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Das Norunshrengkt


Da der Planetenfresser zwar ein Raumschiff, die verwendete Bergbautechnologie jedoch eher konventionell war, kam mir die Idee, es mal am anderen Ende des Sci-Fi-Technologiespektrums zu versuchen.

Hier also das Norunshrengkt, eine Weltraum-Bergbau-Einrichtung aus Kraftfeldern und geformter Energie.

Ausserirdische Weltraum-Bergbau-Einrichtung
Das Norunshrengkt

Der grüne Kegel ist ein Intervall-Zugfeld, das das Ziel erschüttert und die herausglösten Teile in das Norunshrengkt saugt. Dort im Inneren ist eine Verarbeitungszone in der Erze und wertvolle Mineralien vom unbrauchbaren Gestein getrennt, aufgeschmolzen und verschiedenen kugelartigen Verarbeitungszentren zugeleitet werden. In diesen zentren wird die Schmelze gereinigt und in Würfelform wieder verfestigt.

Die Würfel werden dann sortiert und in Gürteln um den hinteren Teil des Norunshrengkt gesammelt. Unbrauchbare Gesteinsanteile werden am hinteren Ende des Norunshrengkt in den Weltraum ausgestoßen.

Die Frage stellt sich jedoch, was eine Zivilisation, die Kraftfelder und geformte Energie so virtuos beherrscht, mit Mineralien und Metallen anfangen will? Vielleicht zum Handel mit anderen Spezies?

Nachtrag – neue Version:

Das Norunshrengkt v1.5

Berechnet in Povray 3.8.0-alpha, Nachbearbeitet in GIMP.

Neues vom „Planetenfresser“


Das ist wieder so eine Szene, die Stunde um Stunde meiner Zeit frisst. Aber langsam kommt sie in einen vorzeigbaren Stand.  Das Schiff selbst musste ich etwas umbauen – statt der Flügeltüren hat es jetzt eine umklappbare Seitenwand, die als Rampe dient, für die Geräte und Fahrzeuge, die im mittleren Teil des Schiffes transportiert werden.

Bergbau auf einem fremden Planeten
Planet Eater Landed, v1.5

Dieses Detail hat mich heute wieder fast zur Verzweiflung gebracht. Die Idee war, eine Maschine zu haben, die totes Gestein von Erz trennen kann. Nicht nur sieht sie bescheiden aus, auch für die Ablage des toten Gesteins muss eine bessere Lösung her. Der Hügel ist im Verhältnis zum Bagger viel zu klein und kann, so wie er im Moment platziert ist, auch nicht mehr viel wachsen.

Eine Erzsortiermaschine
Detail, Rock Sorter

Da muss wohl noch mal eine größere Lösung her, zumindest ein weiteres Fließband.

Bergbauraumschiff „Planet Eater“


Bergbau im Weltraum ist eines der Themen, die mich immer wieder interessieren. Gekämpft wird in all den Sci-Fi Filmen und Büchern schon genug.

Raupen werden oft als besonders gefräßig angesehen, und Bergbau, besonders Tagebau hinterlässt auch Löcher in der Landschaft. Also nahm ich mit eine dicke Raupe als Vorbild für die Form des Schiffs. Und da es wie die Raupe am Blatt, an den Planeten nagt, bekam es den Spitznamen „Planet Eater“

The first shape
Caterpillar Ship

Trotz Antriebsdüsen sah das weder nach Raumschiff noch besonders beeindrucken aus. Aber das ist oft so mit dem ersten Entwurf, da fehlt eigentlich noch alles.

Als nächstes bekam das dicke Segment in der Mitte des Schiffs Schwingtore. Der Raum dort soll später einmal die Maschinerie zur Erzverarbeitung aufnehmen, sowie all das Gerät das für den Tagebau benötigt wird.

Ship with open loading bay
Bergbauschiff „Planet Eater“

Das sah jetzt schon mal etwas mehr nach Raumschiff aus, aber es fehlte der Eindruck von „Industrie“ – das ist ein andauerndes Problem bei mir, obwohl ich mich eigentlich für Technik interessiere, gelingt es mir nur selten, etwas richtig technisch aussehen zu lassen.

Schiff mit fabrikaufbauten
Bergbauschiff „Planet Eater“ v2

Mit den Fabrikaufbauten sieht es jetzt schon ganz gut aus. Die „Innereien“ des Schiffs fehlen jedoch immer noch, daran muss ich in den nächsten Tagen arbeiten.

Zuletzt noch eine Vorschau, wie es in einer richtigen Szene aussehen könnte. Ein Schiff dieses Typs, gelandet auf dem Sternhafen Marsfeld.

Raumhafenszene mit dem Bergbauschiff
Bergbauschiff „Planet Eater“

Ob die Größe so bleibt, oder ob das Schiff noch größer wird, ist noch unsicher. Ein solches Schiff sollte vermutlich sehr groß sein, sonst hat der Einsatz keinen Sinn. Unsere heutigen Maschinen im Tagebau sind alle riesig.

Selbstfahrende Autos könnten dem Halter auch weglaufen


Hadmut Danisch hat hier einen sehr interessanten Gedanken geäußert:

Was heißt überhaupt „gestohlen”? Was ist, wenn das Auto per Malware einfach selbst mal auf die Idee kommt, zusammen mit anderen Autos eine Spritztour nach Polen zu machen? Und gleich dort zu bleiben, weil’s dort so schön ist?

Quelle: http://www.danisch.de/blog/2019/01/26/wie-naive-juristen-die-digitalisierung-erwuergen/

Der Artikel geht hauptsächlich um juristische Probleme, aber ich muss sagen, so autonome Autos haben hier ein ganz eigenes Problem. Die juristische Frage, was man tun soll wenn ein Auto ohne Fahrer beim „illegalen“ Grenzübertritt „verhaftet“ wird ist jedoch auch interessant.

16.000 Elektrobusse


Mehr als 16.000 Elektrobusse sind unterwegs. Täglich, Stündlich, fast rund im die Uhr. Sie befördern tausende von Menschen. Wo? In Shenzhen, China:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/weltrekord-shenzhen-hat-16-359-busse-auf-elektroantrieb-umgestellt/

Und nun Klimavorreiter Deutschland. Shenzhen ist eine Stadt, eine große zugegeben, mit 12 Millionene Einwohnern. Aber Deutschland hat eine guten ÖPNV heisst es immer, und 80 Millionene Einwohner. Also, wie viele Elektrobusse haben wir wohl im Einsatz?

608 (Dezember 2018)

Quelle: https://www.springerprofessional.de/omnibusse/elektromobilitaet/immer-mehr-deutsche-staedte-setzen-auf-elektrobusse/16303712

Nun ja … da haben wir noch etwas Luft nach oben. Oder, ist das Dieselruß?

Lesetipp – Spione zu Hause und Unterwegs


Ein recht sachlicher und anschaulicher Artikel über Dinge, die man früher als Abhörgeräte und Wanzen bezeichnet hätte:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bildungsforscher-gerd-gigerenzer-deutschland-wird-eine-ueberwachungsgesellschaft/23855396.html

Dass man mit den gehackten Kühlschrank ein Atomkraftwerk angreifen kann, hoffe ich jetzt mal nicht. Da müsste dann schon einiges arg schlecht entworfen worden sein – auf Seite des Atomkraftwerks. Sicherheitsrelevante Steuerungen sollten keine Verbindung zum Internet haben. Vor nicht allzu langer Zeit wurde mir sogar gesagt, dass solche Steuerungen gar nicht per Software implementiert sind, sondern als Hardware (= der gute alte elektromechanische Automat, ganz ohne CPU und Firmware), weil Software zu schlecht prüfbar ist, und als Risiko galt.

Aber es gab ja auch schon Berichte, dass sich moderne Autos gegen den Willen des Fahrers fernsteuern lassen. Oder dass ein als Scherzkeks getarnter Hacker die Pumpen eines amerikanischen Wasserwerks so oft aus- und wieder eingeschaltet hat, bis sie kaputt waren. Diese großen Pumpen sind für Dauerbetrieb ausgelegt und nehmen solche Aktionen übel. Das gehört alles nicht ans Internet.

Wenn die KI ganz alleine Krieg führt …


Oft wird ja gespottet, dass künstliche Intelligenz eher künstliche Dummheit sei … dieses Video zeigt es sehr schön wie sich das auswirkt wenn man KI Krieg führen lässt.

Obwohl die Piloten tot sind, obwohl das Ziel längst zersört ist und alle Kommandostrukturen schon lange nicht mehr existieren, führen die Maschinen die Zerstörung weiter fort. Es wirkt fast gnädig, wenn das Material endlich zermürbt ist und der Krieg endet … weil es nichts mehr gibt, das Krieg führen könnte.

Hier noch das original auf Russisch:

Und dennoch forschen alle große Armeen dieser Welt daran, genau dies Wirklichkeit werden zu lassen.

Wohlgemerkt, dies ist nicht das übliche Szenario, wo die KI auf eigene Faust den Menschen den Krieg erklärt, hier waren Menschen die Befehlsgeber.