Archiv der Kategorie: Persönlich

Die Zukunft piepst uns was


Mir scheint, unsere elektrische Zukunft wird piepsig.

  • Das Netzteil meines elektronischen Bilderrahmens fiepst.
  • Eine meiner neuen LED Lampen fiepst.
  • Das Elektroauto des Nachbarn ein paar Häuser weiter fiepst bei langsamer Fahrt

Ja, ich weiss, das liegt an den getakteten Spannungswandlern und Leistungssteuerungen. Nein, ich glaube nicht, dass es hilft, das Piepsen in den Ultraschallbereich zu verlegen. Dann nervt man nur die Katzen, Hunde und all die andere Tiere, die hohe Frequenzen noch hören können.

Hoffentlich wird das noch besser, denn so mag ich die neue Technik nicht, auch wenn das Licht der LEDs sehr schön wäre, der Bilderrahmen ein Schmuckstück und das Auto umweltfreundlich. Aber zumindest die LED und den Bilderrahmen kann ich so nicht betreiben, das Gefiepe in der Wohnung nervt zu sehr.

Ladenhüter statt Abenteurer


Üblicherweise funktioniert mein Gedächtnis gar nicht schlecht, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ob ich hier im Blog schon mal über diese Idee geschrieben hatte …

In den meisten (Computer-) Rollenspielen übernimmt der Spieler die Rolle eines Abenteurers. Oft gibt es in diesen Spielen Läden, in denen der Spieler Ausrüstung erwerben kann.

Schon seit einiger Zeit geistert die Idee in meinem Kopf herum, hier einmal die Rollen zu tauschen, und den Spieler einen Händler spielen zu lassen. Letzten Sommer habe ich dann auf opengameart.org eine Diskussion zu dem Thema gestartet.

https://opengameart.org/forumtopic/need-game-design-help-with-shopkeeper-type-game

Die Entwicklung des Projekts ging langsam aber sie lief relativ gut. Ein kleineres Projekt, das tatsächlich die Chance hat, als Ein-Mann-Projekt auch fertig zu werden, vor allem, da ich viele Grafiken aus meinem vorigen „Juwelensuche“ Projekt wiederverwenden kann. Leider kam dann wieder einmal eine psychische Krise und eine lange Phase langsamer Erholung, und das Projekt lag vorerst mal auf Eis.

Inzwischen fühle ich mich wieder fit genug, daran weiterzumachen. Zumindest fühlte ich mich inspiriert, an besseren Grafiken für den Laden zu arbeiten, und habe zwei Designs entworfen. Zum einen einen Laden in einem Blockhaus:

Laden im Blockhaus
Laden im Blockhaus

Und einen Laden in einem aus Ziegeln oder Steinen gemauerten Haus:

Laden in Ziegelgebäude
Laden in Ziegelgebäude

Da ich den Laden im Blockhaus als zweiten angegangen bin, hat er bessere Grafiken für die Ladentheke und noch ein Holzfass ald Deko. Die Idee dabei ist, dass der Spieler als Händler nach und nach in bessere Gegenden der Stadt umziuehen kann, d.h. auch in höherwertige Gebäude, die mehr Miete kosten. Eine bessere Ladeneinrichtung soll dabei mehr Kunden und zahlungskräftigere Kunden anlocken.

Im Moment bin ich daran, weitere Deko-Gegenstände wie den Besen und das Fass zu entwerfen, damit der Laden nicht ganz so leer wirkt. Ein Buch für die Aufträge/Lieferungen und eine Art Kasse stehen als nächsten auf meiner List.

Wenn dann tatsächlich mal Waren zum Verkauf stehen, dürften die Läden dann auch interessanter aussehen. Hier noch ein Test mit der alten Ladengrafik und einem magischen Waldhorn für Barden.

Waren im Regal
Waren im Regal

Mit dem Programmieren läuft es noch nicht so gut wie mit den Grafiken, aber ich denke, da komme ich auch bald wieder hin.

Erhöhtes Todesrisiko im Winter


Bislang dachte ich, es sei einfach eine persönliche Sache von mir, dass der Winter immer eine schlechte Zeitfür mich ist. Depression und fast alle schweren Krankheiten treffen mich bevorzugt im Winter. Bis auf den Blinddarm waren alle meine (unfreiwilligen) Krankenhausaufenthalte im Winter, die schwersten psychischen Zusammenbrüche auch.

Und jetzt sehe ich durch Zufall, dass andere auch schon den Verdacht hatten, dass der Winter besonders gefährlich ist :

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47001/1.html

Gut, sie sprechen vor allem von Weihnachten und Neujahr, das ist mit Abstand die gefährlichste Zeit. Und auch der Grund warum ich immer saumässig nervös bin um diese Zeit; meine größte Krise begann kurz nach Weihnachten und ich brauchte viele Jahre, um mich halbwegs davon zu erholen. Ich habe immer noch Angst, dass das noch mal so kommen könnte und verbringe diese Zeit deshalb gerne sehr abgeschieden, allein und zuhause.

Aber die Grafik in dem Artikel zeigt einen Anstieg der Todesfälle ab dem Spätsommer, kulminiert dann um die Jahreswende, um zum Sommer hin wieder abzuflachen. Es ist nicht nur Weihnachten und Neujahr, das ganze Winterhalbjahr ist gefährlich. Zumindest im Vergleich zum Sommer.

Das deckt sich 100% mit meiner eigenen Erfahrung. Es ist also nicht nur persönliches Pech, dass Herbst und Winter für mich die schlimmere Jahreshälfte zu sein scheinen, das lässt geht wohl auch einigen anderen so.

Manisch-Depressiv oder so …


Es ist wieder mal typisch, und wieder mal typisch dumm gelaufen. Nach einer Phase fast unglaublicher Aktivität kam der Einbruch. War abzusehen, hatte sich praktisch schon angekündigt als es immer schwerer wurde, eine einigermassen sozialverträgliche Laune zu halten.

Dann das typische Problem – schlechte Laune, seelischer Durchänger, nix was den Narzißmus ausgleichen könnte, dann zwei Fragen in einem Forum, zwei Antworten die mich verletzt haben, Streit als Folge. Bäh.

Wieder mal verbrannte Erde, zumindest emotional.  Ich werde die Diskussionsfäden nicht mehr weiter verfolgen, um Abstand zu gewinnen.

Dumm das. Nicht das erste mal, und vermutlich auch nicht das letzte mal, weil in den schlechten Phasen die schwierigen Seiten meiner Persönlichkeit voll durchschlagen.

Strategie: Abwarten bis es wieder besser wird, und Konflikte oder alles was Konflikte auslösen könnte, bis dahin meiden. Blöderweise ist mir auch noch langweilig, weil ich keine Energie für irgendwelche Aktivitäten habe, und so alles was ich sonst so in meiner Freizeit mache plötzlich weggebrochen ist. Langeweile und schlechte Laune ist eine saublöde Kombination.

Grummel.

Warten auf bessere Laune.

 

 

Projekt Marslandschaft


Scheinbar kommt mit dem Herbst und Winter auch wieder das Interesse am Basteln. Diesmal schwebt mir größeres vor – eine Art Marslandschaft als Teil einer Schrankwand. Von der Art und Weise her ein bischen ähnlich wie diese Arbeiten, nur größer:

http://antarasol.deviantart.com/art/Crystal-Bearers-Full-Scene-493684394
http://antarasol.deviantart.com/art/My-Little-Park-Update-3-390285355
http://antarasol.deviantart.com/art/Earthen-Strangers-II-328437071
http://antarasol.deviantart.com/art/Martian-Stoneshoot-500277638
http://antarasol.deviantart.com/art/Martian-Sandlife-305330626

Die Fläche wird 45x97cm betragen, und ich habe vor, einen Mix aus Pflanzen mit Beleuchtung,  getrockneten Pflanzenteilen, sowie Sand, Steine, Glas und Metallteile zur Dekoration einzusetzen.

Das Landschaftsrelief will ich aus Styropor formen, mit entsprechenden Vertiefungen, wo später die Pflanzgefäße eingelassen werden. Das Problem ist, bereits beim Bau des Reliefs zu wissen, wohin die Pflanzen kommen sollen. Lieber wäre mir ein flexibles System, wo ich später noch etwas schieben oder rücken kann, bis es gut aussieht, aber Löcher im Styroporblock sind in der Endphase schwer anzulegen, und am Anfang ist es schwer, eine Vorstellung zu entwickeln, was später an einem bestimmten Platz gut aussehen wird.

Ähnliches gilt für die elektrischen Leitungen und Leuchten – die Leistungen sollen, wenn möglich, unterhalb oder innerhalb des Styroporblocks verlegt werden,  was wiederum bedeutet, die Leitungsführung muss fertig sein, bevor der Aufbau an der Oberfläche stattfindet.

Die Anzahl lebender Pflanzen will ich gering halten, auch um den Aufwand für die Pflege nicht allzu sehr wachsen zu lassen – dieses Jahr war mir die Pflege meiner Pflanzen oft zu viel, und Reduktion ist angesagt.

Allerdings sind einige Details in meiner Vorstellung noch recht schwammig, und mir fehlt ein Diskussionspartner, mit dem ich die Ideen besprechen könnte.

Was für eine Art von Flucht ist das?


Immer wieder liest man, dass vor allem junge Männer unter den Flüchtlingen sind, die Deutschland in diesen Wochen und Monaten erreichen.

Man liest dann auch, dass diese Männer die Familie „nachholen“ wollen.

Ich frage mich, was für eine Art von Flucht ist das, wenn der Mann sich in ein fremdes Land aufmacht, und Frau und Kinder allein zurücklässt. Zurücklässt in Gefahr, muss man annehmen, denn wenn da keine Gefahr wäre, dann müsste man nicht fliehen.

Irgendwie will in meinem Kopf das nicht zusammenpassen. Man flieht aus einem Bürgerkriegsgebiet, lässt aber Frau und Kinder im Bombenhagel zurück, um sie dann später nachzuholen (falls sie noch am Leben sind)?

Aus dem zweiten Weltkrieg finde ich Bilder von Trecks, wo ganze Dörfer mit Mann und Maus, Kind und Kegel, die ganze Familie und eventuell noch ein Haustier vor dem Krieg geflohen sind. Da blieb niemand zurück, denn man später nacholen wollte. Denn sie wären später tot gewesen. Wer zurück blieb, war meist zu alt oder zu krank für die Flucht, und hatte mit dem Leben notgedrungen abgeschlossen.

Um so weniger verstehe ich das Zurücklassen der Familie in Gebieten aus denen man aus Gefahr um das Leben fliehen muss.

Oder fliehen diese Flüchtlinge gar nicht? Sind die Familien dort, wo sie hergekommen sind, etwa sicher? Sicher genug, um ohne Mord, Vergewaltigung durch Banditen, Milizen, Söldner oder Soldaten dort zu bleiben?

Wenn es dort so sicher ist, dass man Frauen, die im Allgemeinen gerade wegen Vergewaltigungen besonders gefährdet sind, dort zurücklassen kann, dann frage ich mich, ob eine Aufnahme der geflohenen Männer als Asylanten gerechtfertigt ist. Denn entweder erreicht uns dann feiges Pack, das seine Familie in Lebensgefahr zurücklässt um die eigene Haut zu retten, oder Betrüger, da es für die Familie in der Heimat sicher genug ist. Sonst kämen nicht vorwiegend junge Männer, sondern Familien mit Sack und Pack, vom Opa bis zum Enkel.

Geflohene, unverheiratete Männer nehme ich logischerweise von der Argumentation aus, und ich muss zuegeben, ich weiss nicht wie groß der Anteil ist. Aber ich weiss, dann in den Ländern aus denen viele der Flüchtlinge kommen, eher früh und sehr regelmässig geheiratet, oder (zwangs-)verheiratet wird. „Singles“ in unserem Sinn werden in den dortigen Kulturkreisen sehr gering geschätzt, und (fast) niemand will das freiwillig sein.

 

Herbsteindrücke 2015


Meist sind es nicht viele Tage im Herbst, wenn die Blätter bereits farbig sind, Sonne scheint, und noch genug Blätter an den Bäumen sind, damit es auch gut aussieht. Gestern hatte ich Glück mit einigen Fotos am Vaihinger Bahnhof.

An der Treppe zur S-Bahn:

Herbsteindrücke 2015
Herbsteindrücke 2015

Am Taxistand:

Herbsteindrücke 2015
Herbsteindrücke 2015

Der Blick zum Stadtpark:

Herbsteindrücke 2015
Herbsteindrücke 2015

Und quer über die Parkplätze und die Einfahrt zum Busbahnhof:

Herbsteindrücke 2015
Herbsteindrücke 2015

Wenn der Herbst immer so wäre, dann könnte ich mich glatt mit der Jahreszeit anfreunden. Aber heute ist es bereits wieder trübe und nebelig.