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Mobile Reparaturplattform für Raumschiffe


Es gab schon mal einen Artikel hier im Blog,  „Reparaturplattform Final„, aber kürlich bekam ich einige Tips eines Profis in 3D Grafik und habe die Szene noch mal überarbeitet.

Mobile Reparaturplattform
Mobile Reparaturplattform

Ich würde sagen, deutlich besser als die vorige Version, aber immer noch nicht das beste 3D Werk von mir.

Zurück zu den Sternen


Endlich habe ich wieder Zeit für 3D Grafik. Die Hintergrundgeschichte für diese erzähle ich, sobald das Bild weiter gediehen ist.

Sprungstation
Sprungstation

Die Station kann Raumschiffe in kurzer Zeit durch den Transportstrahl zu einem entfernten Ziel befördern. Ein Mix aus Sternentor und Teleporter, oder auch, „Beam me up Scotty“, nur für Raumschiffe statt Personen. Die Idee hier ist, dass Fähren und Frachtschiffe auf solchen Routen wenig Treibstoff verbreauchen und eventuall ganz ohne eigenen Überlichtantrieb auskommen. Damit hat man mehr Raum an Bord für Fracht und Passagiere, ist aber auf Routen mit Sprungstationen beschränkt.

Raytracing, Radiosity, Purple Lounge


Nachdem ich mit dem Marsianischen Raumhafen und der Reparaturplattform schon ein bischen mit den Radiosity-Features meines Raytracers geübt hatte, wollte ich auch eine ältere Szene damit neu berechnen – eine futuristische Lounge mit einigen silberhäutigen Aliens.

Purple Lounge v7
Purple Lounge v7

Die ersten Versuche waren entmutigend. Szenen die nicht für Radiosity erstellt worden waren, sind nicht so einfach umzustellen. Das hatte ich auch schon bei dem Raumhafen bemerkt. Zudem waren die Zeiten für die Berechnung in einer ordentlichen Auflösung horrend – 10 Stunden und mehr. Ich verlor das Interesse und hatte das Projekt erst mal archiviert. Aber es hat mich nicht losgelassen, und nach und nach kamen mir einige Ideen, wie ich die Zeiten für die Berechnung senken könnte, ohne an Qualität zu verlieren. Also habe ich das Projekt wieder ausgegraben und versucht meine Ideen umzusetzen. Zunächst nicht besonders erfolgreich, aber inzwischen habe ich einen Stand, mit dem ich wieder arbeiten kann.

Purple Lounge v8
Purple Lounge v8

Die Qualität der Beleuchtung ist mit Radiosity doch deutlich besser. Ich bin jetzt nicht sicher, wie ich hier weitermachen will, oder ob ich diese Version als die endgültige belasse, und nur noch mal in einer höheren Auflösung berechne.

Reparaturplattform Final


Als letzten Schritt für die Reparaturplattform wollte ich noch einige Astronauten auf dem Landedeck. Da sie im Originalmaßstab sehr klein sind, dachte ich, ein ganz einfaches Modell sollte reichen, aber dann wurde es doch etwas detaillierter.

Astrounautendummy
Astrounautendummy

Hier dann die endgültige Fassung. Die Astronauten sind volle zwei Pixel groß! Gratulation, wer sie ohne Lupe findet 😉

Reparaturplattform v2.5
Reparaturplattform v2.5

Aber immerhin, es gibt jetzt auch einige Techniker und Ingenieure dort, falls einer der Roboter mit seiner KI nicht weiter kommt.

Im Moment fehlen mir jetzt sowohl Motivation als auch Ideen für weitere Arbeiten an der Plattform, vermutlich versuche ich mich erst einmal an etwas anderem.

Fortschritte an der Reparaturplattform


Ein Trupp Reparaturroboter hat das Landedeck erreicht und Position vor den Stapeln mit neuen Panzerplatten für die Schiffshülle eingenommen.

Reparaturplattform für Raumschiffe
Reparaturplattform für Raumschiffe

Es fehlt aber immer noch an „Lebendigkeit“. Das wirkt alles viel zu statisch.

Nachtrag: Reparaturroboter in Großaufnahme. Die Greifer habe ich mir bislang gespart, da man sie in der Originalgröße nicht erkennen kann.

Reparaturroboter
Reparaturroboter

Radiosity


Vor einiger Zeit bekam ich den Tipp, dass die Beleuchtung in meinen 3-D Szenen schlecht sei, und sie mit anderer Beleuchtung besser wirken könnten. Der Raytracer, den ich benutze, bietet zu den traditionellen Lichtquellen noch ein Verfahren namens Radiosity, eine Simulation von Streulicht, das von den Objekten in der Szene ausgeht. Ein erster Test war ernüchternd. Ich brauche für Radiosity andere Materialdefinitionen, da die Werte für „ambient“ und „diffuse“ anders interpretiert werden als für traditionelle Lichtquellen.

Wie so oft, war der Einstieg frustrierend. Zum einen ist das Verfahren alles andere als schnell, aber Raytracing mit vielen Lichtquellen ist ähnlich langsam, wie meine Vergleichstest ergaben. Das andere ist, dass es sehr, sehr knifflig ist, ein Parameterset zu finden, das gut aussieht – und scheinbar muss man das für jede Szene erneut anpassen. Aber mit etwas Erfahrung sollte das dann leichter und schneller gehen.

Hier das erste präsentierbare Ergebnis meiner Tests. Ich bin noch nicht ganz glücklich damit, aber es zeigt schon einige Details, die mit reinem Raytracing nicht möglich wären. Allerdings muss ich noch an der Materialdefinition für die Traktorstrahler arbeiten. Deren Spitzen sollten eigentlich ein violettes Glühen aussenden. Mehr als im Bild zu sehen.

Radiosity Beispiel, Reparaturplattform
Radiosity Beispiel, Reparaturplattform

Nachdem das so weit geklappt hatte, versuchte ich dann, die Raumhafenszene auf dem Mars umzustellen. Das brauchte auch wieder dutzende Tests, bis es einigermaßen stimmig aussah. Hier das bisher beste Ergebnis.

Radiosity Beispiel, Raumhafen auf dem Mars
Radiosity Beispiel, Raumhafen auf dem Mars

Es ist schwer, an dieser Stelle ein Fazit zu ziehen. Zum einen bietet das Verfahren zumindest in der Theorie Vorteile. Vor allem wenn eine Szene viele Lichtquellen hat, oder große Flächen, die Licht reflektieren. Das Problem ist jedoch, dass das Verfahren langsam ist, bei ungünstigen Parametern jede Menge Fehler im Bild erzeugt, und es zumindest für mich als Neuling oft nicht einsichtig ist, was jetzt genau die Ursache der Fehler ist, und wo eine Korrektur ansetzen müsste.

Wenn ich mir so die 3-D Bilder andere Künstler anschaue, dann habe ich den Eindruck, dass das noch deutlich besser geht. Aber vielleicht nicht mit der Software, die ich benutze. Die Frage ist, welche Programme die anderen nutzen, und welche davon ich mir tatsächlich leisten kann. Viele der professionellen 3-D Pakete kosten tausende von Euro, und Studentenrabatt bekomme ich auch nicht mehr.

Ein Raumhafen auf dem Mars


Das ist eine Szene mit der ich trotz aller Fortschritte immer noch hadere – ein Raumhafen auf dem Mars, mit einer Stadt unter einer Kuppel im Hintergrund. Das hier war der erste präsentierbare Entwurf:

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Die Röhren sind für Bahnen oder eher einzelne Waggons, welche die Passagiere vom Landefeld zur Stadt und von der Stadt zum Landefeld bringen. Drei der schon gezeigten marsianischen Forts schützen den Raumhafen und die Stadt.

Nun brauchte ich noch einige Raumschiffe – und wie es bei Massenware so ist, viel Zeit für die Details der einzelnen Schiffe blieb nicht, aber die Romane, die ich zum Vorbild hatte, beschrieben sowieso weitgehend geometrische Schiffe, mit der Kugelform als Favorit – das größte umschlossene Volumen mit der kleinsten Hülle. Das hat technische Vorteile und bietet auch passive Sicherheit, denn je weniger Hülle pro Volumen vorhanden ist, desto geringer die Gefahr, dass Lecks entstehen. Im Weltraum ist die Form ansonsten egal, so etwas wie Aerodynamik spielt nur beim Start und der Landung eine Rolle, und die Kugelform ist da nicht einmal so schlecht.

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Als letzten Schritt habe ich dann versucht, atmosphärischen Dunst zu simulieren was allerdings als Nebeneffekt die Landschaft aufgehellt hat. Das mag auf einigen Bildschirmen gut aussehen, auf anderen zu hell. Von der Theorie her ist die Belichtung jedoch gut, fast der gesamte Dynamikumfang von Schwarz bis Weiß wird genutzt.

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Insgesamt bin ich jedoch nicht recht glücklich mit dem Werk. Ich habe lange darüber nachgedacht was fehlt, was falsch ist oder was besser sein könnte. es ist mir nicht viel in den Sinn gekommen bis auf einen Punkt – kindisch. Irgendwie ist das eine Szene, die ich als kleiner Junge mit Legosteinen und ein paar Plastikfiguren genau so gebaut hätte. Und zumindest in meiner Fantasie wäre es dann so ein Raumhafen mit Kuppelstadt gewesen. Leider hilft mir das nicht viel bei der Frage wie ich es besser machen könnte, aber es war eine interessante Erkenntnis, dass ich hier im Prinzip nur mit besserer Technik und vielleicht mehr Erfahrung das reproduziert habe, was ich mir als Kind schon so vorgestellt hatte.

Nachtrag 28.02.2018:

Eine Änderung der Kameraposition brachte endlich eine Besserung in der Bildwirkung. Vielleicht auch das damit einhergehende Seitenverältnis von 2:1.

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Nachtrag 01.03.2018:

Jetzt auch mit mehr Berg!

Raumhafen auf dem Mars
Raumhafen auf dem Mars

Ein Marsianisches Fort


Als Jugendlicher bekam ich von meinem Bruder einen Band aus der ZBV Serie von K.H. Scheer geschenkt, „Privileg Venusgeist“. Begeistert gelesen und dann die Frage, „Gibt es mehr davon?“ In einer Zeit ohne Internet und für mich als Jugendlichen schwer zu beantworten. Als junger Erwachsener fand ich durch Zufall in einer Werbung eines Versandbuchhandels eine Neuauflage, und habe nach und nach alle 50 Bände bestellt.

Ich würde hier gerne weit ausholen und über die Marsianer aus der Serie erzählen, ihrem Krieg gegen die Deneber, und was die Menschen dann als Überreste davon auf dem Mond und Mars entdeckten.

Seit dieser zeit ging es mir immer wieder durch den Kopf, eine der marsianischen Verteidigungsstellungen zu zeichnen, aber immer wieder schreckte ich davor zurück, fühlte mich nicht in der Lage, das so zu Papier zu bringen, dass es den Schilderungen aus den Romanen gerecht werden würde.

Letzte Woche wollte ich es dann doch einmal versuchen, zumindest einen Anfang zu machen. Einige Stunden K(r)ampf mit diverser Software und ihren Eigentümlichkeiten später hatte ich dann eine einigermaßen akzeptable Marslandschaft und die Basis für das Fort.

Marsianische Festungsanlage
Marsianische Festungsanlage

Dort sollte eines der großen marsianischen Fusionsgeschütze hin, gedacht zur Raumschiffsabwehr. Die Schilderungen aus den Romanen waren beeindruckend, aber nicht sehr bildhaft. Außer der Idee, dass die Geschütze im Normalfall von einer Kuppel geschützt unter dem Sand verborgen lagen, und nur im Verteidigungsfall ausgefahren wurden, ist mir wenig im Gedächtnis geblieben.  Groß, mächtig, laut und irrsinnig zerstörerisch – das ist alles beeindruckend zu lesen, aber wie entwirft man ein Bild von einem Geschütz, das all diese Attribute transportiert?

Ein solches Fusionsgeschütz hatte ich ja schon einmal versucht zu entwerfen, mit beschränktem Erfolg. Siehe https://gedankenweber.wordpress.com/2017/02/10/fusionsgeschutz/

Aber es war das beste was ich hatte, und so baute ich dann die Kuppel und noch etwas Dekoration um das Geschütz herum, um wenigstens annähernd so etwas wie ein marsianisches Raumabwehrgeschütz zu bekommen. Sieht aber eigentlich immer noch viel zu brav aus …

Marsianische Festungsanlage
Marsianische Festungsanlage

Etwas weniger brav dann in Aktion.

Marsianische Festungsanlage
Marsianische Festungsanlage

Wer hier noch Einflüsse aus dem Film „Space Battleship Yamato“ vermutet, liegt damit gar nicht so falsch. Meiner Meinung nach einer der besseren science-fiction Filme aus neuerer Zeit, und einmal wohltuend anders als die amerikanische sci-fi, die sonst so über die Leinwand flimmert.

Mein Dank an Herrn Scheer, für die spannenden Romane, und die Mitwirkenden an „Space Battleship Yamato“ für die Inspiration!

 

Spiel’s noch einmal, Sam


Seit etwa sechs Jahren habe ich eine Gallerie bei DeviantArt und in letzter Zeit kam mir immer wieder der Gedanke, „Das kannst Du inzwischen besser“, wenn ich mir die alten Bilder ansah. Der erste Renovationsversuch verlief auch recht erfolgreich, mit einer neuen Version des Raytracers und ein paar neuen Tricks bei der Nachbearbeitung, die ich mir im Lauf der Jahre angeeignet hatte, wurde die neue Fassung der „Purple Lounge“ gleich um einiges ansehnlicher.

Das nächste Projekt sollte dann eine Neufassung der „New Earth Station“ werden, hier das alte Bild von 2012:

New Earth Station, 2012
New Earth Station, 2012

Dummerweise hatte ich hier die Idee, die Station und den Planeten neu zu modellieren, und es zeigte sich, dass es gar nicht so leicht war, das Niveau des alten Planeten wieder zu erreichen, geschweige denn zu übertreffen. Vor allem die Wolken machten mir schwer zu schaffen, auch wenn ich ein neues Feature des Raytracers gelernt habe, das solche Strukturen einfacher macht. Eine Woche und etliche frustrierende Momente später bin ich nun hier:

New Earth Station, 2018
New Earth Station, 2018

Das ist die erste Fassung der neuen Station, die in einigen Aspekten tatsächlich besser aussieht als die alte – ich muss jedoch sagen, das alte Bild hat für mich immer noch seinen Charme, das neue wirkt vor allem sauberer und moderner, aber nicht unbedingt „besser“.

Fazit: Fünf Jahre mehr Erfahrung mit den Werkzeugen bedeutet nicht automatisch, dass man so eine Szene in einem Tag oder gar in einigen Stunden verbessern könnte.

 

Trägerschiff, vorläufig endgültige Version


Seit dem ich sie entdeckt habe, liebe ich die Formierung, „die vorläufig endgültige Fassung“. Eigentlich sollte ich jedoch sagen, ich habe im Moment keine Lust und auch keine Ideen mehr, mein Trägerschiff noch weiter zu verbessern. Daher hier die vorläufig engültige Version, bis die Lust am Basteln wiederkommt.

Einmal ohne aktivierten Schutzschild:

Tetrahedron Explorer
Tetrahedron Explorer

Und einmal mit:

Tetrahedron Explorer
Tetrahedron Explorer

Was ich jetzt noch gerne machen würde, wäre ein kurzes Video eines Vorbeiflugs – das Schiff näherst sich aus der Tiefe des Alls der Kamera, zieht vorbei und mit dem Schwenk der Kamera kommt ein Planet ins Bild, das Ziel des Schiffs.

Leider sind die Zeiten für die Berechnung eines Bildes unrealistisch füer ein Video. Das einfache Schiff ohne Schild liegt in der gezeigten Größe bei 15 Minuten, die Fassung mit den Tochterschiffen und aktivierten Energieschilden bei über 5 Stunden. Und für eine Sekunde Video braucht es mindestens 24 Bilder, d.h. für den Vorbeiflug müsste mein Computer tage- oder gar wochenlang rechnen. Vielleicht versuche ich es dennoch, in einer geringeren Auflösungund ohne Interpolation. Im bewegten Video merkt man das vermutlich nicht so sehr.