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There is a saying, that people from my region become wise when reaching the age of fourty. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenalter ) Well, the saying was meant to say we stay a bit dumb before that age, but nevertheless, it seems to be a good age to start a blog and write a bit about my thoughts of past and present times. My interests are fairly wide spread, but mostly revolve about creation - be it photos, graphics, small crafts or rhymes and poetry. Lately social, political and spiritual topics have become of interest for me too. While much of that is related to art, I neither have a artistic education, or any deeper interest in art. Most of my life I've been a technician, with strong bias towards computer related activities. Since a few years I'm trying to change that, but the world is actually turning more and more towards computer technology, so it's kind of strange that I try to find more real life while everything else goes more virtual.

Lesetipp: Die Hälfte der Lehramtsstudenden als Lehrer nicht geeignet


Gerade in einer alten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung entdeckt:

Laut der Untersuchung, die am Freitag in Stuttgart vorgestellt wurde, weisen die Hälfte der Lehramtsstudenten und Referendare Verhaltensmuster auf, die ihn zur Bewältigung der psychischen Anforderungen des Lehrerberufs ungeeignet machen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufswahl-zum-lehrer-nicht-geeignet-1.350804

 

 

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Sprache formt die Wirklichkeit ?!?!


Diese Woche im Spiegel stolperte ich über den Satz, „Sprache formt die Wirklichkeit“ (Ausgabe 37/2017, Seite 59). Er stand einfach so da, ohne weitere Begründung, als wäre diese Behauptung das selbstverständlichste der Welt und ohne weitere Erklärung einsichtig.

Mir ist das nicht einsichtig. Ich denke sogar, das ist falsch. Wenn überhaupt eine Beziehung besteht, dann in der Art, dass die Wirklichkeit die Sprache formt, aber nicht umgekehrt. Doch zuerst ein Gegenbeispiel, warum die Sprache nicht die Wirklichkeit formt (um eine Behauptung zu widerlegen ist ein einziges Gegenbeispiel ausreichend).

Nehmen wir an, da steht ein Baum. Das ist die Wirklichkeit. Dieser Baum wird ein Baum bleiben, ob ich ihn nun Baum, überhängendes Großgrün oder Scheißgewächs nenne. Er ist dort, immer noch derselbe Baum, seine Wirklichkeit in all ihren Details ist völlig unberührt davon in welcher Sprache und mit welchen Worten ich ihn bezeichne.

Andersherum, wenn ich etwas wahrnehme, und will anderen davon mitteilen, dann brauche ich Worte. Meist basiert die Wahrnehmung auf der Wirklichkeit, und auf diesem Weg formt die Wirklichkeit die Sprache – man nimmt etwas wahr, will sich darüber anderen Menschen mitteilen und braucht nun Worte um dies zu tun. Ist die Wahrnehmung, oder gar der wahrgenommene Gegenstand neu(artig), dann werden auch rasch neue Worte dafür erfunden oder alte Worte in ihrer Bedeutung erweitert.

Nimmt man die Wahrnehmung mit hinzu, dann lässt sich auch der zu Anfang kritisierte Satz „Die Sprache formt die Wirklichkeit“ zu etwas sinnvollem erweitern, „die Sprache formt die Wahrnehmung der Wirklichkeit“. Wir können die Sprache nutzen, um Dingen eine Bedeutung zuzuschreiben, eine positive, „Der Baum sorgt für frische Luft“ oder eine negative, „Der Baum stiehlt mir das Sonnenlicht“. Ab dem Moment, an dem der Sprecher eine dieser Aussagen etabliert hat, ist der besagte Baum nicht mehr wertfrei in der Wahrnehmung des Zuhörers, sondern entweder der gute Frischluftproduzent oder der böse Sonnendieb. Die Wirklichkeit, der Baum, ist aber immer noch dieselbe! Die Sprache formt auch hier nicht die Wirklichkeit, bestenfalls, wie Menschen die Wirklichkeit wahrnehmen.

Und wenn ich gerade dabei bin, will ich mich auch noch zu einem anderen Unfug äußern, der in diesem Zusammenhang gerne behauptet wird: es sei unmöglich Dinge zu denken, für die es keine Worte gibt.

Ich will hier auf die Sci-Fi und fantasy-Autoren hinweisen, die Geschichten schreiben über Dinge die es nicht gibt, nie gab und vielleicht nie geben wird. Dinge, die vorher noch gar keinen Namen hatten. Z.B. das Wort Roboter in der Bedeutung „mechanischer Arbeiter“ – ich bin ziemlich sicher dass die Idee zuerst da war, und der Autor ein Wort suchte, um seine Idee dem Auditorium mitzuteilen, er wählte dafür „Roboter“.

Das Gleiche in der Fantasy-Literatur, das Wort „Ork“ existierte nicht, bevor Tolkien darüber schrieb. Er erfand es, um seine Idee einer dunklen, bösen und niederen Kreatur bezeichnen zu können – und es ist seitdem in der Fantasy-Welt ziemlich fest etabliert.

Auch hier kam das Wort nicht vor dem Gedanken. Der Ork wurde zuerst gedacht, noch unbenannt, und dann wurde ein Wort gewählt, um das Konzept anderen Leuten „in einem Wort“ mitteilen zu können.

Für mich sind das starke Hinweise, dass man durchaus Dinge denken kann für die es (noch) keine Worte gibt. Sobald darüber gesprochen oder geschrieben wird, werden dann Worte dafür gesucht und gefunden, oder neu erfunden, wenn sich kein passendes Wort finden lässt.

 

 

 

 

Übungen mit Wasserfarbe


Als letzte Szene mit Narf, die ich noch zeichnen wollte, stand noch ein weiterer Versuch von ihm an, eine neue Geschäftsidee auszuprobieren. Als Insektenfresser ist ein Job als Kammerjäger nicht nur wegen der Bezahlung interessant, sondern auch wegen der Snacks.

Kammerjäger Narfinator
Kammerjäger Narfinator

Und da er Insekten riechen kann, findet er sie alle!

Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, ob ich mich auf traditionelle Malerei mit Farbe und Papier konzentrieren soll, oder lieber das Zeichnen am Computer üben. Die Frage ist immer noch offen, aber die Zeichnung mit Narf als Kammerjäger bot sich an, um mal wieder mit Wasserfarben zu arbeiten.

Narfinator in Wasserfarben
Narfinator in Wasserfarben

Wasserfarben sind erstaunlich knifflig. Von so kleinen Ärgernissen, dass es vorkommen kann, dass der Pinsel Pigment vom Papier aufnimmt statt neues aufzutragen, und damit die Stelle heller statt dunkler wird, bis hin zu der Frage, wie man große Flächen wolkenfrei mit Farbe füllt, gibt es vieles, was ich noch lernen und üben muss.

Grün war vielleicht auch nicht die ideale Farbe für Narf, aber ich hatte die Smaragdeidechsen im Kopf als ich begonnen habe – ob ich das gleiche noch mal mit rot-violett probiere ist fraglich, aber im Moment scheint mir das eine bessere Farbgebung für Narf zu sein. Vor allem da er ein Feuer-Typ Zwergdrache ist. Und der Koffer hat einen Glüh-Effekt bekommen, der auch nicht beabsichtigt war …

Aber tendenziell ist mir die Arbeit mit Papier, Bleistift und Farbe lieber als das digitale Zeichnen. Vor allem, weil ich beim Zeichnen gerne im Schneidersitz auf dem Boden sitze, mit dem Zeichenbrett auf den Knien und meinen Malutensilien um mich herum. Der Computer zwingt mich an den Schreibtisch – mit einem größeren Schreibtisch, mit Platz für das Grafiktablett, und einem größeren Bildschirm wäre es vermutlich sogar machbar, aber mit meiner momentanen Ausrüstung liegt das Zeichnen am Computer irgendwo zwischen unhandlich und unbequem.

 

Wählbare Hautfarbe


Eventuell können wir unsere Hautfarbe bald auf Wunsch anpassen, von Weiss über Beige und Braun bis Schwarz.

Zitat:

What scientists have discovered is a small molecule that may be able to stimulate the darkening of human skin, without exposing it to potentially harmful UV radiation. This involves inhibiting an enzyme called Salt Inducible Kinase (SIK), which naturally suppresses pigmentation. By inhibiting it, pigment synthesis is instead stimulated.

Quelle:
http://www.foxnews.com/tech/2017/06/15/scientists-may-have-found-way-to-tan-skin-without-exposing-it-to-uv-rays.html

Sobald ein Weg gefunden ist, die Konzentration dieser Substanz in der Haut zu kontrollieren, sollte es relativ einfach sein, die Haut aufzuhellen oder abzudunklen, auch wenn der Artikel sich auf das Abdunkeln konzentriert.

Die eigentliche Studie: http://www.cell.com/cell-reports/abstract/S2211-1247(17)30684-8

Brombeeren mit Nutella-Milch


Es ist Brombeersaison im Garten, und ich war am Experimentieren, was ich damit alles machen kann. Hier eines meiner Experimente, schmeckt lecker.

  • 200g Brombeeren
  • 200ml Milch
  • 1/2 – 1 EL Nutella
  • Zucker oder Süßstoff

Da die Brombeeren aus dem Garten sind, spüle ich sie ich kurz in einem Sieb mit klarem Wasser. Vielleicht bin ich auch nur paranoid, i.A. wird ja empfohlen Beeren nicht zu waschen.

Die Milch mit dem Zucker und dem Nutella wird dann auf kleiner Hitze erwärmt, bis sich das Nutella löst.

Die abgetropften Beeren kommen in eine Müslischale und werden dann mit der heißen Nutella-Milch übergossen. Lecker 🙂

Die Mengen an Beeren und Milch habe ich geschätzt, d.h. es kann auch ein bischen mehr oder weniger sein. Zucker bzw. Süßstoff je nach Gusto dosieren. Das Nutella ist auch schon süß, d.h. manch einer braucht vermutlich gar keinen Extrazucker.

PS: Funktioniert auch gut mit Erdbeeren.

 

Lesetipp: Alkohol als Gedächtnisstütze


Interessant: Alkoholische Getränke, nach dem Lernen genossen, verbessern die Erinnerung an das Gelernte am Folgetag:

https://arstechnica.com/science/2017/08/booze-boosts-the-brains-ability-to-remember-info-learned-before-drinking/

Noch kurioser: Lernen unter dem Einfluss von (vermutlich nicht zu viel) Alkohol funktioniert in etwa so gut wie das Lernen im nüchternen Zustand.

Na denn, Prost!