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Übung mit Wasserfarben, Kleindrache auf Insektenjagd


Nach langer Pause mal wieder etwas mit Wasserfarben. Drachen hatten mir es schon als Kind angetan, aber wer sagt, dass sie immer groß sein müssen? Hier ein Kleindrache und ein, aus seiner Sicht, sicherlich schmackhafter Imbiss.

Kleinrache auf der Jagd nach Insekten
Kleindrache auf Insektenjagd

Grün müssen sie jedoch sein, nur ganz selten auch mal rötlich 😉

Übung mit Wasserfarben, Katzenporträt


Ich glaube das ist mein bislang bester Versuch mit den Wasserfarben. Leider habe ich bei der Skizze Fehler gemacht und die Proportionen des Gesichts stimmen nicht ganz.

Katzenporträt
Katzenporträt

Aber so lange jede Übung besser ist als die vorherige, erfüllt sie trotz Fehlern ihren Zweck 🙂

Übung mit Wasserfarben, Topfpflanze


Das Projekt:

Kaffeestrauch
Kaffeestrauch

Das Ergebnis:

Kaffestrauch mit Wasserfarben
Kaffestrauch mit Wasserfarben

Es war ein uninspirierter Tag, aber ich wollte meinen Übungsrhythmus einhalten und habe mich hingesetzt um den kleinen Kaffeestrauch zu malen. Obwohl ich Pflanzen sehr gerne mag, hatte ich schon immer Schwierigkeiten, die Strukturen richtig zu Papier zu bringen.

Mit der Pflanze als Modell hat es größtenteils funktioniert, was die Struktur und Form angeht, aber ich habe weder die Farben noch die Helligkeiten richtig getroffen.

Zudem war die Entscheidung, Deckweiß für die Glanzlichter zu verwenden wohl nicht so gut. Wasserfarben lassen sich auswaschen, das ist etwas mit dem mir noch die Übubng fehlt, aber vielleicht wäre das der bessere Ansatz für die Glanzlichter gewesen. Ein Punkt für zukünftige Übungen.

Mit den Wasserfarben mache ich jetzt erst mal Pause, als nächstes gibt es bunte Kleckserei mit Acryl. Demnächst auf diesem Kanal, schalten sie nicht um!

 

Übungen mit Wasserfarbe II


Eine Szene aus der „Bergbau im Weltraum“ Geschichte – ein Hotelaufenthalt auf einem von Echsenwesen bevölkerten Planeten. Die Echsen liebten steinige Umgebungen, und so waren auch die Räume gestaltet – die Wände mit Natursteinplatten verkleidet, der Boden mit Schotter oder Kies bedeckt, die Schlafstätten steinere Einfassungen, die mit feinem Sand gefüllt waren.

Vor einige Zeit versuchte ich, ein Hotelzimmer in diesem Design zu skizzieren, passend zu der Szene aus der Geschichte.

Hotelzimmer der Drehkar
Hotelzimmer der Drehkar

Eigentlich wollte ich die Szene anschließend mit Wasserfarben ausgestalten, aber mir wurde bei der Skizze klar, dass meine Fähigkeiten dazu bei weiten nicht ausreichen. Allein schon die Steinplatten an den Wänden schienen eine Herausforderung zu sein, von der Lampe links oder dem Springbrunnen rechts hinten ganz zu schweigen.

Ich beschloss dann, zuerst einmal einzelne Elemente der Szene zu üben. Hier nun das erste Resultat – eine Studie des Springbrunnens in der Ecke, mit den Steinplatten für die Wände und einem Test, wie man einen solchen, mit Kies bestreuten Boden, mit Wasserfarben darstellen könnte.

Übung, Drehkar Zimmerspringbrunnen
Übung, Drehkar Zimmerspringbrunnen

Leider habe ich die Perspektive falsch angelegt, und der Brunnen wirkt schief. Zudem dachte ich am Anfang, das wird eine schnelle Übung und habe viele Linien für das Mauerwerk mit den graublauen Steinen zu schlampig gezogen … aber mit allen Fehlern war es rückblickend doch eine gute Übung. Etwa 10 Stunden habe ich investiert.

Im Moment fühle ich mich sehr unsicher ob ich mich jemals an das komplette Zimmer wagen werde, aber die Szene mit der Lampe links und der Kristallkaraffe auf dem steinernen Tisch reizt mich. Vor allem, wenn ich es schaffe den Raum abgedunkelt zu gestalten, der Schein der Lampe erhellt die Wand und den Tisch, und die Kristallkaraffe funkelt im Licht der Lampe. Angesichts meiner Fähigkeiten muss ich wohl sagen: Nun, man wird ja noch träumen dürfen! Aber mal sehen, wie weit hier Wunsch und Wirklichkeit zusammenkommen können.

 

 

Übungen mit Wasserfarbe


Als letzte Szene mit Narf, die ich noch zeichnen wollte, stand noch ein weiterer Versuch von ihm an, eine neue Geschäftsidee auszuprobieren. Als Insektenfresser ist ein Job als Kammerjäger nicht nur wegen der Bezahlung interessant, sondern auch wegen der Snacks.

Kammerjäger Narfinator
Kammerjäger Narfinator

Und da er Insekten riechen kann, findet er sie alle!

Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, ob ich mich auf traditionelle Malerei mit Farbe und Papier konzentrieren soll, oder lieber das Zeichnen am Computer üben. Die Frage ist immer noch offen, aber die Zeichnung mit Narf als Kammerjäger bot sich an, um mal wieder mit Wasserfarben zu arbeiten.

Narfinator in Wasserfarben
Narfinator in Wasserfarben

Wasserfarben sind erstaunlich knifflig. Von so kleinen Ärgernissen, dass es vorkommen kann, dass der Pinsel Pigment vom Papier aufnimmt statt neues aufzutragen, und damit die Stelle heller statt dunkler wird, bis hin zu der Frage, wie man große Flächen wolkenfrei mit Farbe füllt, gibt es vieles, was ich noch lernen und üben muss.

Grün war vielleicht auch nicht die ideale Farbe für Narf, aber ich hatte die Smaragdeidechsen im Kopf als ich begonnen habe – ob ich das gleiche noch mal mit rot-violett probiere ist fraglich, aber im Moment scheint mir das eine bessere Farbgebung für Narf zu sein. Vor allem da er ein Feuer-Typ Zwergdrache ist. Und der Koffer hat einen Glüh-Effekt bekommen, der auch nicht beabsichtigt war …

Aber tendenziell ist mir die Arbeit mit Papier, Bleistift und Farbe lieber als das digitale Zeichnen. Vor allem, weil ich beim Zeichnen gerne im Schneidersitz auf dem Boden sitze, mit dem Zeichenbrett auf den Knien und meinen Malutensilien um mich herum. Der Computer zwingt mich an den Schreibtisch – mit einem größeren Schreibtisch, mit Platz für das Grafiktablett, und einem größeren Bildschirm wäre es vermutlich sogar machbar, aber mit meiner momentanen Ausrüstung liegt das Zeichnen am Computer irgendwo zwischen unhandlich und unbequem.