Erhöhtes Todesrisiko im Winter


Bislang dachte ich, es sei einfach eine persönliche Sache von mir, dass der Winter immer eine schlechte Zeitfür mich ist. Depression und fast alle schweren Krankheiten treffen mich bevorzugt im Winter. Bis auf den Blinddarm waren alle meine (unfreiwilligen) Krankenhausaufenthalte im Winter, die schwersten psychischen Zusammenbrüche auch.

Und jetzt sehe ich durch Zufall, dass andere auch schon den Verdacht hatten, dass der Winter besonders gefährlich ist :

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47001/1.html

Gut, sie sprechen vor allem von Weihnachten und Neujahr, das ist mit Abstand die gefährlichste Zeit. Und auch der Grund warum ich immer saumässig nervös bin um diese Zeit; meine größte Krise begann kurz nach Weihnachten und ich brauchte viele Jahre, um mich halbwegs davon zu erholen. Ich habe immer noch Angst, dass das noch mal so kommen könnte und verbringe diese Zeit deshalb gerne sehr abgeschieden, allein und zuhause.

Aber die Grafik in dem Artikel zeigt einen Anstieg der Todesfälle ab dem Spätsommer, kulminiert dann um die Jahreswende, um zum Sommer hin wieder abzuflachen. Es ist nicht nur Weihnachten und Neujahr, das ganze Winterhalbjahr ist gefährlich. Zumindest im Vergleich zum Sommer.

Das deckt sich 100% mit meiner eigenen Erfahrung. Es ist also nicht nur persönliches Pech, dass Herbst und Winter für mich die schlimmere Jahreshälfte zu sein scheinen, das lässt geht wohl auch einigen anderen so.

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Schatztkarte, leicht angesengt


Um die Schatzkarten noch etwas interessanter zu gestalten, habe ich mit verschiedenen Methoden experimentiert, Papier zu „altern“. Zerknittert, zerrissen, in Wasser eingeweicht, und, angebrannt.

Die angebrannte Variante gefällt mir am besten. Das sieht schon sehr geheimnisvoll-schatzmäßig aus.

Angesengte Schatzkarte
Angesengte Schatzkarte

Diesen und die anderen Papieruntergründe habe ich hier veröffentlicht (unter Creative Commons oder GPL):

http://opengameart.org/content/damaged-papers-four-sorts

Es war schwieriger als gedacht, das Papier mit so einem gebräunten, angebrannten Rand zu versehen. Der Abstand zwischen „noch nicht braun“ und „brennt schon lichterloh“ ist überraschend klein. Ein wenig digital nachhelfen musste ich dann doch … der verbrannte Rand ist allerdings echt analog entstanden.

Schatzkarten


Es ist schon eine Weile her, dass ich an meinem „Imp City“ Projekt gearbeitet habe, aber damals hätte ich einige Schatzkarten gut gebrauchen können.

Heute hatte ich freie Zeit, und die Idee kam mir wieder in den Sinn – einige Schatzkarten zu entwerfen, von klar und deutlich bis hin zum eher kryptischen Bericht über einen versteckten Schatz. Wäre ja auch zu einfach, wenn alle Schatzkarten klar und deutlich wären, 😛

Schatzkarten
Schatzkarten

Falls jemand an einem Projekt arbeitet, für das er ebenfalls Schatzkarten braucht, höher aufgelöste Versionen habe ich wahlweise unter der GPL oder Creative Commons Lizenz hier veröffentlicht:

http://opengameart.org/content/four-treasure-maps

 

Kunstkorallen und Kristalle


Für mein Projekt Marslandschaft hatte ich vor einiger Zeit begonnen, Kunstkorallen zu züchten:

https://gedankenweber.wordpress.com/2015/12/03/projekt-marslandschaft-kunstkorallen-ii/

Heute schien mir die erste weit genug entwickelt, um sie in die Landschaft einzusetzen. Leider hatte ich die Stabilität überschätzt, und sie ist beim Einsetzen zerbrochen. Die Stücke sind jedes für sich jedoch recht interessante Gebilde.

Stück 1:

Kristall 1
Kristall 1

Das zweite Stück:

Kristall 2
Kristall 2

Und das dritte Stück:

Kristall 3
Kristall 3

Es war schwierig, gute Fotos davon zu machen. Wie man sieht, hat der Weißabgleich nicht funktioniert, eigentlich sind die Stücke weiß und der Sand beige. Mir fehlt die Ausrüstung für vernünftige Beleuchtung, da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.

Auch wenn dieser Versuch im letzten Schritt mißglückt ist, war er dennoch lehrreich, und ich versuche das noch mal, mit leicht veränderten Konstruktionen.

 

Wandmalerei


Seit langem hat es mich gejuckt, auch auf Wandflächen kreativ zu werden, aber ebenso oft hatte ich Zweifel, ob meine Fähigkeiten als Maler dazu ausreichen würden. Besser kein Bild als ein schlechtes Bild.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen neuen Trend aufmerksam geworden, sogenannte Wand-Tattoos. Relativ abstrakt gehaltene, meist einfarbige Abbildungen. So etwas, dachte ich, müsste ich auch zustande bringen.

Und so entstand diese Tage meine erste Wandmalerei:

Wandmalerei
Wandmalerei

Das ist im Eingangsbereich, und ich finde, es ist eine schöne Bereicherung dort. Was sich als erstaunlich schwierig herausgestellt hat, ist es, die großen Bögen in gleichmäßigem Schwung zu zeichnen, ohne Ecken und Knicke. Wie man sieht, hat es auch nicht ganz funktioniert. Das andere Problem ist es, eine gleichmässige Strichstärke für die Elemente wie die Stängel hinzubekommen. Das ist Präzisionsarbeit, und vermutlich auch Übungssache.

Trotz allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, und ich habe schon einige Ideen wie es weiter gehen könnte, aber für die muss ich erst mal noch etwas Üben.