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Eine hab‘ ich noch – Reparaturplattform v3.11


Letzte Woche ist endlich mein Blender Buch eingetroffen. Ich benutze bislang Povray, möchte mich aber auch in Blender einarbeiten, weil das im Moment die am weitesten verbreitete kostengünstige 3D Software ist.

Das Buch hat auch ein Kapitel über „Lichtdesign“ und weil die meiste Kritik an der Reparaturplatform sich auf die Beleuchtung bezog, dachte ich in fange damit mal an. Netterweiße ist das Kapitel unabhängig vom verwendeten Werkzeug und die Ideen ließen sich 1:1 auch auf Povray anwenden. Hier das Ergebnis.

Reparaturplattform v3.11
Reparaturplattform v3.11

Zum Vergleich die vorige Version:

Reparaturplattform v3.8
Reparaturplattform v3.8

(Die Versionen 3.9 und 3.10 habe ich nicht veröffentlicht)

Ich tue mir schwer mit der Bewertung. Die neue Version ist beleuchtet wie in einem Fotostudio. Das Licht zeichnet alle Details klar und deutlich.

Die vorige Version war mehr das, was ich als „realistisch“ für den Weltraum hielt, aber schon mit Kompromissen, was die Schatten angeht – meines Wissens nach sind Schatten im Weltraum meist komplett schwarz, aber das zerstört den visuellen Eindruck, und so hatte ich es mit „sehr dunkel“ statt „komplett schwarz“ versucht.

Eigentlich gefällt mir die neue Version gut, aber so wahnsinnig viel besser, wie es das Kapitel zunächst hoffen lies, ist sie nicht.

Ob ich jemals mit der Szene fertig werde? Ich habe schon wieder einige Details entdeckt die ich verbessern möchte …

 

Reparaturplatform … 37?


Vielleicht habe ich mich verzählt, so richtig glauben kann ich es nicht, dass ich von der Reparaturplatform schon 36 Versionen veröffentlich habe. Aber es waren einige, und immer wieder denke ich, ich muss das Modell noch mal etwas verbessern. Oft genug dann allerdings mit minimalem Effekt, wenn ich an die Zeit denke, die ich da investiere und dann die jeweils neue Version mit der vorigen vergleiche.

Reparaturplattform v3.7
Reparaturplattform v3.7

Unlängst habe ich auch ein neues Wort gelernt – Trossschiff. Ich frage mich, ob das ein besserer Ausdruck wäre als „mobile Reparaturplattform“? Es wäre dann ein Trossschiff, das neben der Versorgung auch gleich Wartung und Reparatur übernehmen kann.

Nochmal Trägerschiff


Bislang krankte die Präsentation des Trägerschiffs immer daran, dass ich zwei Bilder veröffentlichen musste, eines mit den angedockten Tochterschiffen, und eines mit der Flotte im Flug.

Jetzt habe ich endlich beide in einem Bild:

Trägerschiff Duo
Trägerschiff Duo

Ausser dem neuen Arrangement gibt es nicht viel Neues. Der Planet im Hintergrund hat ein paar Updates bekommen, ist aber auch ein älteres 3D Modell.

Ein Stillleben in 3D


Eigentlich hatte ich etwas ganz anderes vor – schon auch 3D, aber ein ganz andere Szenerie. Allerdings kam ich dort schon bald nicht mehr weiter, einen Robot-Esel zu modellieren übesteigt im Moment meine Fertigkeiten. Und so begann ich eine andere Idee umzusetzen, ein kleines Stillleben mit einem Wasserspiel und einem Bonsai-Bäumchen.

Wasserspiel mit Bonsai
Wasserspiel mit Bonsai

In dieser Szene habe ich zum ersten Mal Tiefenschärfe eingesetzt. Auch eine Berechnung, die das Raytracing enorm verlangsamt, bislang der Hauptgrund, warum ich das Feature nicht benutzt hatte.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass es hierfür eine einigermaßen effiziente Implementierung gibt – aber auch wenn es sie geben sollte, PovRay braucht dafür eine ganze Menge Extrazeit. Das Ergebnis ist jedoch ganz schön geworden.

 

Aktualisierung: Neue Zaubertränke


Auch nach bald 20 Jahren lerne ich immer noch neues über Povray und immer wieder verbessere ich alte Grafiken mit den neuen Erkenntnissen. Diesmal waren es die Fläschchen für Zaubertränke die vom gestiegenen Wissen über Glas und Flüsigkeiten mit Povray profitiert haben.

Zaubertrank
Zaubertrank

Da diese ursprünglich für ein Spiel mit isometrischer Grafik gedacht waren, gibt es diese jetzt als Creative Commons auf opengameart.org:

https://opengameart.org/content/12-new-potion-flacons

Ein Baum im Glaswürfel v2


Man sagt, die Rechenleistung aktueller Computer verdoppelt sich alle zwei Jahre. Leider nicht die der bereits verkauften Geräte, aber wenn man die jeweils aktuellen Angebote vergleicht, dann kommt man zu der Regel.

Grob 4 Jahre ist es her, dass ich die Grafik eines Baumes im Glaswürfel beiseite gelegt habe, weil mein Computer damals einfach nicht in der Lage war, ein höher aufgelöstes Bild davon zu berechnen.

Seitdem hat sich nicht nur die Hardware weiter entwickelt, auch der Raytracer hat Updates bekommen und ich habe dazugelernt, wie man solche Szenen effizient kodiert- also so, dass der Computer die Szene effizient berechnen kann. Und so gibt es den Baum jetzt in der 2018er Version:

Baum im Glaswürfel 18-2
Baum im Glaswürfel 18-2

Technisch besser, aber die alte Version hatte auch ihren Charme. Nostalgie?

Der Menger Schwamm als Grafik


Irgendwann in meiner Jugend wurde das Konzept der Fraktale in der Computergrafik populär. Zuerst die Mandelbrotmenge, das sogenannte Apfelmännchen, aber es kamen dann recht rasch weitere, optisch ansprechende Fraktale dazu.

Eines, das es mit angetan hat, ist der Menger-Schwamm: https://de.wikipedia.org/wiki/Menger-Schwamm

Hier ein Versuch einen M2 aus Glas, mit einer Lichtquelle im Inneren, etwas Nebel und Dekoration darum herum per Raytracing zu berechnen.

Menger Schwamm
Menger Schwamm

Ich habe die Szene vor Jahren entworfen. Mein damaliger Computer konnte kaum eine Vorschau davon berechnen. Jetzt kann ich an einem Abend ein Bild niedriger Auflöung berechnen lassen, aber die Lichtstrahlen im Nebel zeigen die Fehler, die durch die grobe Interpolation entstehen.

Ein Kollege hat mich nun darauf aufmerksam gemacht, dass man heutzutage leistungsfähige Computer stundenweise mieten kann. Mit etwas Glück bekomme ich den Raytracer dort zum Laufen und dann ist es meine Kreativität, die den Szenen Grenzen setzt und nicht der Mangel an Rechenleistung. Ein neuer  leistungsfähiger PC kostet auch Geld, und nicht zu knapp.

Sprungstation


Eigentlich wollte ich der Station noch mehr Details geben, aber im Moment sieht es so aus, als würde diese Fassung auf absehbare Zeit die letzte bleiben.

Sprungstation
Sprungstation

Im Weltraum gibt es eigentlich keine Medium, das Licht streuen kann, somit ist die Darstellung nicht reslistisch. Seltsamerweise findet man in sci-fi Gallerien jedoch sehr viele Grafiken, die mit Nebel und Streulicht arbeiten, so wie  ich es hier auch gemacht habe, also habe ich dem visuellen Effekt Vorrang über eine realistische Darstellung gegeben.

Ein Bekannter meinte, es wäre nett eine Hintergrundgeschichte zu der Station zu haben, und hier ist sie. (Auf Englisch, im Moment fehlt mir die Zeit für eine deutsche Fassung).

In the year 2351 a human expedition to the Andromeda Fog discovered the remains of a jump station. At the time it was unknown what it was good for, even less who build it, and when. It was apparently was old, very old, and damaged by asteroids and space debris to a point where little could be found out about the remains, but the original shape with an unique trumpet shaped construction in the center.

In the following years more and more of such stations were discovered among the Andromeda Fog, and some in good condition. Maps which were found in some seemed to indicate, they all were part of a network, and eventually scientists managed to repair and rebuild one to the point where the machinery could be tried and tested. They discovered that these station can send objects afar in little time but the objects arrived in severely damaged state, some deformed, some just as a cloud of debris, whatever the crew tried.

Further research revealed, this type of transport not only needs a sender, but also a receiver, to transport objects safely. A first test with two repaired stations succeeded in 2497, almost 50 years after the discovery of the first station.

While the technology of the stations is still not fully understood, a good number of jump stations were restored meanwhile and parts of the old network are in use for transport again. In the early years it was only used for unmanned freight ships, but as the crews developed more skill in controlling the machinery, the net was finally cleared for manned ships as well and has become a backbone of long range travel in the Andromeda Fog.

Still, little is known about the aliens who build the stations. From the construction and controls it seems to be safe to say, they were about as tall as humans and used limbs similar to hands for the controls, but they had an exceptional sense of color. Instead of scales or numeric display, their machinery shows values as colors, and often shows two values at once, in brightness and hue of the color, at times three, using saturation as well.

This still poses a huge challenge for the operators, who need many years of training to read those displays and still often only can do a rough guess of the values that the color actually shows.

And, it seems to be safe to say, the constructors must have been mostly deaf, if they had an acoustic sense at all. For human ears, the noise of the machinery is unbearable, and crews must wear noise cancelling equipment all the time.

No seats or furniture that could be identified as seats was found, so it is assumed the aliens preferred to stand, on whatever limbs they used as legs. No traces of feet or such were found on the floors though, so this remains unknown. The cleaning robots seem to have been operating till the point when the stations shut down due to damage or power failures.