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Das Drei Meter Monster A im Bild


Es fehlt noch ein Querbrett zur Stabilisierung, aber das Bild gibt schon einen guten Eindruck, wie das Holz mit der Lasur wirkt. Es wird noch etwas dauern, bis ich alle Teile des Instruments lasiert habe, aber so werden die Holzteile für das Monsterfon einmal aussehen.

Gestell für die Bassröhren
Gestell für die Bassröhren

Hier ein erster Test, wie die Röhren in metallic Lackierung zusammen mit dem dunkel lasierten Holz wirken.  Ich denke, ich werde die Röhren abwechseln kupfer- und silber-metallic lackieren, alles nur in Kupfer wirkt zu öde.

Das Drei Meter Monster A
Das Drei Meter Monster A

Das ist das berühmte drei-meter-monster-A, die längste Röhre, die ich für das Instrument geplant habe – längere Röhren sind einfach nicht mehr handhabbar.

Damit wären dann auch die Grenzen des Instruments abgesteckt. Kürzere Röhren als die in der oberen Oktave haben einfach keinen schönen Klang mehr, und längere brauchen zu viel Platz. Damit werde ich dann zwei Oktaven haben, und noch die Töne H, B und A der nächst tieferen Oktave.

Nachtrag: Jetzt mit goldenem Horn und silber Mundstück (oder wie man das andere Ende auch immer nennen mag …)

Gold und Silber
Gold und Silber
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Der Kampf um die obere Oktave


Wie schon geschrieben ließ mir die obere Oktave keine Ruhe, und so verbrachte ich die meiste Freizeit letzte Woche damit, die obere Oktave des Monsterfons mit den dickeren Röhren noch mal neu zu bauen.

Gute 40 Meter Rohr …

Röhren für das Monsterfon
Röhren für das Monsterfon

Und ein Gestell mit 12 Löchern …

Gestell für die obere Oktave
Gestell für die obere Oktave

Diesmal hatte ich mir eine Lochsäge gekauft, um nicht wieder die Stichsäge mit den kleinen Radien quälen zu müssen. Aber die Kombination neue Bohrmaschine + neues Werkzeug war nicht so clever. Da fehlte mir die Erfahrung, wie sie sich verhalten und so haben manche Löcher ausgefranste Kanten. Die später gebohrten Löcher sind besser geworden. Aber insgesamt sollte das Brett so gut  genug sein.

Danach ging es dann daran, die Röhren abzulängen und zu stimmen.

Die dicken Röhren gehen unglaublich schwer in die Kniestücke, das war echte Schwerarbeit. Oder Bodybuilding …

Röhren trimmen und stimmen
Röhren trimmen und stimmen

Und dann endlich, das komplette Instrument mit den dickeren Röhren.

Beide Oktaven mit den dickeren Röhren
Beide Oktaven mit den dickeren Röhren

Allerdings juckt es mich schon wieder. In der oberen Oktave sitzen die Röhren enger, ich habe das gemacht, weil der Platz dort beschränkt ist. Beim Testen gefiel mir das besser als die großen Abstäbnde in der tiefen Oktave. Aber im Moment habe ich so die Schnauze voll von den Röhren, ich glaube diesmal kann ich widerstehen und baue die untere Oktave jetzt nicht zum dritten mal um.

Der Klang ist gut. Ich hätte allerdings gerne noch ein paar extra Bassröhren bis zum nächst tieferen A, aber ich habe keine Ahnung wohin damit. Die Röhren werden geschätzt 4 Meter lang – für jeden Ton.

Das Monsterfon und das Wohnzimmer


Drei Jahre oder so stand das Monsterfon in einem Lagerraum, weil ich in der Wohnung einfach keinen Platz für so ein monströs großes Instrument hatte. Jetzt endlich habe ich es geschafft, einige Möbel umzustellen und zwei ganze Meter Wand freizubekommen, um das Instrument aufzustellen.

 Monsterfon mit zwei Oktaven
Monsterfon mit zwei Oktaven

Besonders schön ist die Ecke jetzt nicht, aber vielleicht kann ich da mit etwas Farbe und Dekoration noch abhelfen. Die Wand reflektiert den Klang recht schön, das erspart mir, alle Röhren zu drehen.

Jetzt muss ich „nur“ noch fleissig üben. Im Moment tue ich mir sogar schwer, Notenblätter zu lesen, obwohl ich das Mal konnte.

Hier einige Klangtests – der Beginn von „Für Elise“:

https://drive.google.com/open?id=1l8KVSY5otsTAjHneziMmW4IUUvABnf3O

… und das Hauptmotiv von „Axel F“:

https://drive.google.com/open?id=1AtW54SksjkU68zOXaWM2fUiXq3Hb0zPv

Er hier hat allerdings zehn Jahre Vorsprung. Auf jeden Fall war er derjenige, der mich mit seinen Youtube-Videos zum Bau des Instruments inspiriert hatte. Also, Gratulation!