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Projekt Weltraumdecke, Decke komplett aber nicht fertig


Übers Wochendende habe ich es geschafft, den Hintergrund für meine Weltraumdecke zu vervollständigen. Jetzt fehlen noch Sterne und Glanzlichter für die Galaxien und Nebel, ein Planet mit Ring, eventuell ein Raumschiff und weitere, kleine Galaxien.

Weltraumdecke, vollständig
Weltraumdecke, vollständig

Bislang konnte ich oft mit einer Nass-in-Nass Technik arbeiten, um sanfte Farbübergänge zu erzeugen. Aber jetzt muss ich zunehmend häufiger auf trockener Farbe arbeiten, und ich tue mir schwer damit, saubere Farbverläufe mit der Wandfarbe zu malen, wie man hier an der kleinen Galaxie sieht. Da sind Farbsäume und -bänder, wo eigentlich Verläufe sein sollten. Im Moment bin nich ratlos, wie man das besser machen kann und ich denke, ich muss bei einigen Profis um Rat fragen.

Probleme mit den Farben
Probleme mit den Farben

Als nächstes möchte ich der großen Galaxie einen helleren Kern geben. Hier ein erster Schritt dazu:

Ein heller Kern für die große Galaxie
Ein heller Kern für die große Galaxie

Leider auch hier wieder das Problem sanfter Farbübergänge,  und die Rundung des Armes könnte besser sein. Zudem ist der helle Streifen unsymmetrisch im Arm … ich hoffe ich kann das alles im nächsten Arbeitsgang reparieren. Oft fallen mir diese Fehler erst auf den Fotos auf.

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Projekt Weltraumdecke – Ein ferner Nebel


Im Moment geht es am der Weltraumdecke nicht so sehr voran, da ich mit den verbleiben großen Freiflächen noch am Planen bin. Offen ist noch, welche Motive wo hin kommen, und welche Ecken der Decke welche Basisfarben bekommen, und somit habe ich mich jetzt an ein kleineres Detail in dem bereits grundierten Bereich gemacht. Eine kleine, somit fernere Spiralgalaxie.
Ein ferner Nebel
Ein ferner Nebel
Im Moment wirkt sie im Vergleich etwas zu hell, aber das kann sich noch geben, wenn die große Zentralgalaxie auch einen helleren Kern und Sterne erhält. Dann stimmt die Relation wieder besser.
Kleine Spiralgalaxie, Detailaufnahme
Kleine Spiralgalaxie, Detailaufnahme
Aus der Ferne wirkt die neue Galaxie sehr gut, in der Detailaufnahme sieht man, wie sehr ich mit der Farbe gekämpft habe. Das wollte gestern einfach nicht so recht funktionieren, vielleicht war ich auch nicht gut drauf.
Es war sehr schwer die Sterne zu platzieren, so freihändig auf der Leiter, da ging mancher Pinselstrich einen halben Zentimeter daneben. Ein Bekannter meinte, Profis malen die Decke liegend auf einem Gerüst – das ist sicher besser, aber zumindest im Moment kann ich da kein so Gerüst aufbauen, und muss einen anderen Weg finden.

Projekt Weltraumdecke, Fortschritte Teil 1


Von den Anfängen hatte ich hier schon geschrieben, und über das Wochenende hatte ich jetzt noch mal Zeit, weiter an meinem privaten Sternenhimmel zu arbeiten.

Große Galaxie
Große Galaxie

Der Rand der Galaxie ist auf dieser Aufnahme noch nicht richtig mit dem Hintergrund verblendet, in dem Teil links unten im Bild ist der blaue Saum zu breit und zu glatt. Das muss ich noch korrigieren. Mit dem blauschwarzen Hintergrund bin ich jedoch ganz zufrieden.

Kleine Nebel
Kleine Nebel

Was mir besonders geällt, sind die kleinen Nebel hier in der Ecke. Solche Nebel habe ich zwar auch in anderen Teilen der Decke, diese hier scheinen mir jedoch die schönsten zu sein.

Und aus dem Rauchmelder soll mal eine 3D Raumstation werden 😉

Es bleibt aber weiterhin viel zu tun, und wegen der Möbel sind die anderen Teile der Decke schwer zu erreichen, d.h. es wird eher langsamer als schneller vorangehen.

Ich bin nicht sicher, ob ich mich auf die hunderte Sterne freuen soll, die zu malen sind, sobald ich den Hintergrund fertig habe. Zum einen ja, weil ich die Sterne toll finde, zum anderen  …. urgs, ich hasse solche kleinteiligen und sich wiederholenden Tätigkeiten. Spätestens nach dem 10. Stern wird meine Begeisterung nachlassen, aber schlampig darf ich deswegen trotzdem nicht arbeiten, sonst ärgere ich mich die nächten Jahre über die verpfuschten Details.

Ich denke, ich werde die Sterne in kleinen Etappen machen, und mich zwischendurch anderen Projekten widmen, dann wird es nicht ganz so eintönig.

 

Projekt Weltraumdecke oder Da ist Wahnsinn in meiner Methode


Ewig und ewig und noch viel länger ist’s her … nun, einige Jahre bestimmt. Ich hatte im Internet Bilder von (Zimmer-) Decken entdeckt, die mit Weltraummotiven gestaltet waren.

Bei so etwas setzt bei mir fast sofort der „Ich will auch“-Reflex ein. Früher war das oft ein „haben“, heute ist es mehr ein „machen“. Aber ganz klar – meine künstlerischen Fähigkeiten, ganz besonders mit Wandfarbe, gaben das zu Zeitpunkt der ersten Entdeckung einfach nicht her. Eine Motivtapete kaufen und an die Decke kleben kann jeder, und ein jedermann wollte ich noch nie sein. Auch wenn es die Decke schöner gemacht hätte …

Immer noch vor einigen Jahren hatte ich die Decke der Wohnung mit Styroporplatten isoliert, weil an manchen Wintertagen die Heizung die Wohnung einfach nicht warm bekommt, und ich nach Nebenkostenabrechnung sowieso schon fast 50% der gesamten Heizkosten habe. Einige Jahre lebte ich dann mit der Decke, offenes Styropor, nicht gestrichen, nicht tapeziert, weil meine Mutter schwer krank war und ich weder Zeit noch Muse hatte, mich weiter um die Decke zu kümmern. Es mag nun einige Monate her sein, als ich Zuspruch von meinem Bruder und einem Brieffreund bekam, es trotz aller Bedenken doch zu tun, und Zeit und Mühe in die Gestaltung der Wohnung zu investieren. Also begann ich in einem Zimmer die Styropordecke vorzubereiten und erst mal alle Fugen und Unebenheiten auszugleichen.

Vergipste Fugen
Vergipste Fugen

Danach kam dann ein Großeinkauf an Farbe. 150 Euro – also billig wird das Gemälde schon mal nicht – und nach dem Abmischen einiger Basisfarben habe ich mich dann an die erste Form gewagt, ein grob S-förmiger Nebel.

S-förmiger Nebel
S-förmiger Nebel

Ja ich weiss, Galaxien sind nicht rosa, nicht pink und auch nicht violett. Aber ich habe mir hier die Freiheit genommen, die Decke wird Violett und Blau. Das zentrale Motiv soll dennoch mal eine Galaxie werden. Als nächsten Schritt habe ich dann den Umriss des Halos in Weltraumblau skizziert. Das ist unerwartet schwierig, weil einem so nah an der Decke der Überblick fehlt, und es ätzend ist, immer wieder von der Leiter zu steigen und sich auf den Boden zu legen, um die Decke als Ganzes sehen zu können. Der Umriss hat deshalb auch einige „Ecken“, die so nicht beabischtigt waren. Eventuell kann ich die eine oder andere in späteren Arbeitsschritten noch etwas korrigieren.

Umriss des Halos
Umriss des Halos

Die gekauften Farben sind an sich gut, sie lassen sich gut streichen, und haben eine hohe Deckkraft. Was ich vermisse ist Brillanz. Ich wollte ein leuchtendes Violett. Aber ich bekomme es nicht hin – Mischungen der Volltonfarben sind dunkel, aufhellen geht nur mit Weiß und dann wird die Mischung pastellfarben. Vielleicht liegt es an mir, aber in einem Buch über Malerei hat ein Maler  über Probleme geschrieben, helle, satt-farbige Lichtquellen wie Neon-Leuchtreklame mit Ölfarben nachzubilden – kurz, er hat es auch nicht zufriedenstellend geschafft. Es müsste aber gehen, Fotografie und Digitaldruck zeigen, dass es geht, auch mit Farbe auf Papier.

Das andere Problem ist die Deckraft der Farben – das ist eigentlich gut für Wandfarbe, aber es ist höllisch schwer mit diesen Farben schöne Farbverläufe hinzubekommen. Vermutlich geht es, wenn man viel Erfahrung hat. Die habe ich nicht, zumindest nicht für diesen Versuch, das mein erstes großes Deckengemälde mit Dispersionsfarbe.

Was dann besser funktioniert hat, sind Wolkenstrukturen im Halo der Galaxie.

Galaxie mit Halo
Galaxie mit Halo

So wie es aussieht, brauche ich ab jetzt noch mindestens vier Wochen, um die Decke fertigzustellen. Nach der Galaxie kommt noch ein deckenfüllender Weltraumhintergrund mit Schattierungen in Blau, Schwarz und Violett, einige weitere Nebelstrukturen und viele bunte Smarties. Nein Sterne! Sterne wollte ich sagen …

Die Zukunft piepst uns was


Mir scheint, unsere elektrische Zukunft wird piepsig.

  • Das Netzteil meines elektronischen Bilderrahmens fiepst.
  • Eine meiner neuen LED Lampen fiepst.
  • Das Elektroauto des Nachbarn ein paar Häuser weiter fiepst bei langsamer Fahrt

Ja, ich weiss, das liegt an den getakteten Spannungswandlern und Leistungssteuerungen. Nein, ich glaube nicht, dass es hilft, das Piepsen in den Ultraschallbereich zu verlegen. Dann nervt man nur die Katzen, Hunde und all die andere Tiere, die hohe Frequenzen noch hören können.

Hoffentlich wird das noch besser, denn so mag ich die neue Technik nicht, auch wenn das Licht der LEDs sehr schön wäre, der Bilderrahmen ein Schmuckstück und das Auto umweltfreundlich. Aber zumindest die LED und den Bilderrahmen kann ich so nicht betreiben, das Gefiepe in der Wohnung nervt zu sehr.

Ladenhüter statt Abenteurer


Üblicherweise funktioniert mein Gedächtnis gar nicht schlecht, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ob ich hier im Blog schon mal über diese Idee geschrieben hatte …

In den meisten (Computer-) Rollenspielen übernimmt der Spieler die Rolle eines Abenteurers. Oft gibt es in diesen Spielen Läden, in denen der Spieler Ausrüstung erwerben kann.

Schon seit einiger Zeit geistert die Idee in meinem Kopf herum, hier einmal die Rollen zu tauschen, und den Spieler einen Händler spielen zu lassen. Letzten Sommer habe ich dann auf opengameart.org eine Diskussion zu dem Thema gestartet.

https://opengameart.org/forumtopic/need-game-design-help-with-shopkeeper-type-game

Die Entwicklung des Projekts ging langsam aber sie lief relativ gut. Ein kleineres Projekt, das tatsächlich die Chance hat, als Ein-Mann-Projekt auch fertig zu werden, vor allem, da ich viele Grafiken aus meinem vorigen „Juwelensuche“ Projekt wiederverwenden kann. Leider kam dann wieder einmal eine psychische Krise und eine lange Phase langsamer Erholung, und das Projekt lag vorerst mal auf Eis.

Inzwischen fühle ich mich wieder fit genug, daran weiterzumachen. Zumindest fühlte ich mich inspiriert, an besseren Grafiken für den Laden zu arbeiten, und habe zwei Designs entworfen. Zum einen einen Laden in einem Blockhaus:

Laden im Blockhaus
Laden im Blockhaus

Und einen Laden in einem aus Ziegeln oder Steinen gemauerten Haus:

Laden in Ziegelgebäude
Laden in Ziegelgebäude

Da ich den Laden im Blockhaus als zweiten angegangen bin, hat er bessere Grafiken für die Ladentheke und noch ein Holzfass ald Deko. Die Idee dabei ist, dass der Spieler als Händler nach und nach in bessere Gegenden der Stadt umziuehen kann, d.h. auch in höherwertige Gebäude, die mehr Miete kosten. Eine bessere Ladeneinrichtung soll dabei mehr Kunden und zahlungskräftigere Kunden anlocken.

Im Moment bin ich daran, weitere Deko-Gegenstände wie den Besen und das Fass zu entwerfen, damit der Laden nicht ganz so leer wirkt. Ein Buch für die Aufträge/Lieferungen und eine Art Kasse stehen als nächsten auf meiner List.

Wenn dann tatsächlich mal Waren zum Verkauf stehen, dürften die Läden dann auch interessanter aussehen. Hier noch ein Test mit der alten Ladengrafik und einem magischen Waldhorn für Barden.

Waren im Regal
Waren im Regal

Mit dem Programmieren läuft es noch nicht so gut wie mit den Grafiken, aber ich denke, da komme ich auch bald wieder hin.