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Zwetschgenkuchen, zweiter Versuch


Dieses Jahr scheint wieder ein gutes Jahr für Zwetschgen zu sein. Schon der zweite Zwetschgenkuchen. Und das nach fast zwei Jahren Backabstinenz.

Zwetschgenkuchenq
Zwetschgenkuchen

Stevia funktioniert im Teig gut als Zuckerersatz, aber an der Bräunung muss ich noch arbetien.

Zwetschgenkuchen
Zwetschgenkuchen

Der Geschmack ist gut, besser als der erste Versuch. Und mit etwas Glück bekomme ich auch noch Zwetschen für einen dritten Kuchen 🙂

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Brombeeren mit Proteinbeilage


Als Kind waren mir Himbeeren immer etwas suspekt, weil es immer mal wieder wurmige dabei hatte, und ich Maden in etwa so gern habe wie manche Leute Spinnen – also die Phobiker, meine ich. Deshalb aß ich lieber Brombeeren, wenn ich die Wahl hatte.

Dass die Sauerkirschen gerne wurmig sind, wurmt mich auch, aber ich habe beschlossen, eventuelle Maden aus Rache gleich mit zu verkochen, als ich die Sauerkirschmarmelade kochte (*). Seltsamerweise hilft der Gedanke an Rache, die Abneigung gegen die Maden beim Essen solcher Produkte erträglich zu halten. Klappt nicht immer, aber oft.

Aber jetzt! Würmer auch in den Brombeeren. Das hatte ich noch nie. Hilfe, mein Müsli winkt mir zu!

(*) Dürfen wir mit dem Brexit jetzt wieder Marmelade sagen? Das waren ja die Briten, die uns das verboten haben …

Probleme mit dem Vollkornbrot


Bislang ist es mir noch nicht gelungen, ein zufriedenstellendes Vollkornbrot zu backen. Das hier war der letzte Versuch so weit, gebacken nach einem recht vielversprechenden Rezept.

Vollkornbrot
Vollkornbrot

Leider fehlt es dem Brot an vielem. Nicht nur an Höhe, sondern auch an Kruste und Geschmack. Aber zum wegwerfen war es mir zu schade. Zum Glück kam mir eine Idee, da gerade auch Tomaten im Garten reifen. Eine Tomaten-Zwiebel-Käsesuppe – zuerst dachte ich, ich mache Brotsuppe mit Tomaten, aber mit den Brotstücken zum eintunken klappte das auch recht schön.

Tomatensuppe mit Brot
Tomatensuppe mit Brot

War überraschend gut. Mit dem nächsten Brot warte ich allerdings noch etwas, bis ich sicher bin was ich da falsch gemacht habe. Es gibt Zwetschgen, und ein Zwetschgenkuchen bietet sich als nächstes Backprojekt an.

Das Sauerkirsch-Massaker


Genau auf der Grenze zum Nachbarsgrundstück wächst ein wild aufgegangener Kirschbaum. Inzwischen ist er schon ein ganz nettes Bäumchen und trägt auch fleissig. Vielleicht nicht die größten Kirschen, aber schmackhafte.

Die Kirschen sind jetzt voll reif, vielleicht eher überreif und es sind mehr, als ich demnächst essen kann. Ich erinnere mich noch gut an die leckere Sauerkirschmarmelade, die meine Mutter gemacht hat, als im Garten meiner Eltern noch Sauerkirschbäume wuchsen … ewig ist es her. Wäre schön, mal wieder welche zu haben …

Heute habe ich dann die meisten Kirschen von meiner Hälfte des Kirschbaumes geerntet.

Fast überreife Sauerkirschen
Fast überreife Sauerkirschen

Der Hagel vor einigen Wochen hat fast alle Kirschen beschädigt, der Geschmack ist jedoch ausgezeichnet. Die Wärme und die Sonne hat ihnen sichtlich gut getan.

Nun, Kirschen entsteinen ist mühsam und langwierig. Und ich bin Ingenieur nicht? Da muss es doch eine technische Lösung geben die das beschleunigt …

Expresskirschkernentfernung
Expresskirschkernentfernung

Nun, schnell war es … die Küche danach zu putzen, war nicht so schnell. Ob ich Zeit gespart habe? Ich glaube es eher nicht …

Aber hier kocht meine Sauerkirschmarmelade!

Sauerkirschmarmelade kocht
Sauerkirschmarmelade kocht

Fast 3 Pfund Kirschen, abzüglich der Verluste bei meiner Express-Entkernung, plus Gelierzucker = 6 Gläschen Sauerkirschmarmelade.

6 Gläschen Sauerkirschmarmelade
6 Gläschen Sauerkirschmarmelade

Jetzt muss ich noch Üben, ein leckeres Brot dafür zu backen, und das Frühstück für die nächste Zeit ist gesichert 🙂

Erste Stachelbeeren


Der Busch mit den roten Stachelbeeren trägt dieses Jahr wieder gut. Die grünen hat der Mehltau erwischt. Ich muss da fleissiger hinterher sein, eigentlich ist der nicht so schwer zu bekämpfen. Aber ich hatte zu viele andere Dinge im Kopf …

Stachelbeeren
Stachelbeeren

Aus unerfindlichen Gründen mag ich Stachelbeeren gekocht deutlich lieber als roh. Bei den Erdbeeren ist des gerade anders herum. Ich bleibe mir manchmal selbst ein Rätsel.

 

Die Schattenseite


Obwohl ich sicher ein Sonnenliebhaber bin, kommt jetzt wieder die Zeit des Jahres, zu der die schattigen Seiten der Strassen deutlich angenehmer sind.

Dummerweise sind jetzt im Sommer die Schatten kurz. Und im Winter, wenn man Sonne haben möchte sind sie so lang, dass oft keine Strassenseite Sonne hat.

Die Stadt macht es einem nicht leicht. Laubwald funktioniert da besser – der hat jetzt ein dichtes Blätterdach und lässt im Winter die Sonne durch.