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Ladenhüter statt Abenteurer


Üblicherweise funktioniert mein Gedächtnis gar nicht schlecht, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, ob ich hier im Blog schon mal über diese Idee geschrieben hatte …

In den meisten (Computer-) Rollenspielen übernimmt der Spieler die Rolle eines Abenteurers. Oft gibt es in diesen Spielen Läden, in denen der Spieler Ausrüstung erwerben kann.

Schon seit einiger Zeit geistert die Idee in meinem Kopf herum, hier einmal die Rollen zu tauschen, und den Spieler einen Händler spielen zu lassen. Letzten Sommer habe ich dann auf opengameart.org eine Diskussion zu dem Thema gestartet.

https://opengameart.org/forumtopic/need-game-design-help-with-shopkeeper-type-game

Die Entwicklung des Projekts ging langsam aber sie lief relativ gut. Ein kleineres Projekt, das tatsächlich die Chance hat, als Ein-Mann-Projekt auch fertig zu werden, vor allem, da ich viele Grafiken aus meinem vorigen „Juwelensuche“ Projekt wiederverwenden kann. Leider kam dann wieder einmal eine psychische Krise und eine lange Phase langsamer Erholung, und das Projekt lag vorerst mal auf Eis.

Inzwischen fühle ich mich wieder fit genug, daran weiterzumachen. Zumindest fühlte ich mich inspiriert, an besseren Grafiken für den Laden zu arbeiten, und habe zwei Designs entworfen. Zum einen einen Laden in einem Blockhaus:

Laden im Blockhaus
Laden im Blockhaus

Und einen Laden in einem aus Ziegeln oder Steinen gemauerten Haus:

Laden in Ziegelgebäude
Laden in Ziegelgebäude

Da ich den Laden im Blockhaus als zweiten angegangen bin, hat er bessere Grafiken für die Ladentheke und noch ein Holzfass ald Deko. Die Idee dabei ist, dass der Spieler als Händler nach und nach in bessere Gegenden der Stadt umziuehen kann, d.h. auch in höherwertige Gebäude, die mehr Miete kosten. Eine bessere Ladeneinrichtung soll dabei mehr Kunden und zahlungskräftigere Kunden anlocken.

Im Moment bin ich daran, weitere Deko-Gegenstände wie den Besen und das Fass zu entwerfen, damit der Laden nicht ganz so leer wirkt. Ein Buch für die Aufträge/Lieferungen und eine Art Kasse stehen als nächsten auf meiner List.

Wenn dann tatsächlich mal Waren zum Verkauf stehen, dürften die Läden dann auch interessanter aussehen. Hier noch ein Test mit der alten Ladengrafik und einem magischen Waldhorn für Barden.

Waren im Regal
Waren im Regal

Mit dem Programmieren läuft es noch nicht so gut wie mit den Grafiken, aber ich denke, da komme ich auch bald wieder hin.

Sprache als Spiegel – Handel und Tausch


Manchmal denke ich, die Sprache, die Verwendung der Worte kann uns viel über die inneren Befindlichkeiten der Menschen verraten.

Irgendwann müssen unsere Vorfahren angefangen haben, Waren zu tauschen. Und manch einer fühlte sich dabei getäuscht. So kam es nach einem solchen Handel dann öfters auch zu Händel.

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