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There is a saying, that people from my region become wise when reaching the age of fourty. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenalter ) Well, the saying was meant to say we stay a bit dumb before that age, but nevertheless, it seems to be a good age to start a blog and write a bit about my thoughts of past and present times. My interests are fairly wide spread, but mostly revolve about creation - be it photos, graphics, small crafts or rhymes and poetry. Lately social, political and spiritual topics have become of interest for me too. While much of that is related to art, I neither have a artistic education, or any deeper interest in art. Most of my life I've been a technician, with strong bias towards computer related activities. Since a few years I'm trying to change that, but the world is actually turning more and more towards computer technology, so it's kind of strange that I try to find more real life while everything else goes more virtual.

Fastfood ist schlecht, aber zu wenig Info im Bericht


Fastfood – genauer, fett und kalorienreiche Ernhährung –  schaltet das Immunsystem scheinbar dauerhaft in einen aggressiveren Modus, der Entzündungen und in der Folge die Entwicklung von Ablagerungen in den Blutgefäßen sowie Diabetes begünstigt:

https://www.uni-bonn.de/neues/010-2018

Das in der Studie identifizierte Inflammasom wird durch bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe aktiviert.

Aha. Schön. Leider konnte ich bislang keine Quelle finden, welche Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe das konkret sind, ausser der etwas allgemeinen Aussage „Fett, Salz und Kohlenhydrate“, die im Prinzip in allen Nahrungsmitteln enthalten sind, und in dieser Allgemeinheit nicht vermieden werden können, wenn man sich nicht nur von Proteinpulver, Vitamin- und Mineralstofftabletten ernähren will.

Schön wäre auch gewesen, etwas dazu zu erfahren, inwiefern entzündungshemmende Nahrunsmittel wie z.B. Kamillentee hier gegensteuern können.

Was die Blutgefäße angeht, wird auch nur die Arteriosklerose erwähnt, mit dem Risiko für das Herz. Aber die neue Volksseuche Alzheimer geht auch mit Ablagerungen in den Blutgefäßen einher. Besteht da ein Zusammenhang? Haben wir jetzt so viele Alzeheimer-Fälle, weil sich die Leute ungünstig ernährt haben? Dazu findet man auch wieder nichts.

Irgenwie finde ich das jetzt fast als Null-Information. Es gibt einen Effekt, der ist anscheinend gefährlich und unumkehrbar. Schön. Schon bei den Auslösern des Effekts wird die Informationslage aber sehr dünn, „bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe“, das reicht einfach nicht um daraus irgendwelche Handlungen oder Maßnahmen abzuleiten. Auch nichts zu möglichen Gegenmaßnahmen oder Nahrungsmitteln die den Effekt dämpfen können wenn er erst mal eingetreten ist – gerade bei Pflanzen finden sich einige, die Entzündungshemmend wirken können. Sport in Maßen hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung, wenn ich mich richtig erinnere.

So wird Panik gemacht – man findet einen schlimmen Effekt, erzählt das den Leuten, gibt aber weder Hinweise wie man es vermeiden kann, noch was man tun kann wenn es passiert ist. Angst wird geschürt, aber keine Lösungen werden gezeigt. Dabei wäre das jetzt die eigentlich wichtige Information, denn falsch ernährt haben wir uns vermutlich zumindest zeitweise alle schon mal, und damit leiden wir vermutlich auch alle bereits an dem Effekt. Somit kommt die Warnung zu spät, und zu wenig präzise ist sie auch, um den wenigen, die das Problem noch nicht haben, als Handlungsanleitung zu dienen. Auch vegetarische und vegane Ernährung kann durchaus ebenfalls fett- und kalorienreich sein. Bratkartoffeln in Olivenöl gebacken sind voll vegan, aber eben auch fett und kalorienreich.

 

 

 

 

 

 

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Wir fallen weiter zurück …


Ich weiss nicht, ob ich das hier im Blog schon mal thematisiert hatte, oder nur in Gesprächen mit Kollegen, aber seit langem sehe immer weniger Branchen, in denen wir tatsächlich führend sind. Meine Bekannten und Kollegen heben hervor, dass es immer noch einzelne Unternehmen gibt, die Weltmarkführer sind, aber für mich blieb immer wieder das Gefühl, das wir in immer größeren Bereichen den Anschluss verlieren.

ScienceFiles, die sich sonst mehr mit Sozialwissenschaften beschäftigen, haben das heute auch entdeckt. Während ich eher Mängel in der Ausbildung der Handwerker,  Techniker und Ingenieure vermutete, hat ScienceFiles eine neue Erklärung angeboten: das Klima in Deutschland sei durch Frauenförderung für leistungsorientierte Männer unattraktiv geworden, und die zunehmende Verbreitung nicht-technischer Studien führt zwar zu einer Akademikerschwemme, aber nicht zu Fortschritt:

https://sciencefiles.org/2018/01/16/deutschland-wird-zum-gespott-der-welt-oder-gender-studierte-bauen-keine-brucken-oder-schiffe/

Beispiele für aktuelles Versagen gibt es dort reichlich, besonders peinlich finde ich unsere neue Superschlachtfregatte, die nicht seetauglich und gegen Luftangriffe wehrlos ist. Erinnert sich noch jemand an Pearl Harbour? Damals wurde zum ersten Mal klar, dass sich die Zeiten geändert haben, und die neue Bedrohung für Kriegsschiffe aus der Luft kommt. Vielleicht ist das so lange her, dass es hierzulande schon wieder vergessen wurde …

Nachtrag: Deutschland hat wenige natürliche Rohstoffe, die wir abbauen und verwerten oder verkaufen können. Unser Rohstoff war und ist das Hirnschmalz, mit dem wir Produkte – und zu einem gewissen Grad auch Dienstleistungen – entwickeln, die andere nicht oder nicht in dieser Qualität herstellen könnnen. Wenn wir das verlieren, dann sind wir wirklich arm dran, denn selbst viele Entwicklungsländer können dann immer noch ihre Bodenschätze verkaufen, während wir dann gar nichts mehr haben. Oder möchte hier jemand für weniger Lohn als ein Arbeiter in Bangladesh arbeiten, in direkter Konkurrenz über den Preis?

 

 

Ein Trägerschiff


Schon zu schülerzeiten hatte ich gerne dreieckige Raumschiffe gemalt. Auf Karopapier war das sehr schön einfach, und die mit dem Raster gab es dann auch gleich einige feste „Klassen“ der Schiffe. Ab und an wurde daraus dann auch ein kleiner Flottenverband.

Vor einiger Zeit kamen mir die Pfeilschiffe wieder in den Sinn, und ich begann, ein 3D Modell zu entwerfen. Ein Trägerschiff sollte es werden, das eine Anzahl kleinerer Schiffe mit sich trägt.

Tetrahedron Carrier
Tetrahedron Carrier

Eine gute und interessant gestaltete Hülle für Raumschiffe zu entwerfen war deutlich schwieriger als erwartet, und trotz allen Fortschritten bin ich damit immer noch nicht ganz zufrieden.

Und obwohl ich eher zum Pazifismus neige, waren die einzigen „Dekorationen“, die ich bereits fertig zur Verfügung hatte Laser- und Fusionsgeschütze, also pflasterte ich die Hülle damit – auch einige Radarschüsseln konnte ich aus älteren Projekten wiederverwenden.

Nachdem ich mit den Entwurf eingermaßen zufrieden war, bastelte ich dann einen Ersatz für die Geschütze, Kommunikations- und Sensortürme.

Tetrahedron Explorer
Tetrahedron Explorer

Leider sieht man die Kommunikationstürme kaum, bestenfalls wenn man in der vollen Auflösung ganz genau hinschaut (Bilder anklicken). Die drei Laser habe ich belassen, da ich denke, Raumschiffe brauchen eine Bewaffnung zur Selbstverteidigung, vor allem wenn das Schiff als Erkunder in unbekannten Regionen unterwegs ist, wo man sich nicht auf die Anwesenheit einer Schutzmacht verlassen kann.

Durch den Preis und die Größe bedingt, hat nur das Mutterschiff einen Sprungangtrieb für Hypersprünge von einem Sonnensystem zum nächsten. Die Tochterschiffe haben dafür stärkere konventionelle Antriebe und können innerhalb eines Systems recht schnell navigieren, müssen aber immer wieder zum Auftanken zum Mutterschiff zurückkehren.

Die Schutzschirme der Schiffe sind so geschaltet, dass sich die Schirme der Tochterschiffe im gedockten Zustand mit dem Schirm des Mutterschiffs überlappen und so einen deutlichen stärkeren Schutz bilden, als jedes Schiff für sich alleine hätte.

 

 

Spektrum einer LED Lampe


Mehr oder weniger durch Zufall hat eines meine Glasobjekte das Licht meiner LED Deckenlampe in ein Spektrum zerlegt und an die Wand projiziert.

LED Spektrum
LED Spektrum

Ich finde das hochinteressant. Ich hatte nämlich ein Linienspektrum erwartet. Entweder ich hatte es in der Schule gelernt, oder aus Elektronik-Büchern, aber mein Wissensstand war, dass die Frequenz der ausgesandten Photonen, und damit die Farbe, von der „Sprunghöhe“ am PN-Übergang abhängt, und diese wiederum vom Kristall, also den Materialien. D.h. ich dachte, alle Photonen haben die gleiche Wellenlänge, weil alle aus dem selben PN-Übergang stammen.

Auch Wikipedia scheint diese Idee zu unterstützen

Die Farbe einer Leuchtdiode hängt wesentlich vom Bandabstand des eingesetzten Halbleitermaterials ab.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode#Farben_und_Technologie

Allerdings sind die „Linien“ wohl wesentlich breiter, die Frequenz der Photonen nicht so einheitlich wie ich dachte, und auch die Abbildungen auf Wikipedia zeigen für einfarbige LEDs relativ breite Bänder im Spektrum.

Diese kombinieren sich in den LED Lampen wohl zu einem sehr schönen, kontinuierlichen Spektrum. Ich muss sagen, das LED Licht gefällt mir wesentlich besser als das aus den Energiesparlampen, aber Halogen scheint mir immer noch einen Tick vorne zu liegen, was die Licht- bzw. Farbqualität angeht.

Projekt Weltraumdecke, Korrekturen und Verbesserungen


Es ließ mir keine Ruhe, dass ich den Stern nicht so beeindruckend machen konnte, wie ich wollte, und habe gestern Abend noch mal versucht, den Stern zu verbessern, und den Strahlenkranz verstärkt.

Der erste helle Stern
Der erste helle Stern
Ich denke, das war noch mal ein Fortschritt. Zwar immer noch nicht ganz, wie ich es gerne hätte, aber ich vermute, viel besser geht es nicht mehr, zumindest nicht mit meinen aktuellen Fähigkeiten als Maler.
Hier habe ich die Entwicklung zusammengefasst, vom ersten Versuch bis zum aktuellen Stand:
Die Entwicklung des Sterns
Die Entwicklung des Sterns
Vielleicht wird es noch mal etwas besser, wenn der Stern einige Kollegen bekommt und nicht mehr ganz so alleine leuchten muss.
Eine zweite Baustelle hatte ich auch noch. Der kleine rosafarbene Nebel war zu hell geworden, als ich mit der Spritztechnik weiße Sterne hinzugefügt hatte. Ich habe gestern versucht das ein bisschen zu korrigieren.
Korrektur des kleinen Nebels
Korrektur des kleinen Nebels
Mit dem Nebel bin ich jetzt ganz zufrieden, aber auch der umgebende Weltraumhintergrund ist etwas dunkler geworden. Das sieht man allerdings nur, wenn man extrem genau hinschaut. So im großen und ganzen wirkt der Nebel jetzt recht gut, denke ich.

Lichtkammer 2017


Es ist schon eine Zeitlang her, dass ich von der Lichtkammer berichtet habe. Es gab reichlich Experimente, welche Arten von Pflanzen Kunstlicht mögen und welche nicht, die Zimmerluft ohne Wind und eher trocken, verhältnismässig lange „Tage“ mit dennoch eher wenig Lichtstärke …

Im Moment habe ich ein Ensemble gefunden, das sich ganz gut macht. Bei einigen Pflanzen bin ich sehr überrascht, denn ich hätte sie als viel sonnenhungriger eingestuft als sie offenbar sind, und sie leben auch unter Kunstlicht recht gut.

Lichtkammer 2017
Lichtkammer 2017

Die Usambara-Veilchen als natürliche Waldbewohner kommen mit der Situation sehr gut zurecht und blühen regelmässig. Zwei Versuche mit Alpenveilchen scheiterten, ich bin nicht sicher, ob es am Gießen lag oder am Licht. Auch am Fenster hatte ich bislang kein Glück mit den Alpenveilchen.

Im Moment bin ich am überlegen, mir ein Terrarium mit Schnecken als „Haustieren“ zuzulegen. Gartenbänderschnecken gibt es in vielen Farben und Designs, die würden mir gefallen. Da sie nur verrottende Pflanzenteile fressen, könnte ich so etwas wie die Lichtkammer mit den Schnecken kombinieren. Ich bin nur nicht sicher, wie viel Schleimspuren die Schnecken hinterlassen und wie viel Arbeit das wird, das Terrarium, vor allem die Scheiben, sauber zu halten. Schliesslich will ich die Pflanzen und Schnecken ja auch sehen.