Grenfell Tower – Giftige Gase durch Fassadenbrand


Es ist ja schon schlimm genug, dass man Gebäude mit brennbaren Materialen verkleidet, so dass ein Feuer sich recht schnell entlang der Fassade am Gebäude hochfressen kann. So reicht eine brennende Mülltonne, die an einer Steinwand gerade mal einen Rußfleck hinterlassen würde, nun als Auslöser für einen Großbrand.

Schlimmer ist es jedoch, wenn das verwendete Material beim Brand auch noch giftige Gase erzeugt, welche die Bewohner des Hauses lähmen oder anderweitig handlungsunfähig machen, so dass sie im Brandfall nicht einmal mehr aus eigener Kraft fliehen können.

http://www.telegraph.co.uk/news/2017/06/22/grenfell-tower-victims-poisoned-cyanide-insulation-released/

Das am Grenfell Tower verwendete Dämmaterial Polyisocyanurat setzt beim Brand Blausäure und Kohlenmonoxid fei.

Zum Kohlenmonoxid weiß Wikipedia:

Das Gas ist giftig, da es viel stärker an Hämoglobin bindet als Sauerstoff und so den Sauerstofftransport durch das Blut unterbindet. Die Kohlenstoffmonoxidintoxikation ist häufig ein Teilvorgang der Rauchgasvergiftung […]; sie kann innerhalb kurzer Zeit tödlich sein.

Kurz gesagt, dieses Gas erstickt die Opfer, weil das Blut keinen Sauerstoff mehr transportieren kann. Durch den Sauerstoffmangel verliert das Opfer relativ schnell das Bewusstsein und kann sich damit nicht mehr selbst helfen, selbst wenn es bis zum Eintritt des Todes noch etwas dauert und eine Rettung möglich wäre.

Zur Blausäure sagt Wikipedia:

Blausäure ist extrem giftig, schon 1–2 mg Blausäure pro kg Körpermasse wirken tödlich. Die Aufnahme kann, neben der direkten Einnahme, auch über die Atemwege und die Haut erfolgen. Letzteres wird durch Schweiß begünstigt, da Blausäure eine hohe Wasserlöslichkeit besitzt.

Auch dieses Gas wirkt erstickend, aber auf einer anderen, der zellulären Ebene. Die Zellen können keinen Sauerstoff mehr verwerten, da die entsprechenden Enzyme blockiert werden. Das führt sehr schnell zum Tod.

Die Fassade am Grenfell Tower war also nicht nur brennbar, sondern setzte auch giftige Gase frei, die im Falle der Bläusaure schon in geringer Konzentration tödlich sind, auch Kohlenmonoxidvergiftungen sind nicht zu unterschätzen, zu viele Menschen sind daran schon gestorben.

Ich frage mich, ob Deutschland in diesem Zitat aus dem Artikel, im Satz, “ and most of the EU“ mit gemeint ist:

The UK and most of Europe have no regulations on the toxicity of fire smoke from construction products, even though escape from a high-rise building may be equally impossible

Prof Richard Hull

In der EU wird so viel reguliert, inklusive der maximalen Stromaufnahme eines Staubsaugers, aber Baustoffe, die im Brandfall giftige Gase freisetzen, nicht? Ich glaube, da muss ich noch mal extra recherchieren.

Im Prinzip bin ich für Wärmedämmung an Gebäuden, aber diese sollte nicht zur potentiellen Todesfalle für die Bewohner werden. Vor allem, wenn es z.B. mit Glas- oder Steinwolle ungiftige und nicht brennbare Dämmstoffe gibt, die auch bei der Entsorgung kein Problem sind – das bei uns so gern verwendete, brandgehemmte Styropor ist streng genommen wegen der für den Brandschutz verwendeten Chemikalien Sondermüll, auch wenn es Ausnahmereglungen speziell für Styropor als Baumaterial gibt. Giftig bleibt es trotz der Sonderlocke für die Entsorger.

 

Lesetipp: Katzen sind extreme Ausreisser unter den domestizierten Tieren


Ein kleiner Bericht über neuere Untersuchungen zur Geschichte und Verbreitung der Hauskatze in den letzten 10.000 Jahren:

https://arstechnica.com/science/2017/06/cats-are-an-extreme-outlier-among-domestic-animals/

Zitat:

Today, cats still share our homes and food, and for thousands of years they have worked alongside farmers and sailors to eradicate vermin. If we haven’t domesticated cats, what exactly have we done to them?

Meine Antwort:

Wir boten ihnen Schutz und Lebensraum, daher die lange Co-Evolution und Zusammenarbeit. Katzen waren nützlich genug in der Art und Weise wie sie waren, ebenso ästhetisch genug, dass kein großer Bedarf bestand, sie zu verändern. Sie waren nützlich und anmutig, ganz von Natur aus.

Ich vermute jedoch, es fand eine Selektion statt – nur „sozialverträgliche“ Katzen blieben dauerhaft beim Menschen, so dass die heutigen Hauskatzen sozusagen die Auslese an gut sozialverträglichen Katzen sind. Die anderen blieben oder wurden wieder Wildkatzen.

Von Schiffskatzen gibt es auch eine nette Geschichte – der unsinkbare Sam überlebte drei Schiffsuntergänge:

https://en.wikipedia.org/wiki/Unsinkable_Sam

Da Katzen mehrheitlich wasserscheu sind, erscheint mir das noch um so beindruckender.

Katzen sind heute im Internet populär, aber geliebt wurden sie scheinbar schon immer:

there’s a 9,500-year-old grave in Cyprus with a cat buried alongside its human

Eine Katze die vor 9.500 Jahren in Zypern zusammen mit ihrem Besitzer bestattet wurde – ich betrachte das als Beleg für den hohen Stellenwert, den die Katze im Leben ihres Besitzers eingenommen hatte.

Landschaftsgenerator zu Texturgenerator


Schon beim Entwurf der ersten Fassung meines Landschaftsgenerators schwang die Idee mit, nicht nur Höhenprofile sondern auch andere Sorten von Texturen zu erzeugen. Naheliegend war, die Simplex-Noise Funktion auch für die klassischen Wolkenstrukturen zu verwenden:

Wolkentextur
Wolkentextur

Weitere Ideen sind Gesteinssorten wie Granit oder Marmor, die sich per Simplex-Noise ebenfalls relativ leicht erzeugen lassen. Dazu kämen noch Holz und Zwiebelstrukturen.

Unverhältnismässig aufwändig war die Programmierung des Farbgradienten-Einstellers. Aber das ist jetzt geschafft, und man kann Farbgradienten als lineare Interpolation durch eine beliebige Anzahl von Stützpunkten festlegen. Schöner wäre vermutlich eine kubische Interpolation, aber im Moment bin ich froh, dass es überhaupt funktioniert.

Was ich noch nicht herausgefunden habe ist es, wie man Simplex-Noise modulo der Texturgröße berechnen kann, um Muster zu erzeugen, deren linke Seite nahtlos and die rechte passt, ebenso die obere an die untere Seite, damit man nahtlose Kachelmuster erstellen kann.

Solarkraft in Marokko


Ich oute mich jetzt mal als großen Fan der Nutzung von Sonnenenergie, nicht nur zur Stromerzeugung sondern auch als Wärmequelle. Eigentlich interessiert mich sogar mehr die Wärme als der Strom, weil der Wirkungsgrad der Verstromung je nach Technologie bei 15-30% liegt, die Sonne als Wärmequelle jedoch zu praktisch 100% genutzt werden kann – ok, Verluste gibt es auch hier, aber die Energieform muss nicht gewandelt werden, d.h. die Verluste sind prinzipiell viel geringer als bei der Verstromung.

Es wird schon ein Jahr her sein, oder mehr, als mich ein Artikel auf den Neubau eines Kraftwerksparks in Marokko aufmerksam machte. Dort werden vier Solarkraftwerke, Noor I bis Noor IV, errichtet, die drei verschiedene Technologien nutzen werden.

  • Zwei Parabolrinnenkraftwerke (Noor I und II)
  • Ein Solarturmkraftwerk (Noor III)
  • Einmal Photovoltaik mit Solarzellen (Noor IV)

Spannend an den ersten beiden Technologien ist es, dass die tagsüber gesammelte Wärme gespeichert (*) werden kann, und man den Dampf für die Turbinen in den Abendstunden mit der gespeicherten Wärme erzeugen kann, so dass diese Kraftwerke nicht nur tagsüber, sondern auch in den Abendstunden Strom erzeugen könnnen. Für das Turmkraftwerk Noor III ist der Speicher laut der Planung auf 7 Stunden bei Vollast ausgelegt, d.h. noch 7 Stunden nach Sonnenuntergang kann dieses Kraftwerk seine volle Leistung zur Verfügung stellen. Salopp gesagt reicht das, um Abends Fernsehen zu gucken und die Bude zu beleuchten bis man dann ins Bett geht.

Besonders spannend finde ich das Turmkraftwerk auch noch aus einem anderen Grund. Hier wird eine Salzschmelze auf rund 700°C Arbeitstemperatur erwärmt. Das ist eine Temperatur, die auch als Prozesswärme für die chemische Industrie interessant ist. D.h. neben der Verstromung könnte man die Wärme eines solchen Kraftwerks auch direkt für chemische Prozesse nutzen, und damit fossile Brennstoffe als Wärmequelle einsparen.

Der Focus hat ein schönes Luftbild der im Bau befindlichen Anlage veröffentlicht, Stand 03.04.2017:

http://www.focus.de/fotos/das-solarkraftwerk-noor-3-in-der-naehe-von-ouarzazate-marokko_id_6882029.html

Mit solchen Solartürmen können noch höhere Temperaturen erzielt werden. Bis etwa 1300° gehen technisch sinnvolle Anwendungen um Arbeitsmedien zu erwärmen, darüber werden die Materialien für die Absorber und Leitungen knapp. Viele Metalle schmelzen bei diesen Temperaturen oder werden weich, und man muss auf  keramische Elemente oder hochtemperaturfeste Gläser zurückgreifen.

In speziellen Solarschmelzöfen werden routinemässigTemperaturen bis 3.800°C erreicht, was für die Metallverarbeitung bzw. die Keramikherstellung interessant ist. Die Herstellung hochreiner Schmelzen ist hier tendenziell einfacher als in Verbrennungsöfen, da keine Abgase aus einer Verbrennung den Prozess stören.

Gut finde ich, dass hier am gleichen Standort drei Technologien in relativ großem Maßstab erprobt werden, damit hat man gute Vergleichsmöglichkeiten, was die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit der Technologien angeht.

(*) Mit mineralischen Speichern, z.B. Keramik oder Gestein, kann auch thermische Energie von über 1500°C gespeichert werden, d.h. man hat hier Temperaturen im Speicher, die für viele industrielle Prozesse interessant sind.

 

 

Dürre, Landwirtschaft und Landnahme in Äthiopien


Ein Bericht von vor 6 Jahren:

http://www.tagesspiegel.de/politik/landwirtschaft-landnahme-in-aethiopien/4016844.html

Meine Meinung: Das Erdöl, das wir für fast umsonst aus dem Boden pumpen, macht den Transport viel zu billig. Sonst würde ein größerer Teil der Produktion lokal verkauft, weil der Transport zu teuer ist. Und die Nahrungsmittelknappheit in Äthiopien wäre nicht ganz so schlimm. Allerdings würden dann die Firmen dort erst gar kein Land pachten, um Großfarmen zu errichten, weil der lokale Markt nicht genügend Gewinn verspricht. Was vielleicht aber nicht so schlecht wäre, denn dann gäbe es genügend Land für die einheimischen Bauern. Im Bericht wurde nicht ganz klar, wie die Lage hier ist. Der Chef der Investitionsagentur des äthiopischen Landwirtschaftsministeriums sagt, es werden nur 14% des nutzbaren Landes bewirtschaftet. Die Bauern aus dem Dorf sagen, man habe ihnen das Land weggenommen – vermutlicht dreht sich der Streit um die besten Ländereien, die von den Investoren begehrt werden, die hier mehr bezahlen können und daher für die Regierung als Pächter attraktiver sind als die eigenen Leute. Das schlechte Land könnte dann die erwähnten 86% nicht bewirtschaftete Flächen ausmachen, die weder die Einheimischen noch die Investoren haben wollen.

Aber egal wie es ist, jetzt, 2017, sieht es so aus:

https://www.heise.de/tp/news/Schwere-Duerre-Hungersnot-am-Horn-von-Afrika-3743909.html

Neben dem Leid der Bevölkerung, frage ich mich, was aus den im ersten Artikel beschriebenen Agrarbetrieben nun wird. Alles Fehlinvestitionen? Oder haben die Betriebe Wasser für die Felder, und nur die einheimische Bevölkerung nicht?

Und wenn es generell an Wasser mangelt, werden irgendwelche Lehren daraus gezogen? Plant die Regierung Wasserspeicher oder andere Anlagen, um Wasser für mehrere Jahre vorrätig zu halten, wenn es einmal mehr als genügend regnet? Oder regnet es generell zu wenig, und man würde solche Speicher nie voll bekommen?

Diese Berichte hinterlassen viel zu viele offene Fragen. Zumindest scheint der erste Bericht darauf hinzudeuten, dass man in Äthiopien zumindest in guten Jahren genügend Nahrungsmittel produzieren kann.

Das Kernproblem zeichnet sich für mich wie folgt: Die Lagerhaltung von Wasser und Nahrungsmitteln (oder alternativ: Rücklagen aus den Devisen aus dem Exports) reichen nicht aus, um schlechte Zeiten zu überbrücken. Weder hat man genügen Vorrate an haltbaren Nahrungsmitteln und Wasser, noch genügend Rücklagen, um in schlechten Zeiten Nahrungsmittel auf dem Weltmarkt erwerben zu können.

Und das müsste wohl nicht sein.

Infraschall oder Städter sind gestresster als Landbewohner


Vielleicht war es sogar dieser Artikel https://www.berlinonline.de/themen/gesundheit-und-beauty/gesundheit/psychologie/3177249-2260970-stress-in-der-grossstadt-wenn-das-stadtl.html den ich unlängst gelesen hatte, oder ein ähnlicher. Zumindest der Tenor blieb mir in Erinnerung, dass das Leben in der Stadt das Risiko für psychische Erkrankungen erhöht. Ein Thema, das mich interessiert, weil ich selbst immer wieder mit psychischen Problemen zu kämpfen habe.

Jetzt ein kleiner Sprung zu der anderen Information …

Vor einiger Zeit hatte ich Artikel gelesen, dass Infraschall Ängste auslösen kann. Infraschall ist Schall unterhalb der Hörschwelle, also grob gesagt, Schwingungen der Luft, die zu langsam sind, um im Gehirn als Schall interpretiert zu werden. Ich bin nicht sicher, ob das Ohr und der Hörnerv in der Lage sind diese Schwingungen zu verarbeiten, deshalb möchte ich mich um die Diskussion der Hörschwelle drücken, aber wir scheinen darauf zu reagieren. Die offiziell genannte Hörschwelle liegt je nach Quelle bei 16 bis 20 Herz.  Manche der Quellen beziehen sich auf Schall bei 19 Herz, das liegt in dem Bereich, in dem unser Ohr zu versagen beginnt.

Ich hatte begonnen, einen Artikel zum Thema „Infraschall und Ängste“ zu schreiben, bin aber nicht dazu gekommen, das sauber auszuformulieren. Aber ein paar Quellen und Beispiele aus dem Artikel kann ich nennen:

Angst – schon ab 8 Dezibel:
https://www.welt.de/print-welt/article261460/Im-Spukhaus-droehnt-der-Infraschall.html

Bereits 1998 hatte Vic Tandy von der Universität von Coventry hinter der düsteren Ausstrahlung von bestimmten Räumen und „Spukhäusern“ Infraschall vermutet, der von bestimmten mehr oder weniger weit entfernten Maschinen und Heizungen verursacht wird. Die wenig gruselige Probe aufs Exempel machte Tandy in einem Laborgebäude: Nachdem man dort eine Zentrifuge mit ihrem 19-Hertz-Schall abgeschaltet hatte, verschwand auch die unerklärliche Horror-Stimmung.

Die Angstfrequenz:
https://www.theguardian.com/science/2003/oct/16/science.farout

The key here is frequency: 19hz is in the range known as infrasound, below the range of human hearing, which begins at 20hz. Tandy learned that low frequencies in this region can affect humans and animals in several ways, causing discomfort, dizziness, blurred vision (by vibrating your eyeballs), hyperventilation and fear, possibly leading to panic attacks.

Und wie so üblich ist mein Hirn mal wieder arg langsam gewesen, die Informationen zusammenzuführen. In der Stadt gibt es eine Menge Infraschall. Der Wind bringt Gebäude zum Schwingen, der Verkehr rumpelt über die Strassen, Straßenbahnen, Eisenbahnen, Baustellen und schwere Maschinen verursachen ebenfalls Schwingungen unterhalb der Hörschwelle.

Kombiniert man diese Informationen, dass Infraschall Ängste auslösen kann, dass es in der Stadt mehr Quellen von Infraschall gibt als auf dem Land, dann erscheint das Ergebnis der Studie, dass Städter häufiger psychische Probleme haben, nicht mehr ganz so verwunderlich.

Dazu kommt, dass zumindest Ratten (oder waren es Mäuse?) die in Schachteln über und nebeneinander gehalten wurden – ein Aufbau analog zu Wohnungen in Wohnblocks – nach einiger Zeit psychische Auffäligkeiten zeigten. Leider ist es schon einige Jahre her, dass ich den Artikel gelesen habe, und ich kann im Moment keine Quelle dazu finden. Aber es gibt neben dem Infraschall wohl auch noch andere Einflüsse in der Stadt, die sich negativ auf die Psyche auswirken können.

Eine kurze Recherche, ob und wie man eine Wohnung gegen Infraschall isolieren könnte lässt kurz in „schwierig bis gar nicht“ zusammenfassen – das Problem ist, dass Infraschall durch den Boden und die Gebäudestruktur geleitet wird, und es sehr schwierig ist, das zu unterbinden.

PS: Windräder erzeugen auch Infraschall – eigentlich bin ich ein großer Windkraft-Fan, aber seit dem ich weiss das Infraschall Menschen negativ beeinflussen kann, fühle ich mich hier in der Zwickmühle. Windkraft ja, aber bitte so, dass sie uns nicht krank macht. Windparks im Meer scheinen ähnlich zu wirken, nur sind es dort mehr die Wale und Delphine die betroffen sind. D.h. das ist auch nicht wirklich viel besser.

 

 

 

 

Landschaftsgenerator, Teil 2


Unglücklicherweise war in meinem Programmcode zum Export der Daten ein Fehler, und die Höhenprofile von Vorgestern waren nicht so gut, wie sie hätten sein können. Daher hier noch zwei Nachträge.

Neu dazugekommen ist noch eine Berechnung, die berücksichtigt, dass Wasser in gewachsenem Boden langsamer versickert als in aufgeschüttetem (groben) Sediment. Damit werden jetzt die Talsohlen nicht mehr ganz so flach, weil das Sediment näher am Hang abgelagert wird.

Stark erodierte Berglandschaft
Stark erodierte Berglandschaft

Die Landschaften sehen immer noch etwas künstlich aus, aber insgesamt gar nicht so schlecht.

Da ich für ein altes Projekt von mir Inseln brauchte, habe ich noch eine Überlagerung mit einer Gauss-Kurve programmiert, welche die Landschaft zum Rand der Fläche hin sanft abfallen lässt.

Eine Insel mit zwei Bergen
Eine Insel mit zwei Bergen

Bei dem Projekt handelte es sich um einen Siedler II Klon, aber davon gibt es schon mehrere, auch recht gute, so dass ich das Projekt damals dann eingestellt habe (und Fehler hatte es auch …)

Projekt hin oder her, die neuen Inseln kommen gut 😀

Neues, Altes und Gedanken darüber