Archiv der Kategorie: Wissenschaft

Un-Bildung


Neulich hatte ich es von den Hauptschulen in Bremen, aber scheinbar wird auch bei den Doktorarbeiten … durchgewunken?

http://www.danisch.de/blog/2018/03/24/die-witzdissertation-der-bahnvorstaendin-sabina-jeschke/

Ich hatte das so in Erinnerung, dass eine Diplomarbeit die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen soll, und die Doktorarbeit dazu noch ein neuartiges Thema beackern muss, um zu zeigen, dass man die Wissenschaft auch voran bringen kann. Denn sonst wäre man nur ein besserer Archivar, der bestehendes Wissen zusammenträgt.

Hoffen wir mal, dass die von Bahnwesen mehr versteht als … oder, ne, ich glaub’s nicht wirklich. Bekannte von mir haben Verkehrswesen studiert … warum stellt man da nicht jemanden vom Fach ein?

Deutschland, quo vadis?

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Klimawandel, wieder mal Fragen


Das Erdinnere ist heiß, teilweise glutflüssig, wie man an der Lava sehen kann, welche die Vulkane ausspucken. Auch Bergleute können berichten, dass die Temperatur steigt, je tiefer man gräbt, und tiefe Bohrungen ergaben das gleiche Ergebnis – zuminbest in dem von uns erfassbaren Bereich wird zum Erdmittelpunkt zu erst mal wärmer.

In der Literatur werden zwei Erklärungen genannt, einmal Restwärme aus der Entstehungszeit der Erde, und die Energie aus dem radioaktiven Zerfall schwerer, instabiler Isotope, z.B. natürlich vorkommendes Uran und Thorium.

Aus meinem Interesse für Science Fiction und Astronomie habe ich die Idee mitgenommen, dass Planeten wie die Erde ohne die Wärme von innen deutlich kälter wären. Ich habe versucht dazu eine Quantitative Aussage zu finden, also wie groß der Einfluss der Erwärem an der Oberflächentemperatur ist, konnte bislang aber nichts finden (vermutlich wieder mal zu Blöd zum googeln, wäre nicht das erste mal).

Eines ist jedoch sicher – die Wärme aus dem Erdinneren hat einen Einfluss.

Was mich jetzt interessiert, ist, wie groß ist der Einfluss, und welchen Schwankungen ist er unterworfen? Könnte die Erwärmung die wir als Klimawandel beschreiben, zum Teil aus dem Erdinneren kommen?

Gelogen behaupten, es gibt im Erdinneren Ströme flüssigen Magmas. Der Theorie nach transportieren diese Ströme Wärme aus dem Erdinneren nach oben. Strömt das immer gleich? Änderst sich das ab und zu? Wie schnell kann sich das ändern?

Strömungen sind oft recht stabil im Großen und Ganzen, aber dennoch immer wieder Schwankungen unterworfen. Das weiß man aus Beobachtungen der Atmosphäre, der Ozeane und der Sonne. Vermutlich gilt das auch für die Strömungen im Erdinneren.

vielleicht „heizt“ es seit 100 Jahren „von unten“ etwas besser als zuvor, und wir merken das jetzt langsam? Warum wird das nicht erforscht und diskutiert?

Grönlands Gletscher schmelzen z.B. auch von unten:

https://www.helmholtz.de/erde_und_umwelt/groenlands-eis-schmilzt-auch-von-unten-2/

D.h. die Erdwärme macht da mit, und zumindest für Grönland hat man das jetzt auch offiziell.

PS: Eine Quelle habe ich jetzt:

https://physics.stackexchange.com/questions/183235/how-much-heating-does-earth-inner-core-provide-to-the-surface

Dort wurde aus einer Publikation zitiert und geschätzt, dass es vermutlich 0,02% der Oberflächentemperatur sind, die von der Erdwärme abhängen.

Das passt zu der einen Beobachtung, dass die Erde seit Jahrmilliarden ihre innere Wärme behalten hat, aber es wundert mich schon, warum die Erdkruste besser isolieren soll als meine Thermoskanne …

 

Lesetipp: Über die Motivation von Wissenschaftlern, Irrtümer abzustreiten


Die ScienceFiles Redaktion hat sehr interessante Gedanken publiziert, warum Wissenschaftler immer wieder an Theorien festhalten, obwohl sich über die Zeit viele Hinweise angesammelt haben, dass die Theorie einer Korrektur bedarf:

https://sciencefiles.org/2018/03/14/heftige-kritik-an-klimaalarmisten-kritik-ernst-nehmen-nicht-unterdrucken/#comment-91940

Machterhalt. Bewahrung der Reputation.

Das sind so starke Motivatoren, das glaube ich sofort. Vielleicht müsste man noch Stolz und Kränkung mit dazu nehmen. Das kann für bestimmte Persönlichkeitstypen noch schwerer wiegen, als Macht und Reputation allein.

 

Lesetipp: Vernetzte Sinne


Ich bin gerade über einen recht interessanten Artikel gestolpert, welcher der Frage nachgeht wie Sinnesreize im Hirn verknüpft und verarbeitet werden. Angefangen von der Frage wie das Hirn eines früh erblindeten oder taub gewordenen Menschen es schafft, die jetzt brachliegenden Hirnareale wieder nutzbringend einzusetzen bis hin zu der erstaunlichen Erkenntnis dass Mäusehirne z.B. sehr schnell die Sehschärfe verbessern können, wenn die Maus nichts mehr hört.

Die Nervenbahn von der Hör- in die Sehrinde endet bevorzugt auf hemmenden Neuronen. Wenn nun die Hörrinde nicht mehr angeregt wird, hemmt sie auch die Sehrinde weniger stark. So fährt diese in Minutenschnelle ihre Aktivität hoch und verbessert die Verarbeitung.

https://www.heise.de/tp/features/Ruhe-Ich-seh-nichts-3963515.html

Zeigt auch wieder – Großraumbüro ist schlecht, weil der Lärmpegel nicht nur direkt ablenkt, sondern auch alle anderen Sinne hemmt.

Den Titel des Artikels sollte man sich merken, denk ich, „Ruhe! Ich seh‘ nichts!

Japanische Forscher setzten ihre Probanden kürzlich vor eine Art Sehtest und ermittelten die Anzahl korrekter Antworten bei Stille im Vergleich zu weißem Rauschen unterschiedlicher (aber stets milder) Lautstärke (45 bis 65dB). Schon das leise Rauschen genügte, um die Leistung messbar um etwa zehn Prozent zu verschlechtern.

Fastfood ist schlecht, aber zu wenig Info im Bericht


Fastfood – genauer, fett und kalorienreiche Ernhährung –  schaltet das Immunsystem scheinbar dauerhaft in einen aggressiveren Modus, der Entzündungen und in der Folge die Entwicklung von Ablagerungen in den Blutgefäßen sowie Diabetes begünstigt:

https://www.uni-bonn.de/neues/010-2018

Das in der Studie identifizierte Inflammasom wird durch bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe aktiviert.

Aha. Schön. Leider konnte ich bislang keine Quelle finden, welche Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe das konkret sind, ausser der etwas allgemeinen Aussage „Fett, Salz und Kohlenhydrate“, die im Prinzip in allen Nahrungsmitteln enthalten sind, und in dieser Allgemeinheit nicht vermieden werden können, wenn man sich nicht nur von Proteinpulver, Vitamin- und Mineralstofftabletten ernähren will.

Schön wäre auch gewesen, etwas dazu zu erfahren, inwiefern entzündungshemmende Nahrunsmittel wie z.B. Kamillentee hier gegensteuern können.

Was die Blutgefäße angeht, wird auch nur die Arteriosklerose erwähnt, mit dem Risiko für das Herz. Aber die neue Volksseuche Alzheimer geht auch mit Ablagerungen in den Blutgefäßen einher. Besteht da ein Zusammenhang? Haben wir jetzt so viele Alzeheimer-Fälle, weil sich die Leute ungünstig ernährt haben? Dazu findet man auch wieder nichts.

Irgenwie finde ich das jetzt fast als Null-Information. Es gibt einen Effekt, der ist anscheinend gefährlich und unumkehrbar. Schön. Schon bei den Auslösern des Effekts wird die Informationslage aber sehr dünn, „bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe“, das reicht einfach nicht um daraus irgendwelche Handlungen oder Maßnahmen abzuleiten. Auch nichts zu möglichen Gegenmaßnahmen oder Nahrungsmitteln die den Effekt dämpfen können wenn er erst mal eingetreten ist – gerade bei Pflanzen finden sich einige, die Entzündungshemmend wirken können. Sport in Maßen hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung, wenn ich mich richtig erinnere.

So wird Panik gemacht – man findet einen schlimmen Effekt, erzählt das den Leuten, gibt aber weder Hinweise wie man es vermeiden kann, noch was man tun kann wenn es passiert ist. Angst wird geschürt, aber keine Lösungen werden gezeigt. Dabei wäre das jetzt die eigentlich wichtige Information, denn falsch ernährt haben wir uns vermutlich zumindest zeitweise alle schon mal, und damit leiden wir vermutlich auch alle bereits an dem Effekt. Somit kommt die Warnung zu spät, und zu wenig präzise ist sie auch, um den wenigen, die das Problem noch nicht haben, als Handlungsanleitung zu dienen. Auch vegetarische und vegane Ernährung kann durchaus ebenfalls fett- und kalorienreich sein. Bratkartoffeln in Olivenöl gebacken sind voll vegan, aber eben auch fett und kalorienreich.

 

 

 

 

 

 

Nachdenkliches zum Klimawandel


Bislang ging ich davon aus, dass die globale Erwärmung real ist. Wie viel Einfluss der Mensch daran hat, da hatte ich meine Zweifel, aber die Temperaturkurven, die mir immer wieder gezeigt wurden, sagten ziemlich klar: Es wird wärmer. Zumindest im Durchschnitt über den ganzen Globus. Ein wenig hat es mich zwar immer schon gewundert, wie man es schafft, für die gesamte Erde eine Durchschnittstemperatur zu ermitteln, aber für die anderen Planeten im Sonnensystem findet man bei der NASA auch entsprechende Zahlen. Also ging ich davon aus, dass man das im Griff hat.

Ausgehend von der Annahme, dass die globale Erwärmung real ist, aber mit den Zweifeln, wie viel Einfluss der Mensch daran hat, interessierten mich vor allem Lösungen, wie man mit den Folgen umgeht (Landwirtschaft, Ernährung, Dürre, Flut, Unwetter, und in der Folge Flucht …), während die Politik sich damit beschäftigte, wie man die Erwärmung begrenzen könnte – und ich mich immer wieder ärgerte, dass man keinen Plan hat, wie man mit den Folgen umgehen könnte, sich nicht mal Gedanken darüber machte, ausser ggf. die Grenzen noch dichter zu machen um die Leute, deren Heimat durch Hitze und Dürre unbwohnbar wird, draussen zu halten. Was meiner Meinung nach keine Lösung sein konnte.

Erdgeschichtlich gesehen ist es im Moment weder besonders warm noch kalt. Die Erde war schon mal komplett zugefroren, alles Land und alle Ozeane von Eis bedeckt. Sie war auch schon mal komplett und ganzjährig eisfrei. D.h. was wir im Moment haben, ist gar nichts besonderes, und zwei Grad mehr oder auch vier, wären erdgeschichtlich immer noch nichts besonderes. Das einzige Besondere könnte die Geschwindigkeit der Änderung sein, aber da fehlen die Daten zum Vergleich – manche historisch belegten Erwärmungen oder Abkühlungen erfolgten jedoch auch recht schnell. Die Erdtemperatur reagiert nicht notwendigerweise sehr träge, auf große Vulkanausbrüche z.B. reagiert sie praktisch sofort.

Und nun fand ich dieses Video  – kurz gesagt, hier wird gezeigt, wie klein die Abweichung vom langjährigen Mittel eigentlich ist, wie sehr sie vom Messverfahren abhängt und wie unklar es ist, was die optimale Temperatur für die Erde (bzw. für eine von Menschen besiedelte Erde) eigentlich ist – Z.B. mir persönlich und an meinem Wohnort wären zwei oder vier Grad mehr gar nicht unrecht.

Das Video macht mich jetzt doch sehr nachdenklich. Vor allem die eine Stelle, an der gezeigt wird, dass die behaupte Abhängigkeit der Durchschnittstemperatur von der CO2 Konzentration nicht direkt folgt – der Redner meint, einen klaren Bruch erkannt zu haben, aber vielleicht folgt die Temperatur verzögert oder in einem nichtlinearen Zusammenhang mit zeitlicher Komponente – ich kann das im Moment nicht bewerten. Auf jeden Fall ist der Zusammenhang nicht so klar und linear wie meist behauptet wird.

Hier werden etliche Punkte angesprochen, die Schwächen der Messung, der Rechnung und der Prognosen aufzeigen. Das sollte zum Nachdenken und eigener Recherche anregen.

 

 

 

Wählbare Hautfarbe


Eventuell können wir unsere Hautfarbe bald auf Wunsch anpassen, von Weiss über Beige und Braun bis Schwarz.

Zitat:

What scientists have discovered is a small molecule that may be able to stimulate the darkening of human skin, without exposing it to potentially harmful UV radiation. This involves inhibiting an enzyme called Salt Inducible Kinase (SIK), which naturally suppresses pigmentation. By inhibiting it, pigment synthesis is instead stimulated.

Quelle:
http://www.foxnews.com/tech/2017/06/15/scientists-may-have-found-way-to-tan-skin-without-exposing-it-to-uv-rays.html

Sobald ein Weg gefunden ist, die Konzentration dieser Substanz in der Haut zu kontrollieren, sollte es relativ einfach sein, die Haut aufzuhellen oder abzudunklen, auch wenn der Artikel sich auf das Abdunkeln konzentriert.

Die eigentliche Studie: http://www.cell.com/cell-reports/abstract/S2211-1247(17)30684-8