Archiv der Kategorie: Basteleien, Kunst und Fotografie

Ein Trägerschiff


Schon zu schülerzeiten hatte ich gerne dreieckige Raumschiffe gemalt. Auf Karopapier war das sehr schön einfach, und die mit dem Raster gab es dann auch gleich einige feste „Klassen“ der Schiffe. Ab und an wurde daraus dann auch ein kleiner Flottenverband.

Vor einiger Zeit kamen mir die Pfeilschiffe wieder in den Sinn, und ich begann, ein 3D Modell zu entwerfen. Ein Trägerschiff sollte es werden, das eine Anzahl kleinerer Schiffe mit sich trägt.

Tetrahedron Carrier
Tetrahedron Carrier

Eine gute und interessant gestaltete Hülle für Raumschiffe zu entwerfen war deutlich schwieriger als erwartet, und trotz allen Fortschritten bin ich damit immer noch nicht ganz zufrieden.

Und obwohl ich eher zum Pazifismus neige, waren die einzigen „Dekorationen“, die ich bereits fertig zur Verfügung hatte Laser- und Fusionsgeschütze, also pflasterte ich die Hülle damit – auch einige Radarschüsseln konnte ich aus älteren Projekten wiederverwenden.

Nachdem ich mit den Entwurf eingermaßen zufrieden war, bastelte ich dann einen Ersatz für die Geschütze, Kommunikations- und Sensortürme.

Tetrahedron Explorer
Tetrahedron Explorer

Leider sieht man die Kommunikationstürme kaum, bestenfalls wenn man in der vollen Auflösung ganz genau hinschaut (Bilder anklicken). Die drei Laser habe ich belassen, da ich denke, Raumschiffe brauchen eine Bewaffnung zur Selbstverteidigung, vor allem wenn das Schiff als Erkunder in unbekannten Regionen unterwegs ist, wo man sich nicht auf die Anwesenheit einer Schutzmacht verlassen kann.

Durch den Preis und die Größe bedingt, hat nur das Mutterschiff einen Sprungangtrieb für Hypersprünge von einem Sonnensystem zum nächsten. Die Tochterschiffe haben dafür stärkere konventionelle Antriebe und können innerhalb eines Systems recht schnell navigieren, müssen aber immer wieder zum Auftanken zum Mutterschiff zurückkehren.

Die Schutzschirme der Schiffe sind so geschaltet, dass sich die Schirme der Tochterschiffe im gedockten Zustand mit dem Schirm des Mutterschiffs überlappen und so einen deutlichen stärkeren Schutz bilden, als jedes Schiff für sich alleine hätte.

 

 

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Projekt Weltraumdecke, Korrekturen und Verbesserungen


Es ließ mir keine Ruhe, dass ich den Stern nicht so beeindruckend machen konnte, wie ich wollte, und habe gestern Abend noch mal versucht, den Stern zu verbessern, und den Strahlenkranz verstärkt.

Der erste helle Stern
Der erste helle Stern
Ich denke, das war noch mal ein Fortschritt. Zwar immer noch nicht ganz, wie ich es gerne hätte, aber ich vermute, viel besser geht es nicht mehr, zumindest nicht mit meinen aktuellen Fähigkeiten als Maler.
Hier habe ich die Entwicklung zusammengefasst, vom ersten Versuch bis zum aktuellen Stand:
Die Entwicklung des Sterns
Die Entwicklung des Sterns
Vielleicht wird es noch mal etwas besser, wenn der Stern einige Kollegen bekommt und nicht mehr ganz so alleine leuchten muss.
Eine zweite Baustelle hatte ich auch noch. Der kleine rosafarbene Nebel war zu hell geworden, als ich mit der Spritztechnik weiße Sterne hinzugefügt hatte. Ich habe gestern versucht das ein bisschen zu korrigieren.
Korrektur des kleinen Nebels
Korrektur des kleinen Nebels
Mit dem Nebel bin ich jetzt ganz zufrieden, aber auch der umgebende Weltraumhintergrund ist etwas dunkler geworden. Das sieht man allerdings nur, wenn man extrem genau hinschaut. So im großen und ganzen wirkt der Nebel jetzt recht gut, denke ich.

Lichtkammer 2017


Es ist schon eine Zeitlang her, dass ich von der Lichtkammer berichtet habe. Es gab reichlich Experimente, welche Arten von Pflanzen Kunstlicht mögen und welche nicht, die Zimmerluft ohne Wind und eher trocken, verhältnismässig lange „Tage“ mit dennoch eher wenig Lichtstärke …

Im Moment habe ich ein Ensemble gefunden, das sich ganz gut macht. Bei einigen Pflanzen bin ich sehr überrascht, denn ich hätte sie als viel sonnenhungriger eingestuft als sie offenbar sind, und sie leben auch unter Kunstlicht recht gut.

Lichtkammer 2017
Lichtkammer 2017

Die Usambara-Veilchen als natürliche Waldbewohner kommen mit der Situation sehr gut zurecht und blühen regelmässig. Zwei Versuche mit Alpenveilchen scheiterten, ich bin nicht sicher, ob es am Gießen lag oder am Licht. Auch am Fenster hatte ich bislang kein Glück mit den Alpenveilchen.

Im Moment bin ich am überlegen, mir ein Terrarium mit Schnecken als „Haustieren“ zuzulegen. Gartenbänderschnecken gibt es in vielen Farben und Designs, die würden mir gefallen. Da sie nur verrottende Pflanzenteile fressen, könnte ich so etwas wie die Lichtkammer mit den Schnecken kombinieren. Ich bin nur nicht sicher, wie viel Schleimspuren die Schnecken hinterlassen und wie viel Arbeit das wird, das Terrarium, vor allem die Scheiben, sauber zu halten. Schliesslich will ich die Pflanzen und Schnecken ja auch sehen.

Projekt Weltraumdecke, der erste große Stern


Diese Farbspritztechnik ist der beste Weg eine Riesensauerei zu produzieren. Die Farbtropfen fliegen weit und treffen alles mögliche, nicht nur die Decke. Aber ich hab’s geschafft, und alle Galaxien mit der Spritztechnik überarbeitet.

Weltraumdecke, v1
Weltraumdecke, v1

Ganz zufrieden bin ich nicht, ab und zu hat die Farbe Fäden gezogen statt als einzelne Tropfen aufzutreffen, manche Tropfen haben die Decke sehr flach getroffen und längliche statt runde Flecken ergeben. Aber besonders die kleinere, blaugraue Spiralgalaxie gefällt mir jetzt sehr gut.

Als nächstes sollen jetzt einige größere Sterne dazukommen, hier ein erster Test:

Der erste große Stern
Der erste große Stern

Und im Detail:

Der erste große Stern im Detail
Der erste große Stern im Detail

Der Stern ist nicht schlecht, aber ich habe das Gefühl, das geht noch besser. Ich muss da wohl noch etwas forschen und Üben, wie man richtig gute Sterne malt.

Nachtrag 2017/12/19:

Ich habe noch mal an dem Stern gearbeitet. Ich denke, ich konnte eine Verbesserung erreichen. Links der neue, rechts der alte:

Besserer Stern
Besserer Stern

Aber ich glaube die Luft ist raus, mir fehlt die Lust noch viel an der Decke zu machen. Ich glaube ich mache erst mal eine Pause.

Projekt Weltraumdecke, Die Ankunft der kleinen Sterne


„Die Ankunft der kleinen Sterne“, so könnte man es nennen, oder auch, die größte Sauerei die ich gemacht habe seitdem mir der Farbeimer von der Leiter fiel. Eine Spritztechnik für die Decke zu verwenden ist keine so gute Idee, die Farbe fliegt überraschend weit, und schafft es überraschen oft, nicht an der Decke zu landen.

Die Ankunft der kleinen Sterne in der großen Galaxie
Die Ankunft der kleinen Sterne in der großen Galaxie
Einerseits ist es recht gut geworden, aber ich habe es mal wieder geschafft, die Seiten der Galaxie unsymmetrisch werden zu lassen. Die eine Seite des Halos hat deutlich mehr helle Cluster als die andere. Vielleicht kann ich das noch reparieren, aber ich vermute, ganz lässt sich das nicht mehr korrigieren. Auch sind manche Farbspritzer sehr flach auf die Decke getroffen und haben längliche Flecken hinterlassen, dabei wollte ich runde.
Spritztechnik für die Sterne im Detail
Spritztechnik für die Sterne im Detail
 
Bei Kunstlicht wirkt es dann so:
Ankunft der kleine Sterne im Kunstlicht
Ankunft der kleine Sterne im Kunstlicht
Rückblickend denke ich, es war ein Fehler der großen Galaxie einen so hellen Kern zu geben, dort verschwinden auch weiße Sterne praktisch komplett im Hintergrund. Aber nachher ist man immer klüger, leider. Im Moment sehe ich keine Möglichkeit, das noch zu korrigieren, ohne größere Schäden zu verursachen.
Jetzt muss ich noch die kleineren Galaxien anpassen, damit es wieder einheitlich wirkt, und letztendlich sollte die ganze Decke ein paar Sprenkel bekommen, vermute ich. Das wird auch wieder eine Sauerei …

Projekt Weltraumdecke, Hausaufgaben


Üben ist nicht so meine Lieblingstätigkeit, aber da ich z.B. die Wolkenstrukuren um die große Galaxie herum im Falle eines Fehlers nicht mehr einfach reparieren kann, wird es jetzt wichtig dass alles auf Anhieb klappt.
Also habe ich mal Sterne auf einem Stück Pappkarton geübt. Zum einen kleine Sterne in Spritztechnik, und auch einige große mit einem leuchtenden Halo.
Sternstudie
Sternstudie
Die großen Sterne waren schon auf der Pappe schwierig und werden an der Decke sicher nicht einfacher. Ich bräuchte irgendein Hilfsmittel, damit ich Freihand unter der Decke den Pinsel präziser führen kann. Aber im Prinzip scheinen die Ideen zu funktionieren, jetzt kommt es tatsächlich alles auf das Geschick mit Hand und Pinsel an.
Die Dichte an kleinen Sternen ist in der Studie sicher zu hoch, aber dazu ist die Studie ja da, um zu testen was gut oder weniger gut funktioniert.
Den hellen Kernbereich der großen Galaxie habe ich jetzt auch fertig, und kann mich an die Detailarbeit machen.
Heller Galaxienkern
Heller Galaxienkern

Ich glaube jedoch, es war ein Fehler eine solch große Galaxie zu malen, zum einen ist das ein echter Zeitfresser was die Malerarbeiten angeht, und anderen lässt sie nur wenig Raum für andere Objekte an der Decke. Aber jetzt bleibt nur, das Beste daraus machen.

Projekt Weltraumdecke, Decke komplett aber nicht fertig


Übers Wochendende habe ich es geschafft, den Hintergrund für meine Weltraumdecke zu vervollständigen. Jetzt fehlen noch Sterne und Glanzlichter für die Galaxien und Nebel, ein Planet mit Ring, eventuell ein Raumschiff und weitere, kleine Galaxien.

Weltraumdecke, vollständig
Weltraumdecke, vollständig

Bislang konnte ich oft mit einer Nass-in-Nass Technik arbeiten, um sanfte Farbübergänge zu erzeugen. Aber jetzt muss ich zunehmend häufiger auf trockener Farbe arbeiten, und ich tue mir schwer damit, saubere Farbverläufe mit der Wandfarbe zu malen, wie man hier an der kleinen Galaxie sieht. Da sind Farbsäume und -bänder, wo eigentlich Verläufe sein sollten. Im Moment bin nich ratlos, wie man das besser machen kann und ich denke, ich muss bei einigen Profis um Rat fragen.

Probleme mit den Farben
Probleme mit den Farben

Als nächstes möchte ich der großen Galaxie einen helleren Kern geben. Hier ein erster Schritt dazu:

Ein heller Kern für die große Galaxie
Ein heller Kern für die große Galaxie

Leider auch hier wieder das Problem sanfter Farbübergänge,  und die Rundung des Armes könnte besser sein. Zudem ist der helle Streifen unsymmetrisch im Arm … ich hoffe ich kann das alles im nächsten Arbeitsgang reparieren. Oft fallen mir diese Fehler erst auf den Fotos auf.