Druckerpflege – Ein Gedicht


Ein kleines Gedicht, aus dem täglichen Leben eines Jeden, der öfter mit Computer und Drucker zu tun hat:

Ich lade das Papier
in das Unterfach,
auf dass der Drucker drucke,
und er tut’s,
fast ohne Krach.

Doch heimlich,
gänzlich unbemerkt,
staut sich das Papier,
hinter geschlossn’er Druckertür.

Mit lautem Piepsen ruft mich Drucker,
und ich denke, will das Pferd noch Zucker?

Doch, oh graus,
er ist verstopft,
das Papier muss raus!

Ich zerre und ich ziehe,
es ist eine Mühe,
Blatt um Blatt,
ich ziehe Fetz‘ um Fetzen,
und ich muss mich erst mal setzen.

Dann, mit neuer Kraft,
schliesse ich des Druckers Schacht,
hoffnungsvoll und mit Geschick,
der Finger noch mal „Starten“ drückt.

Banges Warten, neues Hoffen,
das Ergebnis ist noch offen,
aber diesmal und mit Glück,
der Drucker mir die Seiten schickt.

Es geht schnell und schwarz auf weiss,
das Papier, es ist noch heiss,
als ich glücklich nehm‘ entgegen,
was der Drucker hat gegeben.

Advertisements

2 Kommentare zu “Druckerpflege – Ein Gedicht”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s