Archiv der Kategorie: Basteleien, Kunst und Fotografie

Übungen mit Wasserfarbe II


Eine Szene aus der „Bergbau im Weltraum“ Geschichte – ein Hotelaufenthalt auf einem von Echsenwesen bevölkerten Planeten. Die Echsen liebten steinige Umgebungen, und so waren auch die Räume gestaltet – die Wände mit Natursteinplatten verkleidet, der Boden mit Schotter oder Kies bedeckt, die Schlafstätten steinere Einfassungen, die mit feinem Sand gefüllt waren.

Vor einige Zeit versuchte ich, ein Hotelzimmer in diesem Design zu skizzieren, passend zu der Szene aus der Geschichte.

Hotelzimmer der Drehkar
Hotelzimmer der Drehkar

Eigentlich wollte ich die Szene anschließend mit Wasserfarben ausgestalten, aber mir wurde bei der Skizze klar, dass meine Fähigkeiten dazu bei weiten nicht ausreichen. Allein schon die Steinplatten an den Wänden schienen eine Herausforderung zu sein, von der Lampe links oder dem Springbrunnen rechts hinten ganz zu schweigen.

Ich beschloss dann, zuerst einmal einzelne Elemente der Szene zu üben. Hier nun das erste Resultat – eine Studie des Springbrunnens in der Ecke, mit den Steinplatten für die Wände und einem Test, wie man einen solchen, mit Kies bestreuten Boden, mit Wasserfarben darstellen könnte.

Übung, Drehkar Zimmerspringbrunnen
Übung, Drehkar Zimmerspringbrunnen

Leider habe ich die Perspektive falsch angelegt, und der Brunnen wirkt schief. Zudem dachte ich am Anfang, das wird eine schnelle Übung und habe viele Linien für das Mauerwerk mit den graublauen Steinen zu schlampig gezogen … aber mit allen Fehlern war es rückblickend doch eine gute Übung. Etwa 10 Stunden habe ich investiert.

Im Moment fühle ich mich sehr unsicher ob ich mich jemals an das komplette Zimmer wagen werde, aber die Szene mit der Lampe links und der Kristallkaraffe auf dem steinernen Tisch reizt mich. Vor allem, wenn ich es schaffe den Raum abgedunkelt zu gestalten, der Schein der Lampe erhellt die Wand und den Tisch, und die Kristallkaraffe funkelt im Licht der Lampe. Angesichts meiner Fähigkeiten muss ich wohl sagen: Nun, man wird ja noch träumen dürfen! Aber mal sehen, wie weit hier Wunsch und Wirklichkeit zusammenkommen können.

 

 

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Übungen mit Wasserfarbe


Als letzte Szene mit Narf, die ich noch zeichnen wollte, stand noch ein weiterer Versuch von ihm an, eine neue Geschäftsidee auszuprobieren. Als Insektenfresser ist ein Job als Kammerjäger nicht nur wegen der Bezahlung interessant, sondern auch wegen der Snacks.

Kammerjäger Narfinator
Kammerjäger Narfinator

Und da er Insekten riechen kann, findet er sie alle!

Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, ob ich mich auf traditionelle Malerei mit Farbe und Papier konzentrieren soll, oder lieber das Zeichnen am Computer üben. Die Frage ist immer noch offen, aber die Zeichnung mit Narf als Kammerjäger bot sich an, um mal wieder mit Wasserfarben zu arbeiten.

Narfinator in Wasserfarben
Narfinator in Wasserfarben

Wasserfarben sind erstaunlich knifflig. Von so kleinen Ärgernissen, dass es vorkommen kann, dass der Pinsel Pigment vom Papier aufnimmt statt neues aufzutragen, und damit die Stelle heller statt dunkler wird, bis hin zu der Frage, wie man große Flächen wolkenfrei mit Farbe füllt, gibt es vieles, was ich noch lernen und üben muss.

Grün war vielleicht auch nicht die ideale Farbe für Narf, aber ich hatte die Smaragdeidechsen im Kopf als ich begonnen habe – ob ich das gleiche noch mal mit rot-violett probiere ist fraglich, aber im Moment scheint mir das eine bessere Farbgebung für Narf zu sein. Vor allem da er ein Feuer-Typ Zwergdrache ist. Und der Koffer hat einen Glüh-Effekt bekommen, der auch nicht beabsichtigt war …

Aber tendenziell ist mir die Arbeit mit Papier, Bleistift und Farbe lieber als das digitale Zeichnen. Vor allem, weil ich beim Zeichnen gerne im Schneidersitz auf dem Boden sitze, mit dem Zeichenbrett auf den Knien und meinen Malutensilien um mich herum. Der Computer zwingt mich an den Schreibtisch – mit einem größeren Schreibtisch, mit Platz für das Grafiktablett, und einem größeren Bildschirm wäre es vermutlich sogar machbar, aber mit meiner momentanen Ausrüstung liegt das Zeichnen am Computer irgendwo zwischen unhandlich und unbequem.

 

Ein Wägelchen


Am Wochenende hatte ich tatsächlich etwas Zeit und auch Energie, um mal wieder an einigen Grafiken zu basteln. Diesmal ein altertümliches, hölzernes Fuhrwerk.

Hölzernes Fuhrwerk
Hölzernes Fuhrwerk

Im einem Spiel könnte es dann so aussehen – hier eine Montage mit einem Bildschirmfoto aus meinem  „Juwelensuche“ Projekt:

Beispiel im Spiel, Montage
Beispiel im Spiel, Montage

Das Fuhrwerk in  16 isometrischen Ansichten und transparentem Hintergrund habe ich auf opengameart.org als Creative Commons veröffentlicht:

https://opengameart.org/content/isometric-simple-wooden-cart

Kunstkorallen IV


Lang, lang ist’s her … Jahre schon, dass ich versuchte Kristalle und Kunstkorallen aus Salzlösungen zu züchten.

Nach dem Bericht hatte ich noch eine Zeitlang experimentiert, aber tatsächlich verstaubten die letzten Ergebnisse schon seit bald einem Jahr auf meinem Basteltisch, bis mich dieses Wochenende die Sonne einlud, wenigstens ein Foto zu machen – das Fenster und die Bäume davor ergaben einen schönen sonnigen Fleck auf dem Boden, der mir geeignet schien, die Korallen ins rechte Licht zu setzen.

Kunstkoralle
Kunstkoralle

Die Schale mit Sand ist auch ein Überbleibsel alter Bastelarbeiten,  schien aber einen ganz guten Hintergrund für die Kunstkoralle abzugeben.

Kunstkoralle im Gegenlicht
Kunstkoralle im Gegenlicht

Nachdem das jetzt ganz gut geklappt hat, sollte ich eigentlich versuchen, mehr verzweigte Strukturen zu züchten. Ich habe eine Idee, wie das funktionieren könnte, aber hier scheitert es wieder an meinem „gut genug“ Motivationsloch – das bisherige Ergebnis und das Gefühl, ich wüsste, wie man verzweigte Strukturen züchten könne, sind „gut genug“, mein Ehrgeiz, noch mehr Zeit zu investieren um ein „Noch besser“ zu erreichen, ist nicht vorhanden, und vermutlich werde ich eher etwas Neues ausprobieren, als an dem Thema noch weiter zu arbeiten. Aber es war spannend, das mal auszuprobieren 🙂

 

 

Aufenthaltsraum im Stählernen Säbelzahn


Der Aufenthalts- und Schlafraum im unteren Deck, der in den ersten Skizzen noch recht einfach gehalten war, füllte sich im Lauf der Geschichte recht rasch mit Einrichtungsgegensänden – der Kratz- und Kletterbaum war der erste glaube ich, den einer unserer Bergbauroboter absägen und zum Schiff bringen sollte, aber mangels passender Programmierung dann mit den Wurzeln ausgegraben hat, was einige Nacharbeiten nötig machte.

Aufenthaltsraum
Aufenthaltsraum

Von diversen Jagdausflügen auf Planeten kamen die Pelze und der Schädel, die Echsenzähne und die Phönixfedern. Die Schneckenhäuser sind jedoch Überbleibsel eines Einkaufs – Panerzeschnecken von Neumünchen, auf dem Markt angeboten und sehr schmackhaft. Aus den Kriechsohlen kann man prima Steaks zaubern, auch für eine Suppe gegen Erkältung machen sie sich gut (mangels Geflügel auf dem Schiff). Das Aquarium dagegen war ein reiner Einrichtungsgegenstand, und die Goldfische sind auch gekauft.

Meine Fähigkeiten am Bleistift haben jedoch ihre Grenzen, und nach einiger Zeit versuchte ich dann, den Raum noch mal als 3D Modell zu entwerfen, und dem Computer die Arbeit mit Licht und Schatten zu übertragen.

Aufenthaltsraum in 3D
Aufenthaltsraum in 3D

Der Büffeschädel hat es nicht ins 3D Modell geschafft, auch die Hängematte nicht. Dafür sind die Häuser der Panzerschnecken sehr schön geworden, und auch der Kratz- und Kletterbaum gefällt mir gut.

Aquarium im Aufenthaltsraum
Aquarium im Aufenthaltsraum

Für Wasserpflanzen im Aquarium hat es dann allerdings nicht mehr gereicht. Das ist sicherlich eine der komplexesten 3D Szenen, die ich bislang entworfen hatte.

Zu den neuen Abenteuern in der Steampunk-Welt habe ich noch nicht so viel gezeichnet, aber früher oder später hoffe ich, dazu auch ein bischen berichten zu können.

Der Stählerne Säbelzahn, oder, wenn Katzen Raumschiffe bauen


Vor einige Zeit hat mich ein Bekannter gefragt, ob ich Interesse hätte an einem sehr freien Rollenspiel, mehr in der Art einer gemeinsam erzählten Geschichte ohne viel Regelwerk. Ich bin nicht mehr ganz sicher wie wir auf das Thema „Bergbau im Weltraum“ gekommen sind, aber es war etwas, das uns beide interessierte, und für mich, trotz meiner psychischen Probleme, die damals wieder mal recht heftig waren, machbar erschien.

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