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Das Norunshrengkt, v1.6


Zum Norunshrengkt ist jetzt noch ein Raumtor für den schnellen Transport der produzierten Metalle und Mineralien dazu gekommen. Zudem werden die Materialwürfel jetzt nach ihrer Produktion je nach ihrer Temperatur  in eine spiralförmige Anordnung einsortiert.

Ausserdische Weltraum-Bergbau-Einrichtung
Das Norunshrengkt, v1.6

Das Nornshrengkt dreht sich während der Produktion langsam, so dass die Materialwürfel in der Spirale langsam nach hinten wandern und dabei abgühlen könnnen. Von der letzten Spiralwindung werden sie dann abgewickelt und von einem Zugstrahl zum Raumtor geleitet.

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Das Norunshrengkt


Da der Planetenfresser zwar ein Raumschiff, die verwendete Bergbautechnologie jedoch eher konventionell war, kam mir die Idee, es mal am anderen Ende des Sci-Fi-Technologiespektrums zu versuchen.

Hier also das Norunshrengkt, eine Weltraum-Bergbau-Einrichtung aus Kraftfeldern und geformter Energie.

Ausserirdische Weltraum-Bergbau-Einrichtung
Das Norunshrengkt

Der grüne Kegel ist ein Intervall-Zugfeld, das das Ziel erschüttert und die herausglösten Teile in das Norunshrengkt saugt. Dort im Inneren ist eine Verarbeitungszone in der Erze und wertvolle Mineralien vom unbrauchbaren Gestein getrennt, aufgeschmolzen und verschiedenen kugelartigen Verarbeitungszentren zugeleitet werden. In diesen zentren wird die Schmelze gereinigt und in Würfelform wieder verfestigt.

Die Würfel werden dann sortiert und in Gürteln um den hinteren Teil des Norunshrengkt gesammelt. Unbrauchbare Gesteinsanteile werden am hinteren Ende des Norunshrengkt in den Weltraum ausgestoßen.

Die Frage stellt sich jedoch, was eine Zivilisation, die Kraftfelder und geformte Energie so virtuos beherrscht, mit Mineralien und Metallen anfangen will? Vielleicht zum Handel mit anderen Spezies?

Nachtrag – neue Version:

Das Norunshrengkt v1.5

Berechnet in Povray 3.8.0-alpha, Nachbearbeitet in GIMP.

Unzufrieden mit dem Planetenfresser


Auch nachdem ich alle Elemente in der Szene hatte, die ich haben wollte, schien mir die Szene immer noch langweilig und nicht besonders zufriedenstellend.

Bergbauraumschiff
Planet Eater v1.8

Ich tauschte das Licht und änderte die Kameraposition. Besser? Schwer zu sagen. Die vorige Version wirkt auf mich natürlicher, diese hier hat mehr Ausdruck.

Planet Eater, Landed

Aus Frust versuchte ich mit Filtern noch etwas zu erreichen. Das sieht jetzt wenigstens ausserirdisch aus.

Planet Eater, Ice Planet

Ich habe Ideen für ein zweites Bergbauraumschiff, mit wesentlich weiter fortgeschrittener Technik. Etwas, das den Namen Planetenfresser eher verdient. Wir werden sehen.  To be continued:

„Der Planetenfresser, einige tausend Jahre später.“

Vielleicht bald oder auch nie auf diesem Blog. Morgen ist Montag. Und ich fühle mich wie Garfield als er das Maul aufriss, „Montag, ich lache Dir ins Gesicht!“ und ihm so eine dämliche Fliege in das weit aufgerissene Maul flog. Aber ich habe die Idee, jetzt brauche ich noch Zeit und Inspiration, dann kommt auch der neue Planetenfresser.

 

Neues vom „Planetenfresser“


Das ist wieder so eine Szene, die Stunde um Stunde meiner Zeit frisst. Aber langsam kommt sie in einen vorzeigbaren Stand.  Das Schiff selbst musste ich etwas umbauen – statt der Flügeltüren hat es jetzt eine umklappbare Seitenwand, die als Rampe dient, für die Geräte und Fahrzeuge, die im mittleren Teil des Schiffes transportiert werden.

Bergbau auf einem fremden Planeten
Planet Eater Landed, v1.5

Dieses Detail hat mich heute wieder fast zur Verzweiflung gebracht. Die Idee war, eine Maschine zu haben, die totes Gestein von Erz trennen kann. Nicht nur sieht sie bescheiden aus, auch für die Ablage des toten Gesteins muss eine bessere Lösung her. Der Hügel ist im Verhältnis zum Bagger viel zu klein und kann, so wie er im Moment platziert ist, auch nicht mehr viel wachsen.

Eine Erzsortiermaschine
Detail, Rock Sorter

Da muss wohl noch mal eine größere Lösung her, zumindest ein weiteres Fließband.

Reparaturplatform v3.21


Eine hab‘ ich noch“ hatte ich Ende letzten Jahres getitelt, und eine neue Version der Reparaturplattform veröffentlicht. Das ist inzwischen ganz sicher das 3D Werk, in das ich die meisten Stunden versenkt habe. Vor zwei Wochen hat es mich wieder gepackt, und ich habe versucht das ganz noch mal etwas zu verbessern. Mehr Details, mehr Effekte.

Eine mobile Reparaturplattform für beschädigte Raumschiffe
Reparaturplattform v3.21

Leider liegt die Zeit, um die Szene in voller Auflösung zu rechnen, inzwischen bei ca. 24 Stunden auf meinem Rechner (4 Kerne, 8 Threads), so dass ich hier jetzt auch rein technische Grenzen erreiche.

Da ich Sorge äusserte, dass PovRay nicht mehr weiter entwickelt werden könnte, wurde mir im Forum empfohlen, etwas Werbung dafür zu machen. Also hier:

„Diese Szene wurde mit PovRay 3.8.0 erstellt: http://www.povray.org

3.8.0 ist noch in der Entwicklung, ich habe meine Version aus dem Quellcode auf Github compiliert. Und eine Warnung vorab für alle, die jetzt neugierig geworden sind – PovRay ist ein Werkzeug, das keine grafische Oberfläche zur Szenenerstellung mitbringt. Ich bin von der Historie her Programmierer und habe keine Schwierigkeiten damit eine solche Szene per Text zu „programmieren“ und mir das im Kopf vorzustellen wie es aussehen wird, aber für viele dürfte das ein Killer-Kriterium sein.

Schachspiel … final?


Sechs Stunden für das letzte Tuning an der Szene, vier Stunden für die Berechnung – definitiv zu viel Zeit gemessen am Fortschritt, aber ich glaube das ist meine bislang beste Szene mit Elementen aus (virtuellem) Glas.

Schachspiel in Glas
Schachspiel in Glas

Meine ursprüngliche Idee, eine animierte Kamerafahrt über das Spielfeld zu machen, muss ich angesichts der 4 Stunden pro Bild allerdings  begraben. Zumindest, wenn ich in dieser Qualität rendern will.

Ein Schachspiel aus Glas


Die Zeit rast nur so vorbei. Gut zwei Jahre ist es her, dass ich an abstrakten Schachfiguren gearbeitet habe:

https://gedankenweber.wordpress.com/2016/06/20/abstrakte-schachfiguren-und-mehr/

Chrom, Marmor und Holz waren schön, aber mein Herz hängt eben an Glas und Kristall, also gab es kurz darauf auch noch eine Fassung in Kristall:

https://gedankenweber.wordpress.com/2016/06/22/spielfiguren-in-glas-und-kristall/

Und dann schlummerten die Spielfiguren im Archiv bis ich mich gestern daran erinnert habe, und die Idee reifte, ein Schachbrett dafür zu entwerfen, und die Figuren auch mal in „live“ darzustellen. Es war gar nicht einfach, das Glas schön darzustellen. Glas lebt von Spiegelungen und Lichtbrechung, und braucht eine entsprechende Umgebung um gut zu wirken, aber so viel Zeit wollte ich in die Szene nicht investieren und habe versucht trotz einem recht schmucklosen Raum als Umgebung das beste aus der Szene zu machen.

Hier die bislang beste Fassung:

Schachspiel in Glas
Schachspiel in Glas

Das hier war die erste Fassung mit dem kompletten Brett. Eigentlich alles da, aber das Glas wirkte hier einfach nicht.

Der erste Versuch
Der erste Versuch

Ein Knackpunkt war wohl das Fehlen entsprechender Kaustiken. Das ist ein Effekt, den ich im Raytracer extra aktivieren und konfigurieren muss. Das war dann schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Photon Mapping
Photon Mapping

Danach kam dann „nur“ noch Feintuning am Licht und den Materialdefinitionen – mit dem Ergebnis bin ich jetzt recht zufrieden. Vielleicht sollte ich versuchen eine Animation daraus zu machen, wie sich das Schachbrett langsam im Licht dreht? Mal sehen …