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Es ist Musik im Spiel


In den alten Rollenspielen gab es häufig die Charakterklasse des Barden. Meist waren die Barden auch veritable Kämpfer, aber wichtig war gleichfalls ihre Funktion, durch Musik die Moral, Kampfkraft, Magieresistenz oder andere Eigenschaften aller Gruppenmitglieder zu stärken.

Obwohl ich nicht mehr wirklich ernsthaft an meinem Projekt, die Suche nach den verlorenen Regenbogenjuwelen arbeite, hat es mich gejuckt, die Idee des Barden und seiner Musik in das Projekt einzubringen. Und so habe ich versucht, Grafiken für einige einfache Musikinstrumente zu erstellen.

Die Flöte der Fröhlichkeit – ein leicht magisches Instrument, dessen Klang die Moral der Truppe stärkt und die Sinne schärft, und damit hilft, verborgene Fallen oder Gegner frühzeitig zu entdecken. Erhältlich in Varianten aus vier verschiedenen Hölzern.

Blockflöte
Blockflöte
Flöte beim Händler
Flöte beim Händler

Die Harfe der Harmonie – ihr Klang hat heilsame Wirkung, lindert Vergiftungen und lässt Wunden schneller heilen. Sie kann auch bei seelischen Beschwerden hilfreich sein – in manchen der alten Spiele konnte eine Spielfigur durchaus wahnsinnig werden, was bei den Monstern, die als Gegner auftraten, auch leicht verständlich war.

Harfe
Harfe
Harfe beim Händler
Harfe beim Händler

Sowohl die Harfe als auch die Flöte habe ich auf opengameart.org unter Creative Commons und auch GPL Lizenzen veröffentlicht:

 

Ausgrabungen im Grafikarchiv, Teil 3


Diesmal musste ich nicht so tief graben, denn Treppen sind in Rollenspielen allgegenwärtig, und mein Projekt „Die Suche nach den verlorenen Regenbogenjuwelen“ brauchte natürlich auch Treppen.

Wendeltreppen
Wendeltreppen

Die Treppen gibt es jetzt unter Creative Commons und GPL für alle interessierten:

http://opengameart.org/content/spiral-stairs-up-and-down

Seit einiger Zeit fehlt mir die Motivation, an der Juwelensuche weiter zu arbeiten, obwohl mir das Projekt immer sehr gut gefiel. Ich denke es ist vor allem grafisch mein bislang bestes Projekt – der einzige Schmerz ist, dass ich kürzlich einen blöden Fehler entdeckt habe, der vor allem unter Linux Verzögerungen in der Reaktion auf Mauseingaben verursacht. Aber da das Projekt weitgehend tot ist, scheue ich den Aufwand noch mal eine korrigierte Fassung zu veröffentlichen – auf der anderen Seite wäre es für eine Demo natürlich gut, wenn sie nicht nur unter Windowsm sondern auch unter Linux gut läuft, und die Spielfigur nicht erst nach einer Bedenkzeit auf einen Klick reagiert.

 

Ein Teich und Kartengestaltung


Heute habe ich versucht, für die Juwelensuche ein neues Grafikelement zu entwerfen – einen Teich. Mit Wasser bzw. Wasserflächen hatte ich schon immer Schwierigkeiten. Manche Spiele haben ganz fantastisch aussehendes Wasser, aber bislang musste ich froh sein, wenn ich etwas basteln konnte, das halbwegs nach Wasser aussah.

Teich
Teich

Mit dem Teich ist es wieder das Gleiche, er ist nicht schlecht, aber bei weitem nicht so gut, wie er sein könnte. Eingebettet in die Landschaft und mit der Dekoration drum herum sieht es ganz gut aus, aber ich wünschte dennoch, ich könnte bessere Wasserflächen gestalten.

Immerhin habe ich inzwischen genügend Grafikelemente zur Auswahl, um die Spielfelder ansprechend zu gestalten. Ich bin zwar noch auf der Suche nach besseren Pflanzen, aber im Großen und Ganzen kann ich mit der jetzigen Auswahl ganz gut arbeiten.

Der Teich ist auf der Karte des Regenbogentempels. Angrenzend daran ist die Karte mit der Siedlung, in der das Spiel beginnt. In solchen Spielen sind Wegpunkte, oft auch Teleporter genannt, ein Mittel, um den Spieler weit entfernte Teile der Spielwelt schnell wieder besuchen zu lassen, nachdem er einmal dort gewesen ist, und den dortigen Wegpunkt aktiviert hat. Langer Rede, kurzer Sinn: Die Karte mit der Siedlung brauchte einen Wegpunkt.

Wegpunkt
Wegpunkt

Die Säulen passen nicht 100%ig zum Boden und zum Wegpunkt selbst, aber für den Moment müssen sie den Zweck erfüllen. Wenn ich das Innere der Pyramide gestalte brauche ich vermutlich auch Säulen, und die müssten dann besser passen, weil die Pyramide sandfarben gestaltet wird, was mit dem Boden und dem Wegpunkt besser harmonieren müsste, als das Grau der jetzigen Säulen.

Ich muss jedoch sagen, obwohl ich an den Grafiken und den Karten arbeite, ich fürchte, es wird kein Spiel werden, eher ein Spielzeug für mich, an dem ich basteln kann, wenn mir der Sinn danach steht. Es gibt einige Sachen, wie z.B. die Wände für das innere der Pyramide die gemacht werden müssten, und eigentlich dringender wären als Teich und Wegpunkt, aber im Moment kann ich mich nicht dazu durchringen, Zeit dafür aufzubringen, weil es eher langweilig ist, die Wandsegmente zuzuschneiden und zu platzieren, vor allem die Endstücke.

Eine ganz große Baustelle sind auch die Grafikeffekte für Zauber. Eigentlich etwas, das mich interessiert, aber gleichzeitig fehlt mir die Erfahrung mit dieser Art von Grafik, und ich fühle mich etwas eingeschüchtert, vielleicht sogar ängstlich, dass ich nichts ansprechendes Zustande bekomme – das wäre dann ein relativ großes Problem für das Projekt.

Kakteen virtuell


Für die Wüste um die Pyramide brauchte ich Kakteen, und die Suche nach freien Kakteen (creative commons, open source) war nicht so besonders erfolgreich. Also beschloss ich, mich selber an die Produktion zu machen. Interessanterweise wird bei meinem Raytracer ein Script mitgeliefert, mit dem man Kakteen erzeugen kann.

Virtueller Kaktus
Virtueller Kaktus

Die Ergebnisse sind sehr schön, wenn ich allerdings Kakteen mit Kindeln haben möchte, werde ich das Script erweitern müssen.

Aber bereits so sind die Kakteen eine schone Wüstendeko:

Kakteen in der Wüste
Kakteen in der Wüste

 

 

Das zweite Regenbogenjuwel


Spieledesign ist für Quereinsteiger wie mich gar nicht so einfach. Die erste Idee „Die Regenbogenjuwelen geben der Welt die Farben. Sie wurden gestohlen, und der Held muss die Welt vor dem Ausbleichen bewahren, indem er sie zurück bringt“, war zwar ein netter Einstieg für das Projekt, aber die Probleme begannen erst richtig, als ich überlegte, wo die Regenbogenjuwelen denn nun versteckt wurden. Das zweite Regenbogenjuwel weiterlesen