Design oder nicht-sein


Da das „Drei-Meter-Monster-A“ so einen angenehmen Klang hat, habe ich beschlossen noch eine Bass-Sektion für das Monsterfon zu bauen, A-B-H in der nächst tieferen Oktave.

Auch was das Design angeht, habe ich mich jetzt entschieden. Die Röhren werden kupfer, silber und gold-metallic lackiert, die Holzteile mit einer Mahagoni-Lasur behandelt.

Basssektion, Monsterfon
Basssektion, Monsterfon

Die großen Better sind auf den Fotos bereits drei mal lasiert, das ist also ziemlich endgültig, der Kopteil ist jedoch nur zweimal lasiert und braucht noch einen Durchgang.

Basssektion, Monsterfon
Basssektion, Monsterfon

Nach und nach werde ich das ganze Instrument lasieren und lackieren, aber das wird einige Zeit dauern. Ich habe jetzt mal mit einer Seitenwand begonnen, hier zweimal lasiert, ein Durchgang fehlt also noch.

Monsterfon, Seite
Monsterfon, Seite

 

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Manchmal träume ich auch noch von Bonsai …


Vor vielen Jahren wollte ich auch mal tolle Bonsai gestalten. Ein typischer Fall meines „Ich will auch“ Verhaltens. Inzwischen bin ich von der Idee weitgehend kuriert.

Meine Idee von der Gestaltung eines Baumes orientiert sich einfach zu sehr am Obstbazúmschnitt (den ich im Garten meiner Eltern jährlich üben durfte) und passt so gar nicht zu den Bäumchen wie man sie üblicherwise sieht. Aber ganz aufgeben will ich noch nicht.

Ficus Benjamini
Ficus Benjamini

Das hier war der erste und damit der älteste Versuch mit Bonsai. Der Stamm hat deutlich an Dicke zugelegt, aber nach einem Unfall letzten Herbst musste ich die Krone neu aufbauen. Ich hatte den Ficus im Herbst zu lange draußen stehen lassen, und die Kälte hat die Blätter wohl so sehr beschädigt, dass der Ficus sie alle abgeworfen hat. Aber er hat überlebt.

Jetzt schaue ich mal was ich daraus machen kann. Im Moment hat er eine Wachstumsphase, daher die vielen hellgrünen Blätter. Die dunkeln erfahrungsgemäß noch nach. Scheinbar ist es dem Ficus in solchen Phasen wichtiger schnell viele Blätter zu treiben, als in jedem Blatt eine gute Photosyntheseleistung zu haben.

Das Drei Meter Monster A


Die alte „Popcorn“ Melodie von Gershon Kingsley hat es mir angetan. Es muss in den 1980er Jahren gewesen sein, als ich eine Version davon im Radio hörte, ich denke es war die Version von „Hot Butter

Nachdem das Monsterfon inzwischen den erforderlichen Tonumfang hatte, konnte ich anfangen zu üben. Leider klingt die Melodie auf der oberen Oktave nicht so gut. Unten fehlte jedoch ein A, das A aus der Oktave unter der unteren Oktave des Monsterfons.

Gesten Abend packte mich der Rappel und ich habe aus Röhrenresten ein tiefes A gebaut – knapp drei Meter Rohr. Aber der Ton stimmt.

Hier kann man mir beim Üben zuhören. Und ja, ich habe noch viel zu üben:

https://drive.google.com/open?id=1cV_qcNHml0K6zGREvxIa5NUuAqSo5Llo

Ich glaube ich baue noch mal ein Gestell für einige Töne aus der nächst tieferen Oktave. Die Röhren klingen im Bassbereich einfach besser.

Hier die Version von Hot Butter:

Und das Original von Kingsley:

Monsterfon in Steampunk


Seit etwa einer Woche versuche ich mir Gedanken zu machen, wie ich das Monsterfon schöner macehn könnte, da es so mit den PVC Röhren und dem unbehandelten Fichtenholz im Wohnzimmer einfach nicht gut aussieht. Viel ist dabei nicht herausgekommen, aber ich denke, zu dem Konzept „Röhren und Holzgestell“ passt ein Steampunk-Design.

In Ermangelung besserer Ideen habe ich passende Farben gekauft und einige Tests mit den Röhren gemacht.

Kupfer, Bronze, Silber, Gold
Kupfer, Bronze, Silber, Gold

Die Farbtöne „Bronze“ und „Gold“ unterscheiden sich nur wenig, mein Eindruck ist, dass „Bronze“ ein wenig matter ist, als das, was als „Gold“ verkauft wird. Interessant ist der Hochglanz-Effekt der Kupferfarbe.

Dann habe ich begonnen, die „Hörner“ in Silber und Gold zu lackieren, um einen Eindruck zu bekommen wie es wirkt.

Hörner in Gold und Silber
Hörner in Gold und Silber

Und zuletzt dann noch die anderen Enden der Röhren. Hier der Gesamteindruck, wie sich der Teil des Instruments momentan zeigt.

Gold und Silber
Gold und Silber

Leider bin ich mit dem Abstand der Röhren in der tiefen Oktave unzufrieden. Mir scheint er etwas groß, man muss große Wege gehen um Melodien zu spielen. Ich bin nicht sicher, was ich tun soll, weil es eine irre Arbeit wird, das alles noch mal aufzubauen. Mir reichte schon der Umbau der oberen Oktave, noch mal habe ich eigentlich keine Lust dazu.

Das Problem ist – wenn ich weiter mache und die Röhren und das Gestell lackiere, dann zementiere ich die Entscheidung für den jetzigen Aufbau. Im Moment bin ich unsicher, wie ich hier weitermachen will. Vielleicht erst mal die obere Oktave lackieren?

Erste Stachelbeeren


Der Busch mit den roten Stachelbeeren trägt dieses Jahr wieder gut. Die grünen hat der Mehltau erwischt. Ich muss da fleissiger hinterher sein, eigentlich ist der nicht so schwer zu bekämpfen. Aber ich hatte zu viele andere Dinge im Kopf …

Stachelbeeren
Stachelbeeren

Aus unerfindlichen Gründen mag ich Stachelbeeren gekocht deutlich lieber als roh. Bei den Erdbeeren ist des gerade anders herum. Ich bleibe mir manchmal selbst ein Rätsel.

 

Die Schattenseite


Obwohl ich sicher ein Sonnenliebhaber bin, kommt jetzt wieder die Zeit des Jahres, zu der die schattigen Seiten der Strassen deutlich angenehmer sind.

Dummerweise sind jetzt im Sommer die Schatten kurz. Und im Winter, wenn man Sonne haben möchte sind sie so lang, dass oft keine Strassenseite Sonne hat.

Die Stadt macht es einem nicht leicht. Laubwald funktioniert da besser – der hat jetzt ein dichtes Blätterdach und lässt im Winter die Sonne durch.

Der Kampf um die obere Oktave


Wie schon geschrieben ließ mir die obere Oktave keine Ruhe, und so verbrachte ich die meiste Freizeit letzte Woche damit, die obere Oktave des Monsterfons mit den dickeren Röhren noch mal neu zu bauen.

Gute 40 Meter Rohr …

Röhren für das Monsterfon
Röhren für das Monsterfon

Und ein Gestell mit 12 Löchern …

Gestell für die obere Oktave
Gestell für die obere Oktave

Diesmal hatte ich mir eine Lochsäge gekauft, um nicht wieder die Stichsäge mit den kleinen Radien quälen zu müssen. Aber die Kombination neue Bohrmaschine + neues Werkzeug war nicht so clever. Da fehlte mir die Erfahrung, wie sie sich verhalten und so haben manche Löcher ausgefranste Kanten. Die später gebohrten Löcher sind besser geworden. Aber insgesamt sollte das Brett so gut  genug sein.

Danach ging es dann daran, die Röhren abzulängen und zu stimmen.

Die dicken Röhren gehen unglaublich schwer in die Kniestücke, das war echte Schwerarbeit. Oder Bodybuilding …

Röhren trimmen und stimmen
Röhren trimmen und stimmen

Und dann endlich, das komplette Instrument mit den dickeren Röhren.

Beide Oktaven mit den dickeren Röhren
Beide Oktaven mit den dickeren Röhren

Allerdings juckt es mich schon wieder. In der oberen Oktave sitzen die Röhren enger, ich habe das gemacht, weil der Platz dort beschränkt ist. Beim Testen gefiel mir das besser als die großen Abstäbnde in der tiefen Oktave. Aber im Moment habe ich so die Schnauze voll von den Röhren, ich glaube diesmal kann ich widerstehen und baue die untere Oktave jetzt nicht zum dritten mal um.

Der Klang ist gut. Ich hätte allerdings gerne noch ein paar extra Bassröhren bis zum nächst tieferen A, aber ich habe keine Ahnung wohin damit. Die Röhren werden geschätzt 4 Meter lang – für jeden Ton.

Neues, Altes und Gedanken darüber