Archiv der Kategorie: Gesundheit

Wählbare Hautfarbe


Eventuell können wir unsere Hautfarbe bald auf Wunsch anpassen, von Weiss über Beige und Braun bis Schwarz.

Zitat:

What scientists have discovered is a small molecule that may be able to stimulate the darkening of human skin, without exposing it to potentially harmful UV radiation. This involves inhibiting an enzyme called Salt Inducible Kinase (SIK), which naturally suppresses pigmentation. By inhibiting it, pigment synthesis is instead stimulated.

Quelle:
http://www.foxnews.com/tech/2017/06/15/scientists-may-have-found-way-to-tan-skin-without-exposing-it-to-uv-rays.html

Sobald ein Weg gefunden ist, die Konzentration dieser Substanz in der Haut zu kontrollieren, sollte es relativ einfach sein, die Haut aufzuhellen oder abzudunklen, auch wenn der Artikel sich auf das Abdunkeln konzentriert.

Die eigentliche Studie: http://www.cell.com/cell-reports/abstract/S2211-1247(17)30684-8

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Lesetipp: Alkohol als Gedächtnisstütze


Interessant: Alkoholische Getränke, nach dem Lernen genossen, verbessern die Erinnerung an das Gelernte am Folgetag:

https://arstechnica.com/science/2017/08/booze-boosts-the-brains-ability-to-remember-info-learned-before-drinking/

Noch kurioser: Lernen unter dem Einfluss von (vermutlich nicht zu viel) Alkohol funktioniert in etwa so gut wie das Lernen im nüchternen Zustand.

Na denn, Prost!

 

Infraschall oder Städter sind gestresster als Landbewohner


Vielleicht war es sogar dieser Artikel https://www.berlinonline.de/themen/gesundheit-und-beauty/gesundheit/psychologie/3177249-2260970-stress-in-der-grossstadt-wenn-das-stadtl.html den ich unlängst gelesen hatte, oder ein ähnlicher. Zumindest der Tenor blieb mir in Erinnerung, dass das Leben in der Stadt das Risiko für psychische Erkrankungen erhöht. Ein Thema, das mich interessiert, weil ich selbst immer wieder mit psychischen Problemen zu kämpfen habe.

Jetzt ein kleiner Sprung zu der anderen Information …

Vor einiger Zeit hatte ich Artikel gelesen, dass Infraschall Ängste auslösen kann. Infraschall ist Schall unterhalb der Hörschwelle, also grob gesagt, Schwingungen der Luft, die zu langsam sind, um im Gehirn als Schall interpretiert zu werden. Ich bin nicht sicher, ob das Ohr und der Hörnerv in der Lage sind diese Schwingungen zu verarbeiten, deshalb möchte ich mich um die Diskussion der Hörschwelle drücken, aber wir scheinen darauf zu reagieren. Die offiziell genannte Hörschwelle liegt je nach Quelle bei 16 bis 20 Herz.  Manche der Quellen beziehen sich auf Schall bei 19 Herz, das liegt in dem Bereich, in dem unser Ohr zu versagen beginnt.

Ich hatte begonnen, einen Artikel zum Thema „Infraschall und Ängste“ zu schreiben, bin aber nicht dazu gekommen, das sauber auszuformulieren. Aber ein paar Quellen und Beispiele aus dem Artikel kann ich nennen:

Angst – schon ab 8 Dezibel:
https://www.welt.de/print-welt/article261460/Im-Spukhaus-droehnt-der-Infraschall.html

Bereits 1998 hatte Vic Tandy von der Universität von Coventry hinter der düsteren Ausstrahlung von bestimmten Räumen und „Spukhäusern“ Infraschall vermutet, der von bestimmten mehr oder weniger weit entfernten Maschinen und Heizungen verursacht wird. Die wenig gruselige Probe aufs Exempel machte Tandy in einem Laborgebäude: Nachdem man dort eine Zentrifuge mit ihrem 19-Hertz-Schall abgeschaltet hatte, verschwand auch die unerklärliche Horror-Stimmung.

Die Angstfrequenz:
https://www.theguardian.com/science/2003/oct/16/science.farout

The key here is frequency: 19hz is in the range known as infrasound, below the range of human hearing, which begins at 20hz. Tandy learned that low frequencies in this region can affect humans and animals in several ways, causing discomfort, dizziness, blurred vision (by vibrating your eyeballs), hyperventilation and fear, possibly leading to panic attacks.

Und wie so üblich ist mein Hirn mal wieder arg langsam gewesen, die Informationen zusammenzuführen. In der Stadt gibt es eine Menge Infraschall. Der Wind bringt Gebäude zum Schwingen, der Verkehr rumpelt über die Strassen, Straßenbahnen, Eisenbahnen, Baustellen und schwere Maschinen verursachen ebenfalls Schwingungen unterhalb der Hörschwelle.

Kombiniert man diese Informationen, dass Infraschall Ängste auslösen kann, dass es in der Stadt mehr Quellen von Infraschall gibt als auf dem Land, dann erscheint das Ergebnis der Studie, dass Städter häufiger psychische Probleme haben, nicht mehr ganz so verwunderlich.

Dazu kommt, dass zumindest Ratten (oder waren es Mäuse?) die in Schachteln über und nebeneinander gehalten wurden – ein Aufbau analog zu Wohnungen in Wohnblocks – nach einiger Zeit psychische Auffäligkeiten zeigten. Leider ist es schon einige Jahre her, dass ich den Artikel gelesen habe, und ich kann im Moment keine Quelle dazu finden. Aber es gibt neben dem Infraschall wohl auch noch andere Einflüsse in der Stadt, die sich negativ auf die Psyche auswirken können.

Eine kurze Recherche, ob und wie man eine Wohnung gegen Infraschall isolieren könnte lässt kurz in „schwierig bis gar nicht“ zusammenfassen – das Problem ist, dass Infraschall durch den Boden und die Gebäudestruktur geleitet wird, und es sehr schwierig ist, das zu unterbinden.

PS: Windräder erzeugen auch Infraschall – eigentlich bin ich ein großer Windkraft-Fan, aber seit dem ich weiss das Infraschall Menschen negativ beeinflussen kann, fühle ich mich hier in der Zwickmühle. Windkraft ja, aber bitte so, dass sie uns nicht krank macht. Windparks im Meer scheinen ähnlich zu wirken, nur sind es dort mehr die Wale und Delphine die betroffen sind. D.h. das ist auch nicht wirklich viel besser.

 

 

 

 

Meersalz mit Plastikmüll


Immer mal wieder hört man von Fischen, Schildkröten und anderen Meeresbewohnern, die an Plastikmüll verenden.

Daneben dann seit einer Zeit auch, dass der Plastikmüll in den Meeren langsam zerrieben wird, zu sehr kleinen Pastikteilchen, die dennoch nur sehr langsam abgebaut werden.

Und jetzt ist das feine Plastik wieder auf unserem Teller:

https://arstechnica.com/science/2017/05/sullied-seasoning-seas-salts-come-with-a-dash-of-microplastics/

Naja, nicht ganz, aber zumindest Reste den Plastikmülls wurden in den Untersuchten Meersalzproben gefunden:

Zitat: In a survey of 16 sea salts from eight countries, researchers found microplastic particles lurking in all but one. In total, the researchers collected 72 particles from the salts and used micro-Raman spectroscopy to identify their components, which were mainly plastic polymers and pigments.

Grob übersetzt: In einer Untersuchung von 16 Sorten Meersalz aus acht Ländern fanden die Forscher versteckte mikroskopische Plastikpartikel in allen Proben außer einer. Insgesamt fanden die Forscher 72 Plastikteilchen und konnten  durch Micro Raman Spektroskopie herausfinden, dass sie hautpsächlich aus Plastikpolymeren und Pigmenten bestanden.

Nett. Unser Dreck hat uns wieder. Er kommt jetzt auf den Teller, und das auch noch in der Verpackung als Gewürz 🙂

PS: Ganz neu ist das nicht, schon vorher gab es Funde von Plastik in Muscheln und Speisefisch. Es nur ein weiteres Zeichen, dass wir dringend mehr darauf achten müssen, unseren Dreck sorgfältiger wiederzuzverwerten, und den nicht verwertbaren Rest so zu Lagern, dass er keinen Schaden anrichten kann.

 

Arsenbelasteter Reis


Obwohl ich keine Glutenunverträglichkeit habe, lese ich gerne die Berichte zu dem Thema. Einiges habe ich dabei schon gelernt, z.B. dass Hafer vom menschlichen Körper besser verwertet werden kann als andere Getreide, zum Brot backen jedoch ungeeignet ist. Auf jeden Fall sehe ich den Haferbrei jetzt positiver als zuvor und habe auch damit experimentiert, Eintöpfe auf Haferbasis zu kochen – das funktioniert erstaunlich gut, d.h. wer die Nudel aus der Küche verbannen will, z.B. wegen einer Paleo-Diät, dem hilft der Hafer dabei.

Letztes Wochenende bin ich dann über diesen Bericht gestolpert:

https://www.welt.de/kmpkt/article162096978/Wer-sich-glutenfrei-ernaehrt-kann-seine-Gesundheit-gefaehrden.html

Mein erster Gedanke war, „Gefahr durch glutenfreie Ernährung? Braucht der Körper das Gluten jetzt doch?“ Damit lag ich allerdings weit daneben. Der Artikel referiert über Weizenersatz auf Reisbasis, und dass Reis häufig mit Arsen belastet ist.

Zuerst habe ich das als irrelevant für mich abgetan, da ich nicht gezielt solche Produkte kaufe oder verzehre. Ich bin ja etwas langsam im Kopf, deshalb dauerte es eine Weile bis meine Gedanken die Brücke schlugen – ich esse zwar keine der genannten Weizenersatzprodukte, aber ich mag Reis und esse relativ oft Reis. Also betrifft mich die Information über den arsenbelasteten Reis doch, und zwar auf viel direkterem Weg, als der Artikel erzählt hat.

Eine Blitzrecherche ergab – Arsenbelasteter Reis ist ein Thema, und zwar schon seit vielen Jahren.

Hier z.B. ein Bericht von 2004:

https://www.heise.de/tp/features/Bangladesh-Arsen-im-Trinkwasser-Arsen-im-Reis-3437583.html

Dann einer von 2010:
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=98716&bernr=04

Was auch interessant ist, ist ein weiterer Bericht auf welt.de,  wo ich auch den Bericht über die Glutenersatzprodukte gefunden hatte – die Menge Arsen, die man mit dem Reis zu sich nimmt, hängt von der Zubereitung ab. Man kann das Arsen zu einem Teil auswaschen, aber was man dabei an nützlichen Mineralien ebenfalls auswäscht, wird mal wieder nicht gesagt:

https://www.welt.de/wissenschaft/ernaehrung/article161928070/Bei-Reis-entscheiden-Sorte-und-Zubereitung-ueber-Giftigkeit.html

So richtig gefällt mir das immer noch nicht. Millionen Menschen ernähren sich von Reis. Wie viele davon wissen um das Problem, und wie man das Arsen im Reis reduzieren kann? Und Arsen ist auf vielen Wegen giftig. Im Mittelalter war es eine Zeitlang sehr beliebt, um ungeliebte Menschen umzubringen. Die Giftigkeit hat seitdem nicht abgenommen, und ich bezweifle, dass der Koch in der Kantine Zeit und Muse hat, den Reis eine Nacht lang zu wässern, um das Arsen auszuwaschen, oder der Einkauf dort darauf bedacht ist, besonders arsenarme Reissorten zu kaufen – die kaufen mit fast 100% Sicherheit den jeweils günstigten.

Ich glaube ich bleibe beim Hafer als Weizenersatz. Bis dann der Bericht kommt, mit was der Hafer alles verseucht ist. Z.B. mit Glyphosat – das ist mit einiger Wahrscheinlichkeit ebenfalls krebserregend:

http://www.deutschlandfunk.de/glyphosat-rueckstaende-in-mehl-broetchen-und-haferflocken.697.de.html?dram:article_id=218620

Schöne neue Welt.

Alzheimer-Ablagerungen als Wasserfilter


Im Gehirn verursachen Ablagerungen bestimmter Proteine Alzheimer. Eine Gruppe Forscher stellte diese Ablagerungen künstlich her, um sie in großem Maßstab zu untersuchen, und hat dabei erstaunliche Bindungsfähigkeiten für Schwermetallionen festgestellt – eine Eigenschaft, die das Material zur Reinigung von Wasser von Schwermetallen geeignet macht:

http://www.heise.de/tr/artikel/Ein-Filter-fuer-viele-Ionen-3098048.html

Ein Frage die sich mich aufdrängt, welcher der Artikel aber nicht nachgeht: Wenn diese Proteinfasern Schwermetalle so gut binden können, machen das dann auch die Proteinablagerungen im Gehirn? Fischen diese Ablagerungen Schwermetalle aus dem Blut und sammeln diese an?

Wenn ja, dann könnte der Wirkmechanismus, also wie diese Fasern das Gehirn schädigen und letztendlich Alzheimer auslösen, ein indirekter sein – es sind nicht Fasern selbst, sondern die hohen Schwermetallkonzentrationen, die sich an den Fasern aufbauen. Blei z.B. ist ein starkes Nervengift, und eine Ablagerung im Gehirn, die im Lauf der Zeit immer mehr Blei einsammelt, würde nach einiger Zeit hochgradig giftig für die Nervenzellen in der Umgebung. Zusätzlich zu den anderen Schadwirkungen, die so eine Ablagerung bereits hat.

Wurde oder wird das erforscht? Dazu erfährt man wieder nichts. Das wäre doch fast wichtiger, als ein neuer Wasserfilter, auch wenn der sehr schön ist.

 

 

Aspartam, Methanol und die Zensur


Heute hatte ich einen Kommentar geschrieben, zum Abbauprodukt Methanol von Aspertam im Körper:

https://newstopaktuell.wordpress.com/2016/01/15/aspartam-das-suesse-gift/comment-page-2/#comment-57463

Von den Quellen, die ich zitiert hatte, über Abschätzungen und erwarteten Wirkungen, wurde alles vom Blogbesitzer entfernt, und durch eigenen Text ersetzt. Lediglich zwei, ohne den Rest des Kommentars, reichlich sinnfreie Abschnitte blieben erhalten.

Es wird nicht leicht den Kommentar zu restaurieren, weil ich den Text nicht gesichert hatte, aber ich will es versuchen:

Ich hatte einleitend Zustimmung signalisiert, dass Methanol in der Tat sehr giftig ist. Dazu hatte ich Quellen gesucht, um eine quantitative Abschätzung machen zu können, und eine Basis für den Vergleich des beim Abbau von Aspartam im Körper entstehenden Methanols zu haben .

Dazu hatte ich dieses gefunden:

http://www.chemistry-in-context.com/articles/0135/index.html

Bei einem Körpergewicht von 50kg, wird ab der Menge von 5g Methanol mit Gesundheitsschäden gerechnet, ab 50g mit einer tödlichen Wirkung.

Ausgangspunkt war jedoch eine Warnung vor Aspartam, ein Süßstoff, der 200 mal süßer ist als Zucker, und deshalb nur in Bruchteilen eines Gramms verwendet wird. Und von dem selbst wiederum nur ein Bruchteil  im Körper zu Methanol umgesetzt wird.

Meine Schlussfolgerung war – ja, es ist richtig, Methanol als Abbauprodukt von Aspartam ist giftig, aber die Menge die beim Abbau zu erwarten ist, ist viel geringer als die Mengen die in meiner Quelle als gesundheistschädlich genannt werden – um einen Faktor 10 bis 100 geringer.

Um die Frage nach der verbleibenden Gefahr zu beantworten, suchte ich als Vergleich andere Lebensmittel, die auch Methanol enthalten. Methanol entsteht als Nebenprodukt bei vielen Gärprozessen, also suchte ich zunächst nach alkoholischen Getränken und fand diese Quelle:

http://ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=2&ID=1244&Pdf=No

Interessant – sogar Fruchtsaft, der kaum Alkohol enthält (< 0.5%), und im allgemeinen als sehr gesund gilt, enthält im Mittel 40mg Methanol pro Liter, in der Stichprobe sogar bis zu 0,2g Methanol pro Liter.

Meine Schlussfolgerung war, dass Aspartam in normaler Dosis, was das Methanol angeht, in etwa so gefährlich ist wie ein, im allgemeinen als „gesund“ eingeschätzter, Fruchtsaft. Also eigentlich gar nicht.

Das hat dem Blog-Besitzer wohl missfallen.

Was mich besonders stört, ist, dass mein Kommentar verstümmelt wurde, und praktisch alle Fakten und die Quellen entfernt wurden.

Ich bin es gewohnt, dass kritische Kommentare nicht veröffentlich werden.  Aber einen Teil, vor allem den belanglosesten Teil zu veröffentlich und den Rest mit Kommentaren zu füllen, Kommentaren zu Punkten, die der Leser nie gesehen hat, weil sie eben gelöscht wurden, das ist schon herb.

Naja, so ist es eben. Also veröffentliche ich meine gesammelte Info hier noch mal, wohl wissend, dass mein Blog bei weitem nicht die Reichweite hat, um das irgendwie richtig stellen zu können was in dem anderen Blog verbockt wurde, aber es ist das einzige was ich tun kann.

Die anderen Abbauprodukte von Aspartam, die in der Warnung aufgeführt wurden, wollte ich eigentlich auch noch mal durchleuchten.  Ich vermute, dass es ist wie beim Methanol – die Substanzen sind bedenklich, vermutlich ist die Menge aber so gering, dass sie im Rahmen dessen liegen, was man auch sonst so mit der Nahrung zu sich nimmt.

Im Moment scheint mir das aber reichlich nutzlos. In meinem Blog ist es fehl am Platz, und in dem anderen Blog werden die Kommentare garantiert wieder verstümmelt und zensiert.