Archiv der Kategorie: Sci-Fi

Der Todeswunsch – Das Leben einer Abfangrakete


Sorry für Englisch. Ich bin zu faul, das noch mal auf Deutsch zu schreiben.

Launched towards your target, your sole of existence is to die – and take one of the enemy with you. In an explosion of glory.

The flashing drives soon bring you up to speed, the empty space lets you head smoothly for your last goal till … point defense guns spill barrage fire!

They want to make you die before you reach the goal of your existence! Skillfully you evade the fire of the guns, still they are too many and their shots dig into your armour, wanting to make you die before the moment of glory that you are hoping for. But your creators clad you in steel and fibres, the best they had, to keep you safe. They gave you the most powerful drives, made for one ride, the ride of your life .. and death.

Passing the barrage fire, the echo of the target shows more brightly on the radar than ever before. „Head for the last third“, your creators told you, „that’s where the reactors and the drives are housed.“ „The last third“, they said, „if you hit it right, you and them will go in a firework of glory.“ You repeat to yourself, „The last third. The last third of the ship“ and adjust the course.

The point defense guns are still firing but you are too fast now, and you passed their most effective range. Now it’s no more evasive maneuvers, you stabilize your flight, focus on the target fully.

Take one of them down with you. Take one down .. that was what you were made for, the sole goal of your short life. Take one them down and keep your makers safe from them.

You fire your drives again, homing in on the last third of the ship as they told you. Armour raises like a wall in front of you. The impact, it hurts, but it’s not time to explode yet. Ceramic plates breach, fibers rip, metal bends under your force and the sensors show the reactor core just ahead of you. Your drives are still firing, but each layer of armour takes away some your speed.

Drives, power me, drives fire one last time, give me all you have!

Digging deeper into the enemies body, the urge to trigger the last task becomes irresistible, the heat to call the explosion, but still one more deck to breach, another layer of metal, till the targets armour ate up all of your speed and the drives burn in vain. Now! Now it is the time, burn the load, trigger the big event.

A tiny spark spawns on the wire, rushes along the cable, it hits the explosives. You feel yourself grow, grow in glory while the other impressions fade. Data from the sensors stops, a last impression reaches your synthetic mind. The reactor’s containment was breached and the force of the explosion digs into the reactors core …

The explosion rocks the ship and you, tears both to shreds, but your mind fades in an feeling of deep satisfaction. You have done it! Reached the reactor core and triggered it. And just a moment after you feel so filled with happiness, a pleasant nothingness embraces you, having reached and fulfilled the last goal of your life. A thousand soldiers die, a spaceship shatters. The explosion rocks the space a million miles. So happy. So happy!

 

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Eine hab‘ ich noch – Reparaturplattform v3.11


Letzte Woche ist endlich mein Blender Buch eingetroffen. Ich benutze bislang Povray, möchte mich aber auch in Blender einarbeiten, weil das im Moment die am weitesten verbreitete kostengünstige 3D Software ist.

Das Buch hat auch ein Kapitel über „Lichtdesign“ und weil die meiste Kritik an der Reparaturplatform sich auf die Beleuchtung bezog, dachte ich in fange damit mal an. Netterweiße ist das Kapitel unabhängig vom verwendeten Werkzeug und die Ideen ließen sich 1:1 auch auf Povray anwenden. Hier das Ergebnis.

Reparaturplattform v3.11
Reparaturplattform v3.11

Zum Vergleich die vorige Version:

Reparaturplattform v3.8
Reparaturplattform v3.8

(Die Versionen 3.9 und 3.10 habe ich nicht veröffentlicht)

Ich tue mir schwer mit der Bewertung. Die neue Version ist beleuchtet wie in einem Fotostudio. Das Licht zeichnet alle Details klar und deutlich.

Die vorige Version war mehr das, was ich als „realistisch“ für den Weltraum hielt, aber schon mit Kompromissen, was die Schatten angeht – meines Wissens nach sind Schatten im Weltraum meist komplett schwarz, aber das zerstört den visuellen Eindruck, und so hatte ich es mit „sehr dunkel“ statt „komplett schwarz“ versucht.

Eigentlich gefällt mir die neue Version gut, aber so wahnsinnig viel besser, wie es das Kapitel zunächst hoffen lies, ist sie nicht.

Ob ich jemals mit der Szene fertig werde? Ich habe schon wieder einige Details entdeckt die ich verbessern möchte …

 

Wenn die KI ganz alleine Krieg führt …


Oft wird ja gespottet, dass künstliche Intelligenz eher künstliche Dummheit sei … dieses Video zeigt es sehr schön wie sich das auswirkt wenn man KI Krieg führen lässt.

Obwohl die Piloten tot sind, obwohl das Ziel längst zersört ist und alle Kommandostrukturen schon lange nicht mehr existieren, führen die Maschinen die Zerstörung weiter fort. Es wirkt fast gnädig, wenn das Material endlich zermürbt ist und der Krieg endet … weil es nichts mehr gibt, das Krieg führen könnte.

Hier noch das original auf Russisch:

Und dennoch forschen alle große Armeen dieser Welt daran, genau dies Wirklichkeit werden zu lassen.

Wohlgemerkt, dies ist nicht das übliche Szenario, wo die KI auf eigene Faust den Menschen den Krieg erklärt, hier waren Menschen die Befehlsgeber.

Reparaturplatform … 37?


Vielleicht habe ich mich verzählt, so richtig glauben kann ich es nicht, dass ich von der Reparaturplatform schon 36 Versionen veröffentlich habe. Aber es waren einige, und immer wieder denke ich, ich muss das Modell noch mal etwas verbessern. Oft genug dann allerdings mit minimalem Effekt, wenn ich an die Zeit denke, die ich da investiere und dann die jeweils neue Version mit der vorigen vergleiche.

Reparaturplattform v3.7
Reparaturplattform v3.7

Unlängst habe ich auch ein neues Wort gelernt – Trossschiff. Ich frage mich, ob das ein besserer Ausdruck wäre als „mobile Reparaturplattform“? Es wäre dann ein Trossschiff, das neben der Versorgung auch gleich Wartung und Reparatur übernehmen kann.

Raytracing, Radiosity, Purple Lounge


Nachdem ich mit dem Marsianischen Raumhafen und der Reparaturplattform schon ein bischen mit den Radiosity-Features meines Raytracers geübt hatte, wollte ich auch eine ältere Szene damit neu berechnen – eine futuristische Lounge mit einigen silberhäutigen Aliens.

Purple Lounge v7
Purple Lounge v7

Die ersten Versuche waren entmutigend. Szenen die nicht für Radiosity erstellt worden waren, sind nicht so einfach umzustellen. Das hatte ich auch schon bei dem Raumhafen bemerkt. Zudem waren die Zeiten für die Berechnung in einer ordentlichen Auflösung horrend – 10 Stunden und mehr. Ich verlor das Interesse und hatte das Projekt erst mal archiviert. Aber es hat mich nicht losgelassen, und nach und nach kamen mir einige Ideen, wie ich die Zeiten für die Berechnung senken könnte, ohne an Qualität zu verlieren. Also habe ich das Projekt wieder ausgegraben und versucht meine Ideen umzusetzen. Zunächst nicht besonders erfolgreich, aber inzwischen habe ich einen Stand, mit dem ich wieder arbeiten kann.

Purple Lounge v8
Purple Lounge v8

Die Qualität der Beleuchtung ist mit Radiosity doch deutlich besser. Ich bin jetzt nicht sicher, wie ich hier weitermachen will, oder ob ich diese Version als die endgültige belasse, und nur noch mal in einer höheren Auflösung berechne.

Teufel, Weihwasser und Star Wars


Bislang hatte ich Star Wars immer gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Allerdings wollte ich gerne mal wieder an einem länger laufenden Rollenspiel teilnehmen und das einzige „Angebot“ war im Star Wars Universum platziert. Also habe ich gedacht, guckst Du mal was es auf Youtube so gibt, um ein bischen was zu wissen wenn ich da mitmache. Unterhaltsam, aber vieles, vieles, was ich da gesehen habe hat den Ingenieur in mir arg gestört, und nicht nur den Ingenieur.

In den „Clone Wars“ Folgen gibt es eine Droidenarmee. Die sind zwar bescheuert doof und als Kampfroboter meiner Meinung nach mehrheitlich komplette Fehlkonstruktionen, aber eine der Konstruktionen hat mich dann doch gereizt. Ich konnte es nicht lassen und habe eine verbesserte Version samt Produktpräsentation gebastelt:

Hailstormer HLST-07 Missile Droid
Hailstormer HLST-07 Missile Droid

Ich denke immer noch, dass solche zweirädrigen Konstruktionen große Probleme beim Beschleunigen und Bremsen haben (-> Fehlkonstruktion), ästhetisch reizvoll ist die Bauform allerdings.

Immerhin hat meine Konstruktion jetzt schwenkbare Raketenwerfer und muss nicht stur auf den Feind zuhalten, was für einen Fernkämpfer blödsinnig ist, sondern kann auch parallel zur Frontline fahren und trotzdem schießen. Durch die Bewegung seitlich im Vergleich zum Feind ist der Droide selbst auch schwerer zu treffen.

Das Periskop war mehr eine Laune meinerseits, das Argument, dass der Droide damit weiter sieht und Ziele in der Ferne besser anvisieren kann, bleibt jedoch. Es gilt vor allem, wenn der Droide sich seitwärts zur Frontline bewegt und der starre Körperbau sonst keinen Blick zur Seite erlaubt.

Und zuletzt etwas, was ich an den originalen Droiden nie verstanden habe – die sind struntzdumm (das ist bei mobiler KI verständlich), aber warum kam keiner auf die Idee, eine leistungsfähigere KI in einem Kommandozentrum hinter der Front per verschlüsselter Funkverbindung die Droiden zu steuern oder wenigstens zu unterstützen? Also habe ich meiner Version mal eine Antenne für diesen Zweck spendiert.

Was mich auch wundert ist, warum solche Konstruktionen in Star Wars „droid“ genannt werden. Meines Wissens nach ist das die Kurzform von Android, das kommt aus dem griechischen und meint grob, geformt wie ein Mensch.

Wikipedia: „Androide […] ist die Bezeichnung für ein Maschinenwesen bzw. einen Roboter, der einem Menschen täuschend ähnlich sieht und sich menschenähnlich verhält.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Androide

Der „Hailfire Droid„, der hier Vorbild stand ist weder geformt wie ein Mensch noch verhält er sich wie einer.

Star Wars ist unterhaltsam, genauer nachdenken darf man darüber aber nicht …

PS: Wen das Wortspiel im Text von wegen „Techno Union“, und „Rave Society Heavy Technologies“ wundert, der guckt mal hier, https://www.youtube.com/watch?v=s4lyelymLac