Archiv der Kategorie: Sprache und Schrift

Es fehlt ein Wort, und keiner vermisst es


Symmetrie gilt im allgemeinen als ästhetisch. Auch Naturwissenschafter betrachten Symmetrien mit wohlwollen.

In der deutschen Sprache gibt es eine Unsymmetrie, die mir schon früher aufgefallen ist, aber lange wieder vergessen war. Es wird wohl auch nicht die einzige sein, aber sie erscheint mir besonders rätselhaft. Es fehlt ein Wort, und keiner vermisst es weiterlesen

Der Eisenfresser


Es ist schon lange her, da wurde ich von einem Bekannten auf das Musical „The Iron Man“ von Pete Townshend aufmerksam gemacht:

http://petetownshend.net/musicals/the-iron-man

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir dieser Song:

http://lyrics.wikia.com/Pete_Townshend:I_Eat_Heavy_Metal Der Eisenfresser weiterlesen

Das trojanische Pferd war eigentlich ein griechisches …


Das trojanische Pferd war eigentlich ein griechisches. Die Griechen hatten es erbaut, und den Trojanern als Geschenk gegeben – mit 50 griechischen Kriegern im Bauch, die dann die Tore der Festung Troja von innen öffneten, und so den griechischen Truppen den Sturm von Troja ermöglichten. Das trojanische Pferd war eigentlich ein griechisches … weiterlesen

7 Krücken …


Nachdem Obelix im neuen Asterix-Band einem schottischen Barden wegen Ruhestörung ein paar kräftige Ohrfeigen verpasste, intonierte dieser, „An sieben Krücken muss ich geh’n …“ – leider blieb der Rest des Textes offen. Ich habe mir die Freiheit genommen, den Refrain fertig zu dichten, zur Melodie von „Über Sieben Brücken“ von Karat:

An sieben Krücken werd ich geh’n,
musste sieben Schläge überstehen,
ganz‘ sieben Mal am Boden war,
doch bald bin ich der Reha-Star!

Als Barde hatte man es nicht leicht, weder bei den Pikten noch in Gallien.

Das Generische Neutrum


In Bezug auf das hier beschriebene Problem kam mir eine genial unfugige Idee:

http://sciencefiles.org/2014/03/19/sprachwissenschaft-und-osterreichische-juristinnen-weil-nicht-zusammengeht-was-nicht-zusammenpasst/

Um der Sprache den Rest zu geben, aber die Textform wieder flüssig lesbar zu gestalten, schlage ich vor, das allgemeine Neutrum und damit das einheitliche „das“ einzuführen. Als Pluralform muss man dann noch ein „dasile“ aus „das“ und „viele“ dazuerfinden,  um ein „die“ zu vermeiden, aber ich bin sicher man gewöhnt sich daran. Das Generische Neutrum weiterlesen

Menschen, Arbeitskräfte und Human Resources


Sprache und Schrift sind oft Spiegel der Gesellschaft. An den Worten die gewählt werden, kann man manches über die Gesellschaft ablesen – manche Worte verschwinden, weil die Gesellschaft sie nicht mehr braucht, neue kommen dazu, und manche verändern sich.

Heute geht es mir um die Entwicklung vom Menschen zur Arbeitskraft und dann zur Human Resource. Menschen, Arbeitskräfte und Human Resources weiterlesen