Mobile Reparaturplattform für Raumschiffe


Es gab schon mal einen Artikel hier im Blog,  „Reparaturplattform Final„, aber kürlich bekam ich einige Tips eines Profis in 3D Grafik und habe die Szene noch mal überarbeitet.

Mobile Reparaturplattform
Mobile Reparaturplattform

Ich würde sagen, deutlich besser als die vorige Version, aber immer noch nicht das beste 3D Werk von mir.

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Zurück zu den Sternen


Endlich habe ich wieder Zeit für 3D Grafik. Die Hintergrundgeschichte für diese erzähle ich, sobald das Bild weiter gediehen ist.

Sprungstation
Sprungstation

Die Station kann Raumschiffe in kurzer Zeit durch den Transportstrahl zu einem entfernten Ziel befördern. Ein Mix aus Sternentor und Teleporter, oder auch, „Beam me up Scotty“, nur für Raumschiffe statt Personen. Die Idee hier ist, dass Fähren und Frachtschiffe auf solchen Routen wenig Treibstoff verbreauchen und eventuall ganz ohne eigenen Überlichtantrieb auskommen. Damit hat man mehr Raum an Bord für Fracht und Passagiere, ist aber auf Routen mit Sprungstationen beschränkt.

Umweltfreundliche Solarzellen und Elektroautos?


In Solarzellen steigern seltene Erden den Wirkungsgrad:

https://www.iwr.de/news.php?id=28019

Bislang benötigen Leistungsfähige Akkus ebenfalls seltene Erden:

https://www.electrive.net/2018/03/05/byd-will-anteil-von-seltenen-erden-in-akkus-senken/

Und auch die Magnete für die Motoren von Windkraftanlagen und Elektroautos funktionieren besser mit seltenen Erden:

https://www.next-mobility.news/neuer-magnet-fuer-e-motoren-bedarf-seltener-erden-sinkt-um-bis-zu-50-prozent-a-688462/

Im Moment sieht die Gewinnung seltener Erden in China so aus:

https://edgylabs.com/china-rare-earth-minerals

Als ich das gesehen habe war ich doch etwas geschockt. Alle die umweltfreundlichen Produkte, Solarzellen oder Windkraftanlagen um Strom zu produzieren, Akkus um den Strom bis zum Verbrauch zu speichern, oder die Antriebe von Elektroautos benötigen zu einem gewissen Grad seltene Erden. Und deren Gewinnung sieht zumindest für mein Laienauge nicht gerade umweltfreundlich aus.

In den Akkus ist viel Lithium enthalten. Dieser Artikel zeigt ein schönes Loch, wo Lithium ausgegraben wird:

https://www.snopes.com/fact-check/lithium-mine-oil-sands/

Unsere umweltfreundliche Technik ist also nur bei uns so schön sauber. Anderswo, also dort, wo die Rohstoffe dafür gewonnen werden, geht die Produktion mit erheblichen Zerstörungen der Umwelt einher.

Ich will die Technologien jetzt nicht verteufeln – ich bin immer noch ein Fan von Fotovoltaik und Windkraft, vor allem, weil Öl und Kohle irgendwann einfach verbraucht sind und sie zu schade zum schnöden Verbrennen in Wärmerkraftmaschienen sind. Aber ich denke, man sollte die andere Seite auch einmal gesehen haben. Ich muss sagen, bis heute wusste ich von diesen „hübschen“ Löchern in der Erdkruste auch noch nichts. Sollte man aber, wenn man sich ein komplettes Bild von der Sache machen will.

Hie noch ein Loch, Magnetherstellung diesmal – Magnete werden sowohl in Generatoren (-> Windkraft) als in Motoren (->Elekroantriebe) benötigt:

https://www.bauer-boecker.de/2017/02/20/wo-kommen-die-magnete-her/

Gibt wohl viele neue Badeseen dort? Falls sich aus dem Untergrund nicht zu viele Gifte im Wasser lösen …

PS: Nutzung der Sonnenwärme, was bei uns nur selten ein Thema ist, käme ohne seltene Erden aus. Die Bereitung von Warmwasser mit Strom oder Erdgas in den Haushalten ist eigentlich eine große Verschwendung wertvoller Energieträger, wenn man die Wärme für umsonst von der Sonne bekommen könnte. Zudem ist ein Speicher für Warmwasser im Prinzip nur ein gut isoliertes Fass und wesentlich einfacher und resourcenschonender in der Herstellung als ein Akku.

Wieso ist Sonnnenwärme fast nie ein Thema, aber Solarstrom so oft?

Roggenbäckerei


Weizenmehl ist praktisch überall, und mir stand der Sinn danach, mal etwas anderes auszuprobieren. Roggen ist vermutlich nach Weizen hier in Deutschland das populärste Getreide für Backwaren.

Was ich allerdings zum Zeitpunkt meiner Experimente noch nicht wusste, ist, dass dem Roggen die Klebereiweiße fehlen, die ein Brot in Form halten. Der Hafer den ich beigemischt habe, hat auch keine. Da ich jedoch aus Erfahrung wusste das es mit der Form Probleme geben wird, habe ich für das Gewürzbrot eine kleine Springform verwendet.

Aber das erste zuerst. Kekse! Ok, Kräcker oder eher Knäckebrot. Roggen, Hafer, Sesam und kümmel. Mit etwas Hefe, aber ich glaube die bringt bei so flachen Teigwaren nichts.

Roggen-Cracker
Roggen-Cracker

Roggen muss relativ heiß gebacken werden, das Backpapier mag das nicht. Ich denke auf dem Blech wären meine Kräcker flach geblieben.

Roggen-Cracker
Roggen-Cracker

Ich mag Kümmel. Für mich war der Geschmack Klasse. Hier ein Foto der Stücke, man erkennt, dass die Kräcker innen porös sind. Der letzte Versuch hatte mehr die Qualität von Panzerplatten. Der Geschmack war so gut dass ich fast alle noch am gleichen Tag wieder weggefuttert habe …

Roggen-Cracker
Roggen-Cracker

Am nächsten Tag wollte ich dann sehen, ob man aus der Basis auch eine Art Brot bereiten kann. Also wieder Roggenmehl, Haferkleie, Sesam und Kümmel gemischt, mit Hefe gehen lassen, und hoffnungsvoll in die Springform gefüllt.

Roggen-Gewürzbrot
Roggen-Gewürzbrot

Hoch werden diese Mischungen scheint’s nie. Und ich habe einen Fehler gemacht, es fehlt unten die Kruste, weil darunter eine Schüssel mit Wasser stand die für Dampf sorgen sollte. Das machte sie auch, aber sie liess die Hitze nicht von unten an die Form. Merke: In diesem Fall muss die Schüssel über oder neben den Teig, und in meinem Gasofen die Springform auf die unterste Schiene.

Serviervorschlag
Serviervorschlag

Lecker ist es dennoch. Hier ein Stück, frisch in der Pfanne mit etwas Olivenöl aufgebacken, damit es schön knusprig ist, und der Kümmel sein Aroma entwickeln kann. Die Äpgfel und der Paprika sind aus dem Garten, Kapern, Silberzwiebeln und Oliven sind gekauft.

Rezept:

  • 80g Roggenmehl
  • 80g Haferkleie
  • 50g Sesam ungeschält
  • Kümmel und Salz nach Geschmack. Für das Brot darf auch etwas Zwiebel dazu.
  • Wasser

Für die Kräcker den Teig recht dünnflüssig bereiten und eine Stunde Ruhen lassen. Bei 220 Grad 40 Minuten backen. Ist knifflig, zwischen knusprig und verbrannt ist nur eine kleine Zeitspanne. Ein Blech ist mir gnadenlos verkohlt.

Für das Brot den Teig mit einem halben Würfel Hefe zubereiten. Im Vergleich zu einem Hefeteig mit Weizenmehl immer noch sehr feucht, aber nicht so flüssig wie den Teig für die Kräcker. 1 Stunde ruhen und gehen lassen, dann in eine gut gefettete Form füllen und noch mal gehen lassen, bis der Teig etwa das doppelte Volumen hat. Bei 240 Grad etwa 45 Minuten backen.

Zeiten und Temperaturen sind Schätzwerte auf Basis meiner Versuche. Das braucht vemutlich noch mehr Tests, um das Optimum zu finden.

 

 

Apfelgebäck im Pizza Stil


Seit längerem hatte ich den Gedanken im Kopf, „Einmal im Leben solltest Du versuchen, eine Pizza selbst zu backen“. Also nicht nur eine Tiefkühlpizza aufwärmen, sondern möglichst viel davon selbst zu machen.

Der andere Gedanke war der Wunsch, die Äpfel, die es dieses Jahr wieder reichlich gibt, möglichst kreativ zu verwerten. Apfelbrei, Apfelkompott und Apfelkuchen werde ich nämlich vermutlich in ein paar Wochen nicht mehr sehen können.

Tomaten und Äpfel harmonieren gut. Zwiebel und Äpfel auch. So formte sich dann die Idee, eine Art Apfel-Pizza zu machen. Da ich ein Fan von Haferflocken bin, ist es allerdings kein richtiger Pizzaboden, sondern eine kräftigere Hefeteigvariante mit 20% Hafeflocken statt Weizenmehl. Das hält immer noch gut genug.

Ach, fast hätte ich es vergessen – das Debrecziner Würstchen steuerte auch noch einen guten Teil zum Geschmack bei.

Arbeitschritte
Arbeitschritte

Das Würstchen ist gekauft, der Käse, Mehl und Haferflocken ebenso. Der Rest ist aus dem Garten, die Tomatensauce selbst gekocht.

Apfel-Pizza
Apfel-Pizza

Die Mengenangaben sind für zwei Portionen:

Der Teig

  • 200g Mehl Typ 550
  • 50g Haferflocken
  • 150ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Hefewürfel

Der Belag

  • Stark gewürzte Tomatensauce mit Salz, Oregano und Pfeffer.
  • 500g Apfelstücke
  • 100g Schmelzender Käse, z.B. Emmentaler
  • 1 Debrecziner Würstchen
  • 2 Zwiebeln
  • Ein großes Bündel Schnittlauch.

Für den Teig die trockenen Zutaten mischen. Die Hefe in 150 ml lauwarmen Wasser auflösen, und mit dem Teig mischen. Der Teig sollte fest bleiben und nicht an der Schüssel kleben, das Wasser also in kleine Mengen dazu geben, bis die Konsistenz des Teigs passt. Den Teig gehen lassen bis er sich verdoppelt hat, dann noch mal gut durchkneten, und wieder gehen lassen bis zur doppelten Größe. Den fertigen Teig zur Kugel formen und dann dünn ausrollen, 4mm Dicke oder weniger.

Den Teig mit der Tomatensauce bestreichen, die Zwiebeln würfeln und einstreuen, dann die Apfelstücke auflegen, je nach Geschmack noch mal mit Oregano bestreuen, dann fein geschnittene Scheiben des Debrecziner Würtchens auflegen und schliesslich mit fein geschnittenem Schnittlauch bedecken. Und zu guter Letzt, den Käse darüber.

Der Ofen sollte gut vorgewärmt sein. Ein echter Pizzaofen bringt 450° eine durchschnittlicher Backofen so etwa 250° D.h. den Ofen auf maximale Hitze stellen, und wirklich gut vorwärmen. Ein Pizzastein hilft, dass der Ofen beim Einschießen der Pizza nicht so stark abkühlt. Etwa 10 Minuten bei größter Hitze backen lassen – muss man ein bischen beobachten, jeder Ofen ist anders und die 10 Minuten sind eben, was bei mir funktioniert hat.

Bestes Apfelrezept bislang 🙂

Neues, Altes und Gedanken darüber