Drogenrazzia im Flüchtlingsheim


Bislang habe ich die Berichte über Kriminalität im Umfeld von Flüchtlingsheimen immer als rechte Propaganda abgetan, aber gestern war ein Bericht in der Stuttgarter Zeitung über eine Drogenrazzia in einem Flüchtlingsheim.

Gesucht wurden 5 des Drogenhandels verdächtige Personen.  Kontrolliert wurden rund 100 Personen im Heim, gefunden wurden 3 der 5 Gesuchten, dazu eine Person die sich als einer der Gesuchten ausgeben hatte, es aber nicht war. Dazu wurden mehrere hundert Gramm Cannabis sowie größere Mengen Bargeld gefunden. Jetzt ist der Besitz von Bargeld kein Verbrechen, aber im Zusammenhang mit den gefundenen Drogen ein Hinweis, dass damit auch gehandelt wurde.

Ich verstehe das nicht. Sollten die Flüchtlinge nicht froh sein, endlich am Ziel ihrer Flucht zu sein, in Sicherheit und mit allem lebensnotwendigen versorgt? Ich hätte angenommen, dass eine gewisse Dankbarkeit oder zumindest Zufriedenheit da ist. Statt dessen werden einige davon kriminell, wobei gerade Drogenhandel ein Problem ist, das weitere Kriminalität anregt, Beschaffungskriminalität, um das Geld für den Drogenerwerb aufzutreiben.

5 von 100, das ist jetzt keine riesige Quote, aber ich hätte eher angenommen, dass Flüchtlinge sich zuerst mal besonders vorbildlich verhalten, damit sie von der örtlichen Bevölkerung besser akzeptiert werden.

Grummel. Einerseits tun die ehrlichen Flüchtlinge leid, die nun unter den Vorbehalten leiden müssen, die das Treiben der 5 im Umfeld des Heims gesät hat, andererseits hoffe ich, dass die Drogenhändler nach der Verurteilung umgehend ausgeweisen werden, und dem Staat nicht weiter zur Last fallen können.

Erzieherinnen sind gar nicht so schlecht bezahlt


Bislang habe ich geglaubt, was so in den Medien geschrieben wurde, dass Erzieherinnen und Erzieher unterbezahlt sind. Ich stellte mir unter “unterbezahlt” einen Lohn vor, der knapp über dem Mindestlohn liegt, und dachte mir nichts weiteres dabei.

Jetzt lese ich:

Rechnet man dagegen mit der Entgeltgruppe S 6 Stufe 6, in der dem VKA zufolge die meisten Erzieherinnen eingestuft sind, dann erhöht sich das Monatsgehalt so einer Standard-Erzieherin von 3.289 Euro um 685 auf knapp 4.000 Euro

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/44/44916/1.html

Fast 3300 Euro, das ist der heutige Stand für die Gruppe in der die meisten Erzieherinnen eingestuft sind. Das ist schon nahe an den Einstiegsgehältern von Ingenieuren und Akademikern.

Ich kann daran nichts unterbezahlt finden. Die gewünschten 4000 Euro sind schon ein sehr fürstliches Gehalt aus meiner Sicht.

Schaut man mal auf Altenpfleger, z.B. hier: http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Altenpfleger-Altenpflegerin?gclid=CM732J3wvsUCFfMZtAodaywA9w dann sieht man, dass Altenpfleger mit rund 2000 Euro deutlich weniger bekommen. Und demente oder bettlägerige Alte sind keinesfalls einfacher zu versorgen als Kinder.

Mein Verständnis für den Streik der Erzieherinnen schrumpft. Eher hätten die Altenpfleger Grund zu streiken.

 

Integration von Migranten, Identifikation mit dem Land


Bevor ich den Schwenk auf Deutschland mache, möchte ich kurz auf die USA eingehen, einem Land das die meiste Zeit seiner Existenz ein klassisches Einwanderungsland war.

Zumindest in früheren Zeiten war es so, dass viele Personen die aus freien Stücken in die USA einwanderten, auch “Amerikaner” werden wollten. In vielen Fällen hatten die Heimat verlassen, weil sie mit der Heimat unzufrieden waren. US-Amerikaner werden, war Teil des Traums. Nicht nur dort zu leben, sondern Teil der Gesellschaft zu werden, so zu werden wie die anderen Amerikaner. Continue reading Integration von Migranten, Identifikation mit dem Land

Die Rückkehr der Farben


Viele jubeln schon im März, wenn sich die ersten Blüten zeigen, aber für mich beginnt die lebenswerte zeit des Jahres erst wenn das Gras wieder grünt, und die Bäume die ersten Blätter zeigen – dann ist die Welt wieder farbig, die Luft voller frischer Düfte, wärmer auch, und das Leben wird wieder lebenswert. Continue reading Die Rückkehr der Farben

Zwei Schulfächer, die ich vermisse


Immer wieder begegne ich Leuten, die sich nicht zu helfen wissen – konkret betrifft das vor allem die Bereiche “Hausmedizin” und “Reparaturen”. Es gibt viele kleine Verletzungen oder leichte Krankheiten die man selbst behandeln kann. Genauso gibt es viele kleine Reparaturen im Haushalt, die man selbst durchführen könnte. Aber niemand hat es den Leuten beigebracht, und so sind sie hilflos, selbst bei kleinen Problemen. Continue reading Zwei Schulfächer, die ich vermisse

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