Sternhafen Marsfeld v2.3


Der Sternhafen entwickelt sich auch zu einem Dauerprojekt. Neu ist die Röhrenbahn für Warentransporte zwischen den Lagern und der Kuppelstadt, sowie das Bergbauschiff aus dem gestrigen Artikel.

Panorama mit dem Sternhafen Marsfeld und einer Kuppelstadt in der Ferne
Marsfield Starport

Dazu noch viele kleine Änderungen an den Texturen und am Licht. Oh, fast vergessen, auch die Berge haben jetzt mehr Detail.

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Bergbauraumschiff „Planet Eater“


Bergbau im Weltraum ist eines der Themen, die mich immer wieder interessieren. Gekämpft wird in all den Sci-Fi Filmen und Büchern schon genug.

Raupen werden oft als besonders gefräßig angesehen, und Bergbau, besonders Tagebau hinterlässt auch Löcher in der Landschaft. Also nahm ich mit eine dicke Raupe als Vorbild für die Form des Schiffs. Und da es wie die Raupe am Blatt, an den Planeten nagt, bekam es den Spitznamen „Planet Eater“

The first shape
Caterpillar Ship

Trotz Antriebsdüsen sah das weder nach Raumschiff noch besonders beeindrucken aus. Aber das ist oft so mit dem ersten Entwurf, da fehlt eigentlich noch alles.

Als nächstes bekam das dicke Segment in der Mitte des Schiffs Schwingtore. Der Raum dort soll später einmal die Maschinerie zur Erzverarbeitung aufnehmen, sowie all das Gerät das für den Tagebau benötigt wird.

Ship with open loading bay
Bergbauschiff „Planet Eater“

Das sah jetzt schon mal etwas mehr nach Raumschiff aus, aber es fehlte der Eindruck von „Industrie“ – das ist ein andauerndes Problem bei mir, obwohl ich mich eigentlich für Technik interessiere, gelingt es mir nur selten, etwas richtig technisch aussehen zu lassen.

Schiff mit fabrikaufbauten
Bergbauschiff „Planet Eater“ v2

Mit den Fabrikaufbauten sieht es jetzt schon ganz gut aus. Die „Innereien“ des Schiffs fehlen jedoch immer noch, daran muss ich in den nächsten Tagen arbeiten.

Zuletzt noch eine Vorschau, wie es in einer richtigen Szene aussehen könnte. Ein Schiff dieses Typs, gelandet auf dem Sternhafen Marsfeld.

Raumhafenszene mit dem Bergbauschiff
Bergbauschiff „Planet Eater“

Ob die Größe so bleibt, oder ob das Schiff noch größer wird, ist noch unsicher. Ein solches Schiff sollte vermutlich sehr groß sein, sonst hat der Einsatz keinen Sinn. Unsere heutigen Maschinen im Tagebau sind alle riesig.

Übung mit Wasserfarben, Kleindrache auf Insektenjagd


Nach langer Pause mal wieder etwas mit Wasserfarben. Drachen hatten mir es schon als Kind angetan, aber wer sagt, dass sie immer groß sein müssen? Hier ein Kleindrache und ein, aus seiner Sicht, sicherlich schmackhafter Imbiss.

Kleinrache auf der Jagd nach Insekten
Kleindrache auf Insektenjagd

Grün müssen sie jedoch sein, nur ganz selten auch mal rötlich 😉

Kochen wie zur Steinzeit


Die Paleo Diät war ja mal populär. Oder ist sie es immer noch? Ich habe wieder mal keine Ahnung. Aber ich muss sagen, das Argument dass unser Körper am besten an das Essen angepasst ist, welches die meiste Zeit verzehrt wurde, klingt für mich recht einleuchtend.

Aber eigentlich begann es mit einem guten Jahr für Walnüsse.  2016 war das, und der Baum hinter dem Haus hatte Walnüsse in rauhen Mengen. So viele, dass ich immer noch welche davon habe, da ich zuerst die frischen von 2017 und 2018 aufgebraucht habe.  Jetzt wird es aber dringend Zeit, die Nüsse zu verwerten und ich brauchte eine Idee, was ich damit anstellen könnte.

Ich kann es nicht mehr ganz nachvollziehen, wie die Teile in meinem Kopf zusammen kamen, aber der Plan formte sich, ein Hauptgericht aus gerösteten Walnüssen, Bratbirne und einem Rindersteak zu zaubern. Das könnte ziemlich nah an einer Mahlzeit sein, wie sie unserer Vorfahren im Spätherbst auch zubereitet haben könnten.

Nüsse, Birne, Steak
Nüsse, Birne, Steak

So begann es also – Nüsse geknackt, die Birne gewürfelt und das Steak mit Olivenöl und Pfeffer vorgewürzt. Ein Büschel Thymian hat der Garten auch noch hergegeben, selbst  wenn es im Moment ganz sicher keine Kräutersaison ist.

Dann die Nüsse in die Pfanne zum Rösten,  mit etwas Olivenöl und Salz.

Walnüsse rösten
Walnüsse rösten

Einige sind mir angebrannt, weil ich mit zu großer Hitze begonnen hatte. Das war das erste Mal, dass ich Walnüsse geröstet habe, nächstes Mal weiss ich es, dass die auf eher kleiner Hitze geröstet werden müssen. So ist es halt mit der Experimentalküche …

Als mir die Nüsse schon ziemlich gut geröstet erschienen, habe ich die Birnen und den Thymian dazu gegen, und das auf kleiner Hitze weiter braten lassen, bis die Birnen begannen weich zu werden. Die müssen gar nicht ganz durch sein.

Birnen und Thymian dazu
Birnen und Thymian dazu

Das Steak habe ich ebenfalls in Olivenöl, jedoch in einer zweiten Pfanne gebraten. Serviert mit einem gemischten Salat mit Tomaten sah das dann so aus.

Steak und fertig
Steak und fertig

Für meinen Geschmack der absolute Wahnsinn. Ich glaube, ich habe noch nie so etwas leckeres als Hauptmahlzeit gegessen. Die fruchtige Süße der Birne, mit dem Aroma der gerösteten Nüsse und dem Rindfleisch – einfach prächtig. Der Thymian passt perfekt. Auch wenn er da in der Pfanne nur ganz wenig Aroma an die Nüsse und die Birne geben konnte, der Hauch von Thymian ist gerade richtig.

Tja, Steinzeit Diät. Also Diät war das ganz sicher nicht. Eine Menge Zucker aus der Birne, Fett aus den Nüssen und dem Olivenöl, und Protein aus dem Steak. Das brauchten unsere Vorfahren sicher nach einem anstrengenden Tag. Für uns heute ist das eigentlich viel zu reichlich. Aber gut!

Sauerei mit Farbe


Wer hat als Kind nicht davon geträumt, mal mit richtig viel Farbe so eine richtige große Sauerei zu machen? Inzwischen gilt es sogar als Kunst: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=acrylic+pouring

Also los! Kosten durfte es natürlich möglichst nichts, also habe ich statt Leinwand alte Pappe genommen, die ich mit Wandfarbe grundiert habe. Und dann …

Acrylic Pouring, Versuch 1
Acrylic Pouring, Versuch 1

Alles im Fluss.  Um ehrlich zu sein, das war deutlich zu viel Farbe. Aber, ich hatte noch eine zweites Stück Pappe! Neue Farbe, anderer Ansatz:

Acrylic Pouring, Versuch 2
Acrylic Pouring, Versuch 2

Interessante, quasifraktale Muster sind da entstanden. Aber, von welcher Seite soll man da nun betrachten? Was ist oben, was ist unten? Fragen über Fragen. Aber wenn es Kunst ist, muss es auch ausgestellt werden!

Galerie im Treppenhaus
Galerie im Treppenhaus

Meine Treppenhausgallerie. Der eine Nachbarin gefällt es, die anderen haben sich noch nicht geäußert.

Es gibt hier sicher noch viel zu erforschen, aber wie es so oft bei mir ist, wenn ich es mal ausprobiert habe, und es hat einigermaßen funktioniert, dann strebe ich auch schon wieder zu Neuem hin.

Selbstfahrende Autos könnten dem Halter auch weglaufen


Hadmut Danisch hat hier einen sehr interessanten Gedanken geäußert:

Was heißt überhaupt „gestohlen”? Was ist, wenn das Auto per Malware einfach selbst mal auf die Idee kommt, zusammen mit anderen Autos eine Spritztour nach Polen zu machen? Und gleich dort zu bleiben, weil’s dort so schön ist?

Quelle: http://www.danisch.de/blog/2019/01/26/wie-naive-juristen-die-digitalisierung-erwuergen/

Der Artikel geht hauptsächlich um juristische Probleme, aber ich muss sagen, so autonome Autos haben hier ein ganz eigenes Problem. Die juristische Frage, was man tun soll wenn ein Auto ohne Fahrer beim „illegalen“ Grenzübertritt „verhaftet“ wird ist jedoch auch interessant.

Neues, Altes und Gedanken darüber