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Aufenthaltsraum im Stählernen Säbelzahn


Der Aufenthalts- und Schlafraum im unteren Deck, der in den ersten Skizzen noch recht einfach gehalten war, füllte sich im Lauf der Geschichte recht rasch mit Einrichtungsgegensänden – der Kratz- und Kletterbaum war der erste glaube ich, den einer unserer Bergbauroboter absägen und zum Schiff bringen sollte, aber mangels passender Programmierung dann mit den Wurzeln ausgegraben hat, was einige Nacharbeiten nötig machte.

Aufenthaltsraum
Aufenthaltsraum

Von diversen Jagdausflügen auf Planeten kamen die Pelze und der Schädel, die Echsenzähne und die Phönixfedern. Die Schneckenhäuser sind jedoch Überbleibsel eines Einkaufs – Panerzeschnecken von Neumünchen, auf dem Markt angeboten und sehr schmackhaft. Aus den Kriechsohlen kann man prima Steaks zaubern, auch für eine Suppe gegen Erkältung machen sie sich gut (mangels Geflügel auf dem Schiff). Das Aquarium dagegen war ein reiner Einrichtungsgegenstand, und die Goldfische sind auch gekauft.

Meine Fähigkeiten am Bleistift haben jedoch ihre Grenzen, und nach einiger Zeit versuchte ich dann, den Raum noch mal als 3D Modell zu entwerfen, und dem Computer die Arbeit mit Licht und Schatten zu übertragen.

Aufenthaltsraum in 3D
Aufenthaltsraum in 3D

Der Büffeschädel hat es nicht ins 3D Modell geschafft, auch die Hängematte nicht. Dafür sind die Häuser der Panzerschnecken sehr schön geworden, und auch der Kratz- und Kletterbaum gefällt mir gut.

Aquarium im Aufenthaltsraum
Aquarium im Aufenthaltsraum

Für Wasserpflanzen im Aquarium hat es dann allerdings nicht mehr gereicht. Das ist sicherlich eine der komplexesten 3D Szenen, die ich bislang entworfen hatte.

Zu den neuen Abenteuern in der Steampunk-Welt habe ich noch nicht so viel gezeichnet, aber früher oder später hoffe ich, dazu auch ein bischen berichten zu können.

Der Stählerne Säbelzahn, oder, wenn Katzen Raumschiffe bauen


Vor einige Zeit hat mich ein Bekannter gefragt, ob ich Interesse hätte an einem sehr freien Rollenspiel, mehr in der Art einer gemeinsam erzählten Geschichte ohne viel Regelwerk. Ich bin nicht mehr ganz sicher wie wir auf das Thema „Bergbau im Weltraum“ gekommen sind, aber es war etwas, das uns beide interessierte, und für mich, trotz meiner psychischen Probleme, die damals wieder mal recht heftig waren, machbar erschien.

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Laserkanone oder Warum sieht das nicht aus wie eine Waffe?


Grummel – zwischen meiner Wunschvorstellung als Designer und Künstler und der Wirklichkeit klafft eine Lücke, die mir immer wieder unangenehm unter die Nase gerieben wird.

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, eine Art Laserkanone zu entwerfen, und mit verschiedenen Designs experimentiert (gibt es auf OGA als Creative Commons): http://opengameart.org/content/laser-cannon-and-variations)

Eigentlich war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Auch wenn ich das Gefühl hatte, es ginge noch besser, schien der Entwurf doch ganz gut gelungen. Hier die Kanone im Bereitschaftsmodus:

Laserkanone in Bereitschaft
Laserkanone in Bereitschaft

Und abgeschaltet:

Laserkanone, abgeschaltet
Laserkanone, abgeschaltet

Und hier noch ein früheres Stadium des Entwurfs:

Einfache Laserkanone
Einfache Laserkanone

Und dann, als ich eine der Grafiken auf DeviantArt hochgeladen habe, fanden sich unter der „Ähnliche Bilder“ Rubrik Werke wie dieses:

http://tayete.deviantart.com/art/Laser-cannon-305435014

Und eine Google-Suche fand Dinge wie jenes:

http://theswca.com/images-toys/figuretoys/tripod-catalog.jpg

Dagegen wirkt meine Entwurf irgendwie sehr wissenschaftlich, simpel gar, und nur wenig wie eine Waffe … da fehlt doch noch recht viel zu meinem Ziel.

Fusionsgeschütz


Ältere Science Fiction Fans erinnern sich vielleicht noch an die ZBV Serie von K. H. Scheer.

Es ist lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, aber die Idee, ein marsianisches Fusionsgeschütz, zu zeichnen oder zu modellieren verfolgte mich die ganz Zeit. Und jetzt endlich habe ich es geschafft – hier meine Idee, wie so ein Fusionsgeschütz aussehen könnte.

Fusionsgeschütz
Fusionsgeschütz
Fusionsgeschütz
Fusionsgeschütz

Es ist ein etwas kurioses Design – da der starke Rückschlag, wie in den Romanen beschrieben, es notwendig macht, dass der Lauf beim Schuss ein gutes Stück in die Lagerung zurückgleiten kann, musste ich die Spulen für die Kontrolle der Fusion weit nach vorne verlegen. Innenliegende Spulen hatten das Problem auch gelöst, aber die Spulen wären dann nicht sichtbar gewesen, weil der zurückgleitende Teil des Laufs aussen allenfalls eine Struktur in Längsrichtung aufweisen kann, aber keinesfalls quer. Die Spulen sind es jedoch, die den Betrachter so ein Energiegeschütz von einem herkömmlichen Gewschütz unterscheiden lassen, und daher wollte ich sichtbare Spulen.

Ich habe einige Bilder des Geschützes als Creative Commons auf opengameart.org zur Verfügung gestellt:

http://opengameart.org/content/fusion-cannon