Schlagwort-Archive: Raumschiff

Das Norunshrengkt


Da der Planetenfresser zwar ein Raumschiff, die verwendete Bergbautechnologie jedoch eher konventionell war, kam mir die Idee, es mal am anderen Ende des Sci-Fi-Technologiespektrums zu versuchen.

Hier also das Norunshrengkt, eine Weltraum-Bergbau-Einrichtung aus Kraftfeldern und geformter Energie.

Ausserirdische Weltraum-Bergbau-Einrichtung
Das Norunshrengkt

Der grüne Kegel ist ein Intervall-Zugfeld, das das Ziel erschüttert und die herausglösten Teile in das Norunshrengkt saugt. Dort im Inneren ist eine Verarbeitungszone in der Erze und wertvolle Mineralien vom unbrauchbaren Gestein getrennt, aufgeschmolzen und verschiedenen kugelartigen Verarbeitungszentren zugeleitet werden. In diesen zentren wird die Schmelze gereinigt und in Würfelform wieder verfestigt.

Die Würfel werden dann sortiert und in Gürteln um den hinteren Teil des Norunshrengkt gesammelt. Unbrauchbare Gesteinsanteile werden am hinteren Ende des Norunshrengkt in den Weltraum ausgestoßen.

Die Frage stellt sich jedoch, was eine Zivilisation, die Kraftfelder und geformte Energie so virtuos beherrscht, mit Mineralien und Metallen anfangen will? Vielleicht zum Handel mit anderen Spezies?

Nachtrag – neue Version:

Das Norunshrengkt v1.5

Berechnet in Povray 3.8.0-alpha, Nachbearbeitet in GIMP.

Reparaturplatform v3.21


Eine hab‘ ich noch“ hatte ich Ende letzten Jahres getitelt, und eine neue Version der Reparaturplattform veröffentlicht. Das ist inzwischen ganz sicher das 3D Werk, in das ich die meisten Stunden versenkt habe. Vor zwei Wochen hat es mich wieder gepackt, und ich habe versucht das ganz noch mal etwas zu verbessern. Mehr Details, mehr Effekte.

Eine mobile Reparaturplattform für beschädigte Raumschiffe
Reparaturplattform v3.21

Leider liegt die Zeit, um die Szene in voller Auflösung zu rechnen, inzwischen bei ca. 24 Stunden auf meinem Rechner (4 Kerne, 8 Threads), so dass ich hier jetzt auch rein technische Grenzen erreiche.

Da ich Sorge äusserte, dass PovRay nicht mehr weiter entwickelt werden könnte, wurde mir im Forum empfohlen, etwas Werbung dafür zu machen. Also hier:

„Diese Szene wurde mit PovRay 3.8.0 erstellt: http://www.povray.org

3.8.0 ist noch in der Entwicklung, ich habe meine Version aus dem Quellcode auf Github compiliert. Und eine Warnung vorab für alle, die jetzt neugierig geworden sind – PovRay ist ein Werkzeug, das keine grafische Oberfläche zur Szenenerstellung mitbringt. Ich bin von der Historie her Programmierer und habe keine Schwierigkeiten damit eine solche Szene per Text zu „programmieren“ und mir das im Kopf vorzustellen wie es aussehen wird, aber für viele dürfte das ein Killer-Kriterium sein.

Sternhafen Marsfeld v2.3


Der Sternhafen entwickelt sich auch zu einem Dauerprojekt. Neu ist die Röhrenbahn für Warentransporte zwischen den Lagern und der Kuppelstadt, sowie das Bergbauschiff aus dem gestrigen Artikel.

Panorama mit dem Sternhafen Marsfeld und einer Kuppelstadt in der Ferne
Marsfield Starport

Dazu noch viele kleine Änderungen an den Texturen und am Licht. Oh, fast vergessen, auch die Berge haben jetzt mehr Detail.

Bergbauraumschiff „Planet Eater“


Bergbau im Weltraum ist eines der Themen, die mich immer wieder interessieren. Gekämpft wird in all den Sci-Fi Filmen und Büchern schon genug.

Raupen werden oft als besonders gefräßig angesehen, und Bergbau, besonders Tagebau hinterlässt auch Löcher in der Landschaft. Also nahm ich mit eine dicke Raupe als Vorbild für die Form des Schiffs. Und da es wie die Raupe am Blatt, an den Planeten nagt, bekam es den Spitznamen „Planet Eater“

The first shape
Caterpillar Ship

Trotz Antriebsdüsen sah das weder nach Raumschiff noch besonders beeindrucken aus. Aber das ist oft so mit dem ersten Entwurf, da fehlt eigentlich noch alles.

Als nächstes bekam das dicke Segment in der Mitte des Schiffs Schwingtore. Der Raum dort soll später einmal die Maschinerie zur Erzverarbeitung aufnehmen, sowie all das Gerät das für den Tagebau benötigt wird.

Ship with open loading bay
Bergbauschiff „Planet Eater“

Das sah jetzt schon mal etwas mehr nach Raumschiff aus, aber es fehlte der Eindruck von „Industrie“ – das ist ein andauerndes Problem bei mir, obwohl ich mich eigentlich für Technik interessiere, gelingt es mir nur selten, etwas richtig technisch aussehen zu lassen.

Schiff mit fabrikaufbauten
Bergbauschiff „Planet Eater“ v2

Mit den Fabrikaufbauten sieht es jetzt schon ganz gut aus. Die „Innereien“ des Schiffs fehlen jedoch immer noch, daran muss ich in den nächsten Tagen arbeiten.

Zuletzt noch eine Vorschau, wie es in einer richtigen Szene aussehen könnte. Ein Schiff dieses Typs, gelandet auf dem Sternhafen Marsfeld.

Raumhafenszene mit dem Bergbauschiff
Bergbauschiff „Planet Eater“

Ob die Größe so bleibt, oder ob das Schiff noch größer wird, ist noch unsicher. Ein solches Schiff sollte vermutlich sehr groß sein, sonst hat der Einsatz keinen Sinn. Unsere heutigen Maschinen im Tagebau sind alle riesig.

Mobile Reparaturplattform für Raumschiffe


Es gab schon mal einen Artikel hier im Blog,  „Reparaturplattform Final„, aber kürlich bekam ich einige Tips eines Profis in 3D Grafik und habe die Szene noch mal überarbeitet.

Mobile Reparaturplattform
Mobile Reparaturplattform

Ich würde sagen, deutlich besser als die vorige Version, aber immer noch nicht das beste 3D Werk von mir.

Reparaturplattform Final


Als letzten Schritt für die Reparaturplattform wollte ich noch einige Astronauten auf dem Landedeck. Da sie im Originalmaßstab sehr klein sind, dachte ich, ein ganz einfaches Modell sollte reichen, aber dann wurde es doch etwas detaillierter.

Astrounautendummy
Astrounautendummy

Hier dann die endgültige Fassung. Die Astronauten sind volle zwei Pixel groß! Gratulation, wer sie ohne Lupe findet 😉

Reparaturplattform v2.5
Reparaturplattform v2.5

Aber immerhin, es gibt jetzt auch einige Techniker und Ingenieure dort, falls einer der Roboter mit seiner KI nicht weiter kommt.

Im Moment fehlen mir jetzt sowohl Motivation als auch Ideen für weitere Arbeiten an der Plattform, vermutlich versuche ich mich erst einmal an etwas anderem.

Fortschritte an der Reparaturplattform


Ein Trupp Reparaturroboter hat das Landedeck erreicht und Position vor den Stapeln mit neuen Panzerplatten für die Schiffshülle eingenommen.

Reparaturplattform für Raumschiffe
Reparaturplattform für Raumschiffe

Es fehlt aber immer noch an „Lebendigkeit“. Das wirkt alles viel zu statisch.

Nachtrag: Reparaturroboter in Großaufnahme. Die Greifer habe ich mir bislang gespart, da man sie in der Originalgröße nicht erkennen kann.

Reparaturroboter
Reparaturroboter

Raumschiffs-Reparaturplattform


Diese Szene hat das Potential mich vor Frust in die Tischplatte beißen zu lassen. Das Feintuning der Beleuchtung ist extrem zeitaufwendig, und die schnelle Vorschau lügt und führt in die irre.

Reparaturplattform
Reparaturplattform

Generell bin ich jedoch mit dem Fortschritt zufrieden. Das hat das Potenzial, meine bislang beste Raumschiffsszene zu werden.

Auch wenn es hier so aussehen mag, die Roboter machen nicht die Löcher. Die versuchen, den Rand der Löcher mit Lasern gerade zu schneiden, damit neue Platten eingesetzt und angeschweißt werden können. Einige Plattenstapel liegen bereits auf dem Oberdeck der Plattform bereit und weitere sind in der offenen Ladebucht zu sehen.

Ein Raumhafen auf dem Mars


Das ist eine Szene mit der ich trotz aller Fortschritte immer noch hadere – ein Raumhafen auf dem Mars, mit einer Stadt unter einer Kuppel im Hintergrund. Das hier war der erste präsentierbare Entwurf:

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Die Röhren sind für Bahnen oder eher einzelne Waggons, welche die Passagiere vom Landefeld zur Stadt und von der Stadt zum Landefeld bringen. Drei der schon gezeigten marsianischen Forts schützen den Raumhafen und die Stadt.

Nun brauchte ich noch einige Raumschiffe – und wie es bei Massenware so ist, viel Zeit für die Details der einzelnen Schiffe blieb nicht, aber die Romane, die ich zum Vorbild hatte, beschrieben sowieso weitgehend geometrische Schiffe, mit der Kugelform als Favorit – das größte umschlossene Volumen mit der kleinsten Hülle. Das hat technische Vorteile und bietet auch passive Sicherheit, denn je weniger Hülle pro Volumen vorhanden ist, desto geringer die Gefahr, dass Lecks entstehen. Im Weltraum ist die Form ansonsten egal, so etwas wie Aerodynamik spielt nur beim Start und der Landung eine Rolle, und die Kugelform ist da nicht einmal so schlecht.

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Als letzten Schritt habe ich dann versucht, atmosphärischen Dunst zu simulieren was allerdings als Nebeneffekt die Landschaft aufgehellt hat. Das mag auf einigen Bildschirmen gut aussehen, auf anderen zu hell. Von der Theorie her ist die Belichtung jedoch gut, fast der gesamte Dynamikumfang von Schwarz bis Weiß wird genutzt.

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Insgesamt bin ich jedoch nicht recht glücklich mit dem Werk. Ich habe lange darüber nachgedacht was fehlt, was falsch ist oder was besser sein könnte. es ist mir nicht viel in den Sinn gekommen bis auf einen Punkt – kindisch. Irgendwie ist das eine Szene, die ich als kleiner Junge mit Legosteinen und ein paar Plastikfiguren genau so gebaut hätte. Und zumindest in meiner Fantasie wäre es dann so ein Raumhafen mit Kuppelstadt gewesen. Leider hilft mir das nicht viel bei der Frage wie ich es besser machen könnte, aber es war eine interessante Erkenntnis, dass ich hier im Prinzip nur mit besserer Technik und vielleicht mehr Erfahrung das reproduziert habe, was ich mir als Kind schon so vorgestellt hatte.

Nachtrag 28.02.2018:

Eine Änderung der Kameraposition brachte endlich eine Besserung in der Bildwirkung. Vielleicht auch das damit einhergehende Seitenverältnis von 2:1.

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Nachtrag 01.03.2018:

Jetzt auch mit mehr Berg!

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Trägerschiff, vorläufig endgültige Version


Seit dem ich sie entdeckt habe, liebe ich die Formierung, „die vorläufig endgültige Fassung“. Eigentlich sollte ich jedoch sagen, ich habe im Moment keine Lust und auch keine Ideen mehr, mein Trägerschiff noch weiter zu verbessern. Daher hier die vorläufig engültige Version, bis die Lust am Basteln wiederkommt.

Einmal ohne aktivierten Schutzschild:

Tetrahedron Explorer
Tetrahedron Explorer

Und einmal mit:

Tetrahedron Explorer
Tetrahedron Explorer

Was ich jetzt noch gerne machen würde, wäre ein kurzes Video eines Vorbeiflugs – das Schiff näherst sich aus der Tiefe des Alls der Kamera, zieht vorbei und mit dem Schwenk der Kamera kommt ein Planet ins Bild, das Ziel des Schiffs.

Leider sind die Zeiten für die Berechnung eines Bildes unrealistisch füer ein Video. Das einfache Schiff ohne Schild liegt in der gezeigten Größe bei 15 Minuten, die Fassung mit den Tochterschiffen und aktivierten Energieschilden bei über 5 Stunden. Und für eine Sekunde Video braucht es mindestens 24 Bilder, d.h. für den Vorbeiflug müsste mein Computer tage- oder gar wochenlang rechnen. Vielleicht versuche ich es dennoch, in einer geringeren Auflösungund ohne Interpolation. Im bewegten Video merkt man das vermutlich nicht so sehr.