Alle Beiträge von Hajo

There is a saying, that people from my region become wise when reaching the age of fourty. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenalter ) Well, the saying was meant to say we stay a bit dumb before that age, but nevertheless, it seems to be a good age to start a blog and write a bit about my thoughts of past and present times. My interests are fairly wide spread, but mostly revolve about creation - be it photos, graphics, small crafts or rhymes and poetry. Lately social, political and spiritual topics have become of interest for me too. While much of that is related to art, I neither have a artistic education, or any deeper interest in art. Most of my life I've been a technician, with strong bias towards computer related activities. Since a few years I'm trying to change that, but the world is actually turning more and more towards computer technology, so it's kind of strange that I try to find more real life while everything else goes more virtual.

Ausgrabungen im Grafikarchiv: Zauberstäbe


Vor einigen Jahren hatte ich für ein Projekt Zauberstäbe entworfen, eigentlich Verstärker für Elementarzauber. Kürzlich sind mir die Zauberstäbe wieder in den Sinn gekommen, und da ich dabei bin, mein Grafikportfolio zu aktualisieren, dachte ich, ich lasse den Zauberstäben auch mal eine Modernisierung zukommen. Und aus Jux und Dollerei habe ich dann eine Art Produktpräsentation daraus gemacht.

Feuer, Eis und Blitz
Feuer, Eis und Blitz

Jetzt bräuchten wir nur noch eine Wel, in der so etwas tatsächlich funktioniert. Aber das ist wohl wie mit den Nachbauten der Lichtschwerter aus Star Wars, irgendwie funktionieren die alle nicht so ganz.

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Evolution: Die Natur erschließt Plastikmüll als Nahrungsquelle


Einige Bakterien haben eine Mutation erworben, die es ihnen ermöglicht, Plastik als Nahrung zu nutzen. Bei der Menge Plastik, die wir in den letzten 70 Jahren in die Umwelt verteilt haben, war das vermutlich unvermeidlich. Nahrung ist in der Natur immer eine hart umkämpfte Resource, und der erste, der Plastik nicht nur fressen, sondern auch verdauen kann hat damit einen enormen Vorteil – zumindest solange wir das Plastik praktisch kostenlos und in großer Menge zur Verfügung stellen (aus Sicht der Bakterien).

Die hier finden’s gut:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Verbessertes-Bakterien-Enzym-verdaut-Plastikflaschen-4026204.html

Er hier hat Sorgen:

http://www.danisch.de/blog/2018/04/17/andromeda/

Zitat: […] Sagt euch Agent Orange was? […]Wie wäre das, wenn man stattdessen Plastikbakterien versprüht, die sich dann vermehren und sämtliche Plastikteile lahmlegen, damit auch jede elektrische Isolierung? Damit könnte man ein Land wohl ebenso effektiv oder noch viel stärker lahmlegen als mit dem Cyberwar. Was, wenn ein Kernkraftwerk damit infiziert würde?

Es wird spannend. Nicht nur wegen der abgefressenen Isolierung der elektrischen Leitungen.

Update:

Hatte ich vergessen zu erwähnen: Die große Plastikmüllinsel im Pazifik.

https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Pacific_garbage_patch

Frohes fressen, liebe Bakterien 🙂

Haupstädte sind Lokomotiven … für die meisten Länder


Heute gefunden:

Berlin ist die einzige Hauptstadt in Europa, die das Umland Geld kostet. Gäbe es Berlin von heute auf morgen nicht mehr, Deutschland hätte 0.2% des gesamten Bruttosozialproduktes eines Jahres mehr zu verteilen. Andere Länder könnten sich das plötzlich Verschwinden ihrer Hauptstadt nicht leisten. Das britische Bruttosozialprodukt würde ohne London um 11,2% sinken, das französische ohne Paris um 15%, dass Tschechische ohne Prag um 14,2% und das griechische ohne Athen um 19.9%. Europäische Hauptstädte generieren in der Regel einen Mehrwert für ihr Land, nur Berlin nicht. Berlin kostet Geld, es bringt keines.

Quelle: https://sciencefiles.org/2018/04/15/berlin-mietenwahnsinn-in-rudis-resterampe/

Deutschland war schon immer etwas anders im Herzen Europas bzw. da gibt es wohl mehr Probleme als nur einen fehlgeplanten Flughafen.

 

Lesetipp: Es fehlt am Positiven


Scheinbar bekommt einer meiner Lieblingsblogger vermehrt Zuschriften, dass er nur noch schlechtes über die Welt berichtet. Er antwortet darauf, dass sich ihm im Moment nur noch wenig positives zeigt, und alles was wichtig scheint, negativ ist:

http://www.danisch.de/blog/2018/04/08/nichts-positives/

Was mich jetzt aber fast umgehauen hat ist dieses:

http://www.danisch.de/blog/2018/04/08/und-wo-bleibt-das-positive-herr-kaestner/

Das Problem hatte schon mal jemand, und kein ganz unbekannter. Damals begannen kurz danach ganz schlechte Zeiten. Hoffen wir mal, dass es uns nicht auch so ergeht … ist Hoffnung das einzig Positive das uns noch bleibt?

Ich bin ja von Natur aus Pessimist und meist dazu noch depressiv. Aber abseits von Kunst, Kultur und auf der ganz anderen Seite, Fortschritte in der Forschung, hat auch für mich die Welt im Moment nicht viel positives zu bieten, und ich flüchte mal wieder in Fantasiewelten, sei es Grafik oder Rollenspiel.

Immerhin, es ist Frühling. Die vermutlich beste Jahreszeit für positive Gedanken.

Primeln
Primeln
Tulpen
Tulpen

Also, freuen wir uns an den kleinen Dingen, so lange der Ernst der Lage es uns noch erlaubt.

 

Narf und das Seemonster


So, es gibt eine kleine Fortsetzung über Narfs Abenteuer. Die Geschichte spielt kurz nach Narf’s Flug und wer wissen will, was es mit dem Katapult und dem See auf sich hat, kann dort nachlesen.

Narf und die Hechtsuppe
Narf und die Hechtsuppe

Die Tür zur Taverne öffnet sich mit einem leichten Quietschen und Narf kommt herein, triefend nass und mit einem relativ großen Hecht über der Schulter.

„Mama, da sind Monster im See!“ Anklagend zeigt er zuerst auf den Fisch und dann seinen Schwanz, „Als ich versucht habe, das Ufer zu erreichen hat dieser Monsterfisch ständig nach meinem Schwanz geschnappt!“

„Mein Schwanz ist kein Wurm zum Fressen“, erklärt er, wieder dem Hecht zugewandt, „Hörst du mich, du doofer Fisch?“

Er gibt dem Hecht einen leichten Schlag mit der Faust, seufzt, „Nee, der hört nix, Fische sind alle taub“, und kommt ein paar Schritte näher zum Tresen wo er den Fisch auf den Boden gleiten lässt, „Hast du ein besonders schmerzhaftes Rezept, um den Fisch zuzubereiten, Mama?“

Kira hinter dem Tresen ist zunächst sprachlos angesichts der Szene, und braucht einige Moment um sich zu fassen, „Ein besonders schmerzhaftes Rezept?“, zuerst schüttelt sie den Kopf bis es Ihr aufgeht, „Oh, du meinst für den Fisch, nicht für den Koch!“ Sie muss lachen angesichts von Narfs Ideenwelt.

 

Aber nach einem weiteren Moment wird Ihr Blick wieder streng, „Sag nicht, du hast die Nummer mit dem Katapult noch mal probiert!

Narf richtet sich auf und versucht so groß und heldenhaft zu wirken, wie es einem Zwergdrachen möglich ist, „Und diesmal hat es funktioniert! Ich habe es bis zum See geschafft!“, er schrumpft jedoch wieder bevor er fortfährt, „Ich hab‘ nur nie Glück mit den Landungen.“

Kira nickt, immer noch streng blickend, „Ich hoffe Du lernst das eines Tages, dass Deine Spezies nicht für’s Fliegen gemacht ist, auch wenn Du Flügel hast“, spricht und kommt um den Tresen herum, um den Hecht näher in Augenschein zu nehmen.

„Narfijunge, ich glaub mit den ganzen Schnitten von deinen Klauen ist der Fisch nicht mehr für viel zu gebrauchen“, sie pausiert für einen Moment und geht in Gedanken die Möglichkeiten durch, aus dem Fisch  doch noch etwas zu machen, „Vielleicht ein Ragout oder Hechtsuppe …“

Narf streckt dem Fisch die Zunge ‚raus, „Hörst Du? Du bist zu gar nix gut!“, bis es ihm aufgeht, „Ragout … dazu wird der Fisch in kleine Stücke geschnitten, nicht?“

Er versucht wieder größer zu wirken, „Das ist die richtige Strafe, dafür dass er in meinen Schwanz gebissen hat!“

Kira muss wieder lachen über seine Reaktion, „Narf, der Fisch ist tot, und was auch immer wir mit ihm kochen, es wird ihm jetzt reichlich egal sein.“

Sie betrachtet ihn mit einem leichten Grinsen, die Wasserpflanzen über seinem Rücken und den Flügelansätzen, die Beine schlammig hoch bis zu den Hüften, der Schwanz immer noch vom schmutzigen Seewasser tropfend, „Ich schätze Du wäschst Dich jetzt erst mal, und dann kommst Du mit einem Eimer mit sauberem Wasser und einem Putzlumpen und machst die Sauerei hier weg“, sie zeigt auf die Pfütze unter Narf und die Dreckspur vom Eingang her.

„Waschen?“ Protest klingt in Narfs Stimme mit, aber er gibt klein bei und seufzt, „Na gut“, und ist auf dem Weg zu der Treppe hoch zu den Wohnräumen als ihre Stimme ihn stoppt, „Und der Fisch kommt in die Küche. Es können jeden Moment Gäste kommen, es ist fast Mittag!“

Er zuckt mit den Schultern, „Auch gut“, kommt zurück, packt den Hecht an der Schwanzflosse und schleift ihn um den Tresen herum zur Küche, einen neue feuchte und leicht schleimige Spur hinterlassend.

Kira schaut ihm zu und ruft ihm nach als er in der Küche verschwunden ist, „Du weisst schon, das Du auch das wieder sauber machen wirst?“

Ein leicht klatschendes Geräusch ertönt von der Küche, „Doofer Fisch“, und Narf bestätigt etwas lauter , „Ja Mama, ich mach‘ das auch wieder sauber.“

Teufel, Weihwasser und Star Wars


Bislang hatte ich Star Wars immer gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Allerdings wollte ich gerne mal wieder an einem länger laufenden Rollenspiel teilnehmen und das einzige „Angebot“ war im Star Wars Universum platziert. Also habe ich gedacht, guckst Du mal was es auf Youtube so gibt, um ein bischen was zu wissen wenn ich da mitmache. Unterhaltsam, aber vieles, vieles, was ich da gesehen habe hat den Ingenieur in mir arg gestört, und nicht nur den Ingenieur.

In den „Clone Wars“ Folgen gibt es eine Droidenarmee. Die sind zwar bescheuert doof und als Kampfroboter meiner Meinung nach mehrheitlich komplette Fehlkonstruktionen, aber eine der Konstruktionen hat mich dann doch gereizt. Ich konnte es nicht lassen und habe eine verbesserte Version samt Produktpräsentation gebastelt:

Hailstormer HLST-07 Missile Droid
Hailstormer HLST-07 Missile Droid

Ich denke immer noch, dass solche zweirädrigen Konstruktionen große Probleme beim Beschleunigen und Bremsen haben (-> Fehlkonstruktion), ästhetisch reizvoll ist die Bauform allerdings.

Immerhin hat meine Konstruktion jetzt schwenkbare Raketenwerfer und muss nicht stur auf den Feind zuhalten, was für einen Fernkämpfer blödsinnig ist, sondern kann auch parallel zur Frontline fahren und trotzdem schießen. Durch die Bewegung seitlich im Vergleich zum Feind ist der Droide selbst auch schwerer zu treffen.

Das Periskop war mehr eine Laune meinerseits, das Argument, dass der Droide damit weiter sieht und Ziele in der Ferne besser anvisieren kann, bleibt jedoch. Es gilt vor allem, wenn der Droide sich seitwärts zur Frontline bewegt und der starre Körperbau sonst keinen Blick zur Seite erlaubt.

Und zuletzt etwas, was ich an den originalen Droiden nie verstanden habe – die sind struntzdumm (das ist bei mobiler KI verständlich), aber warum kam keiner auf die Idee, eine leistungsfähigere KI in einem Kommandozentrum hinter der Front per verschlüsselter Funkverbindung die Droiden zu steuern oder wenigstens zu unterstützen? Also habe ich meiner Version mal eine Antenne für diesen Zweck spendiert.

Was mich auch wundert ist, warum solche Konstruktionen in Star Wars „droid“ genannt werden. Meines Wissens nach ist das die Kurzform von Android, das kommt aus dem griechischen und meint grob, geformt wie ein Mensch.

Wikipedia: „Androide […] ist die Bezeichnung für ein Maschinenwesen bzw. einen Roboter, der einem Menschen täuschend ähnlich sieht und sich menschenähnlich verhält.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Androide

Der „Hailfire Droid„, der hier Vorbild stand ist weder geformt wie ein Mensch noch verhält er sich wie einer.

Star Wars ist unterhaltsam, genauer nachdenken darf man darüber aber nicht …

PS: Wen das Wortspiel im Text von wegen „Techno Union“, und „Rave Society Heavy Technologies“ wundert, der guckt mal hier, https://www.youtube.com/watch?v=s4lyelymLac

Reparaturplattform Final


Als letzten Schritt für die Reparaturplattform wollte ich noch einige Astronauten auf dem Landedeck. Da sie im Originalmaßstab sehr klein sind, dachte ich, ein ganz einfaches Modell sollte reichen, aber dann wurde es doch etwas detaillierter.

Astrounautendummy
Astrounautendummy

Hier dann die endgültige Fassung. Die Astronauten sind volle zwei Pixel groß! Gratulation, wer sie ohne Lupe findet 😉

Reparaturplattform v2.5
Reparaturplattform v2.5

Aber immerhin, es gibt jetzt auch einige Techniker und Ingenieure dort, falls einer der Roboter mit seiner KI nicht weiter kommt.

Im Moment fehlen mir jetzt sowohl Motivation als auch Ideen für weitere Arbeiten an der Plattform, vermutlich versuche ich mich erst einmal an etwas anderem.