Workaholic oder so …


Es begann eigentlich so wie es sein soll – ich hatte etwas freie Zeit, sogar Langeweile, was bei mir selten ist, und ich dachte, wenn ich so gar nichts habe, was ich tun kann (lautes Arbeiten ist ab 20:00 nicht möglich), dann kann ich auch an einem meiner alten Projekte am Computer  weitermachen – denen, von denen ich eigentlich weg wollte.

Leider entwickelte es sich dann wieder in die falsche Richtung. Aus dem Zeitvertreib gegen Langeweile wurde Ehrgeiz, und aus dem Zeitvertreib wurde Stress, er begann sich auszubreiten und alle verfügbare zeit zu fressen, weil ich viel zu viel Ehrgeiz hatte, Ziele erreichen wollte, und das auch noch schnell.

Jewelhunt Village
Jewelhunt Village

So gibt es jetzt ein Update für mein “The Hunt for the lost Rainbow Jewels” Projekt – nichts großartiges, aber viele kleine Verbesserungen. Immer noch kein richtiges Spiel, aber ein weiterer Schritt dahin.

http://sourceforge.net/projects/jewelhunt/files/r014/

Danach ging es dann aber erst richtig los mit dem Ehrgeiz – ich bekam Kontakt mit den Entwicklern von OpenDungeons, einem Open Source Remake von Dungeon Keeper, einem Spiel, bei dem der Spieler eine verliesartige Struktur baut und mit Monstern bevölkern kann. Diese unterirdische Befestigung muss dann gegen Helden und andere Monsterhirten verteidigt werden.

Ich hatte das Original immer gerne gespielt, und auch die künstliche Intelligenz der Imps in der Juwelensuche war ein erster Test, ob ich so etwas auf Basis meines Programmcodes für die Juwelensuche machen könnte.

Der echte “Beweis” verschlang dann einen guten Teil der letzten 5 Tage oder so,  es galt, einen Prototypen fertigzustellen, der als Machbarkeitsnachweis herhalten kann, mit der Feststellung: Es geht.

Imp City
Imp City

http://sourceforge.net/projects/jewelhunt/files/imp_city/r002/

Es sieht nicht nach besonders viel aus, aber die Grundkonzepte wie die Imps als Arbeiter, und zwei Monster, die Schlafplätze brauchen und etwas zum Essen, sind enthalten und funktionieren. Das ist eine Basis auf der ich aufbauen kann.

Und warum sollte ich das nicht tun? Weil ich jetzt eine mordsmäßige Verspannung im Rücken habe, vor all der inneren Anspannung durch die Arbeit, und Zahnschmerzen, wegen einem eingeklemmten Nerv, Seiteneffekt der Verspannung in der Halswirbelsäule. Es wird einige Zeit dauern, die Wirbel wieder zurechtzurücken, udn vor allem braucht es dazu Entspannung.

Ich schaffe es nie, hier ein gesundes Niveau einzuhalten. Mit meinen Projekten geht es mir wie einem Alkoholiker mit Alkohol – wenn ich anfange an so etwas zu Arbeiten, kann ich nur schwer wieder aufhören. Es ist einfacher gar nicht erst anzufangen, als daran zu arbeiten, aber nicht allzu viel auf einmal – weil ich dann immerzu die Gedanken im Kopf habe, was ich noch tun will, und es eine unerträgliche Anspannung ist, es nicht zum nächst möglichen zeitpunkt (am besten sofort) zu tun.

Ich weiss jetzt auch nicht wie es weitergeht. Auf der einen Seite könnte ich vermutlich an dem Imp City Projekt weitermachen, es ist etwas was mich reizt, und ich habe Lösungen gefunden für all die technischen und auch künsterischen Probleme, die mich in den letzten Jahren davon abgehalten haben, es zu versuchen. Aber nicht auf Kosten der Gesundheit.

*seufz*

Die guten, die schlechten und andere Bakterien


Neuen Forschungen zufolge ist der Mensch besiedelt. Von aussen und teilweise auch von innen. Besiedelt von zahlreichen Bakterienarten, die mit uns leben, ohne uns zu schaden, oder solchen, die für uns sogar nützlich sind. Manche sind passiv nützlich als Blockade gegen schädliche Baktieren, einfach indem sie die Räume besiedeln, so dass Krankheitserreger keinen Lebensraum finden, manche sind aktiv nützlich indem sie z.B. unsere Verdauung mit ihrem Stoffwechsel unterstützen. Continue reading Die guten, die schlechten und andere Bakterien

Ich habe das Klavier unterschätzt


Es scheint, als hätte ich das Klavier schwer unterschätzt. Bestimmte Klavierstücke haben mir schon in der Vergangenheit gut gefallen, aber meine Suche nach weiteren Stücken verlief recht erfolglos, und so blieben es einzelne Werke, während ich ansonsten in den Welten der elektronischen Musik schwelgte, meist in den etwas absonderlicheren Gebieten. Continue reading Ich habe das Klavier unterschätzt

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