Archiv der Kategorie: Basteleien, Kunst und Fotografie

Narf und die Gänse


Es ist schon eine Weile her, dass ich an den Geschichten mit Narf dem Zwergdrachen gearbeitet habe. Ein Kapitel, als er zur Wiedergutmachung beim bauern Gänse hüten soll, fehlt immer noch. Aber inzwischen habe ich Entwürfe zwei Illustrationen dafür gezeichnet.

Narf und die Gänse
Narf und die Gänse

Es fing eigentlich alles ganz gut an. Der erste Tag war langweilig, aber ohne Probleme. Am zweiten Tag nahm Narf dann eine Flöte mit, um sich die Zeit zu vertreiben.

Narf und die Gänse, zweiter Tag
Narf und die Gänse, zweiter Tag

Die Schwanzspitze zum Rhythmus wippend saß er da, als eine Gans aufmerksam wurde, auf dieses interessante Teil, das da aus dem Gras winkte. Vielleicht ein Wurm? Schmackhaft? Muss man probieren!

Übung mit Wasserfarben, Topfpflanze


Das Projekt:

Kaffeestrauch
Kaffeestrauch

Das Ergebnis:

Kaffestrauch mit Wasserfarben
Kaffestrauch mit Wasserfarben

Es war ein uninspirierter Tag, aber ich wollte meinen Übungsrhythmus einhalten und habe mich hingesetzt um den kleinen Kaffeestrauch zu malen. Obwohl ich Pflanzen sehr gerne mag, hatte ich schon immer Schwierigkeiten, die Strukturen richtig zu Papier zu bringen.

Mit der Pflanze als Modell hat es größtenteils funktioniert, was die Struktur und Form angeht, aber ich habe weder die Farben noch die Helligkeiten richtig getroffen.

Zudem war die Entscheidung, Deckweiß für die Glanzlichter zu verwenden wohl nicht so gut. Wasserfarben lassen sich auswaschen, das ist etwas mit dem mir noch die Übubng fehlt, aber vielleicht wäre das der bessere Ansatz für die Glanzlichter gewesen. Ein Punkt für zukünftige Übungen.

Mit den Wasserfarben mache ich jetzt erst mal Pause, als nächstes gibt es bunte Kleckserei mit Acryl. Demnächst auf diesem Kanal, schalten sie nicht um!

 

Malen auch digital


Seit Weihnachten habe ich jetzt ein vernünftig funktionierendes Grafiktablett. Aber wie mit allen, es braucht Übung, um damit etwas anfangen zu können. Nach einem üblen Durchhänger geht es im Moment ganz gut mich zu motivieren, und das war das heutige Übungsprojekt.

Ein Schulungsraum für Nekromanten, Thema, „Konservierte und Schrumpfköpfe, und Schädel“.

Schulungsraum
Schulungsraum

Eigentlich sollte das viel magischer und mystischer wirken, und die Spinnen und Netze, die ich geplant hatte, habe ich auch vergessen. Da die Szene hauptsächlich zum Üben war, habe ich viele Details nicht bis in letzte ausgearbeitet. So hat die Wand nur oben rechts Steine und das Holz der Tische gar keine Struktur. Es ging mir vor allem darum, handwerkliches Geschick mit dem Tablett zu erlangen, und zu lernen, wie man die Werkzeuge richtig nutzt. Der Detailgrad war dabei erst einmal eher zweitrangig.

Ich muss jedoch viel konsequenter Üben. Vor allem Menschen und Tiere sind noch ein großes Problem für mich. Ein Goldgräber mit Esel oder Muli steht schon lange auf meiner Übungsliste.

Lesetipp – Strömungslehre und Kunst


Ein sehr interessanter Artikel wie Künstler das Fließverhalten mehr oder weniger viskoser (oder dichter) Farben für interessante Effekte nutzen.

Leider in Englisch, aber wer das Englische beherrscht und sich für Kunst und Farbe begeistern kann, wird hier viel interessantes finden:

https://arstechnica.com/science/2018/12/study-modern-masters-like-jackson-pollock-were-intuitive-physicists/

Du Depp Du Depp Du depperter Depp Du


Manchmal stelle ich mich ja schon blöd an … zuerst fiel mir auf, dass ich Dame und König auf dem Schachbrett vertauscht hatte. Nun ja, ich hab seit 20 Jahren nicht mehr Schach gespielt. Ok, Modell angepasst, wieder in dern Raytracer, 5 Stunden warten.  Dann viel mir auf, dass ich den Brechungsindex des Materials auf 1.33 gesetzt hatte, das entspricht Wasser. Glas liegt im Bereich 1.45 bis etwa 1.9 (Kristallglas).

Also nochmal in den Raytracer …

5 Stunden später wollte ich das Ergebnis abholen, aber … nix da. Raytracer aus unerfindlichen Gründen abgesürtzt. Also noch mal, diesmal dem Teil 5 Stunden auf die Finger geschaut. Ohne Absturz durchgelaufen.

Nun also, 15 Stunden später:

Schachspiel v1.1
Schachspiel v1.1

Zwischendurch hatte ich versucht, eine Animation des Schachbrettes zu erstellen. Bereits mit korrigierten Positionen für Konig und Dame, aber noch mit dem Wasser-Glas:

Da gibt es auch noch viel zu lernen …

 

Schachspiel … final?


Sechs Stunden für das letzte Tuning an der Szene, vier Stunden für die Berechnung – definitiv zu viel Zeit gemessen am Fortschritt, aber ich glaube das ist meine bislang beste Szene mit Elementen aus (virtuellem) Glas.

Schachspiel in Glas
Schachspiel in Glas

Meine ursprüngliche Idee, eine animierte Kamerafahrt über das Spielfeld zu machen, muss ich angesichts der 4 Stunden pro Bild allerdings  begraben. Zumindest, wenn ich in dieser Qualität rendern will.

Ein Schachspiel aus Glas


Die Zeit rast nur so vorbei. Gut zwei Jahre ist es her, dass ich an abstrakten Schachfiguren gearbeitet habe:

https://gedankenweber.wordpress.com/2016/06/20/abstrakte-schachfiguren-und-mehr/

Chrom, Marmor und Holz waren schön, aber mein Herz hängt eben an Glas und Kristall, also gab es kurz darauf auch noch eine Fassung in Kristall:

https://gedankenweber.wordpress.com/2016/06/22/spielfiguren-in-glas-und-kristall/

Und dann schlummerten die Spielfiguren im Archiv bis ich mich gestern daran erinnert habe, und die Idee reifte, ein Schachbrett dafür zu entwerfen, und die Figuren auch mal in „live“ darzustellen. Es war gar nicht einfach, das Glas schön darzustellen. Glas lebt von Spiegelungen und Lichtbrechung, und braucht eine entsprechende Umgebung um gut zu wirken, aber so viel Zeit wollte ich in die Szene nicht investieren und habe versucht trotz einem recht schmucklosen Raum als Umgebung das beste aus der Szene zu machen.

Hier die bislang beste Fassung:

Schachspiel in Glas
Schachspiel in Glas

Das hier war die erste Fassung mit dem kompletten Brett. Eigentlich alles da, aber das Glas wirkte hier einfach nicht.

Der erste Versuch
Der erste Versuch

Ein Knackpunkt war wohl das Fehlen entsprechender Kaustiken. Das ist ein Effekt, den ich im Raytracer extra aktivieren und konfigurieren muss. Das war dann schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Photon Mapping
Photon Mapping

Danach kam dann „nur“ noch Feintuning am Licht und den Materialdefinitionen – mit dem Ergebnis bin ich jetzt recht zufrieden. Vielleicht sollte ich versuchen eine Animation daraus zu machen, wie sich das Schachbrett langsam im Licht dreht? Mal sehen …