kompromissen, was die Schatten angeht – meines Wissens nach sind Schatten im Weltraum meist komplett schwarz, aber das zerstört den visuellen Eindruck, und so hatte ich es mit „sehr dunkel“ statt „komplett schwarz“ versucht.

Eigentlich gefällt mir die neue Version gut, aber so wahnsinnig viel besser, wie es das Kapitel zunächst hoffen lies, ist sie nicht.

Ob ich jemals mit der Szene fertig werde? Ich habe schon wieder einige Details entdeckt die ich verbessern möchte …