Der Hölle einen Himmel abzuringen …


Das Stück “Kingdom” von VNV Nation hat es mir angetan, und der englische Text hat eine Passage, die ich zwar nicht gut übersetzen kann, aber die mich zum Nachdenken gebracht hat:

And I believe that we’ll conceive
To make in hell for us a heaven.
A brave new world.
A promised land.
A fortitude of hearts and minds.

– Kingdom, VNV Nation

Das war der eine Anlass, der mich heute zum Schreiben bringt. Der andere waren zwei Zeugen Jehovas, die mir von einer Bibelstelle erzählt haben, die kurz gefasst sagt, der Teufel meint, die Menschen können für sich selber sorgen, während Gott sagt, sie können es nicht. Ich lachte dann und antwortete, angesichts der Kriege und Nöte auf der Erde, dass wir im Moment ja ein super Beispiel für Gottes Ansicht in dieser Frage seien.

Aber eigentlich meine ich dennoch, dass wir Menschen es könnten, wenn nur alle wollten. Wenn die Leute an der Macht gemeinnütziger denken würden, und es weniger Strömungen vom Typ “alle ausser unserer Weltanschauung sind falsch und müssen bekämpft werden” gäbe – ich persönlich vermute vor allem in letzterem die Quelle von viel Leid. Sei es der Kapitalismus, der Kommunismus, das Christentum, der Islam – alle die, die Andersdenkende zu bekämpfen meinen müssen, sind eine Quelle ständiger Auseinandersetzungen.

Wenn wir mal alle an einem Strang ziehen würden, dann könnte dieses Gedicht auch mal Wahrheit werden (frei nach der obigen Textstelle aus “Kingdom” von VNV Nation):

Und ich glaub’ es kann gelingen,
für uns der Hölle abzuringen,
einen Himmel,
das gelobte Land,
eine schöne neue Welt,
ein Füllhorn der Herzen und Gedanken,
nur dürfen wir nicht wanken,
nachdem es ist begonnen,
gar zu schnell ist’s sonst verronnen.

Wir können unglaublich viel erreichen, wenn wir nur zusammen statt gegeneinander arbeiten. Und doch scheint es im Großen so unmöglich zu sein, wenigstens das schlimmste Gegeneinander zu lassen, von einem Umfassenden Miteinander ganz zu schweigen.

 

Der Mensch als Lauftier


Wie es scheint, hat uns die Natur alles mitgegeben, was man als ausdauernden Läufer braucht. Im Verhältnis zum Körpergewicht sehr lange Beine, die, zusammen mit unserer zweibeinigen Fortbewegung, uns zu einem sehr energiesparenden Laufstil verhelfen. Zusammen mit unserer Ernährung, die weniger zeitraubend ist als z.B. die eines Pflanzenfressers wie Pferden, können wir so gewaltige Strecken in verhältnismässig kurzer Zeit zurücklegen. Wenn es um Läufe über eine Woche oder mehr geht, schlagen wir sogar das Pferd, auf der “Mittelstrecke” können wir eine Antilope zu Tode hetzen, auch wenn sie im Sprint schneller ist – aber sie hält nicht so lange durch. Continue reading Der Mensch als Lauftier

Abendsonne


Dies ist wieder so ein Foto, mit dem ich schwer kämpfe:

Abensonne
Abensonne

Es war ein Abend, nach einem Tag mit wechselhaftem Wetter, als die Sonne ein Loch in den Wolken fand, und diese Gruppe Bäume erleuchtete, gerahmt von dunkleren Bäumen. Ich versuchte das im Bild festzuhalten, aber die Faszination des Moments ging verloren – zum einen, weil fast alle Bilder der Serie unscharf waren (oh Autofokus, warum führst Du mich immer wieder in Versuchung!), zum anderen, weil selbst dieser Ausschnitt, der beste aus dem besten Bild der Serie, irgendwie falsch wirkt.

Ich verstehe es wieder mal nicht – manchmal gibt es so Fotos, die wollen einfach nicht werden, und ich weiss nicht warm. Dieses hier ist eines davon. Ich glaube, selbst wenn die Schärfe besser wäre, dann wäre das Bild immer noch nicht gut.

Upcycling – Weinflasche zu Blumenvase


Nachdem das Wort Recycling von unseren Politikern so oft benutzt worden war, dass auf einmal sogar die Verbrennung von Müll als Recycling galt, musste für die “echte” Wiederverwendung ein neues Wort her: Upcycling. Gemeint ist dabei die möglichst vollständige Wiedervertwertung, genauer gesagt, eine Aufwertung durch weitere Bearbeitung. Continue reading Upcycling – Weinflasche zu Blumenvase

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