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There is a saying, that people from my region become wise when reaching the age of fourty. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenalter ) Well, the saying was meant to say we stay a bit dumb before that age, but nevertheless, it seems to be a good age to start a blog and write a bit about my thoughts of past and present times. My interests are fairly wide spread, but mostly revolve about creation - be it photos, graphics, small crafts or rhymes and poetry. Lately social, political and spiritual topics have become of interest for me too. While much of that is related to art, I neither have a artistic education, or any deeper interest in art. Most of my life I've been a technician, with strong bias towards computer related activities. Since a few years I'm trying to change that, but the world is actually turning more and more towards computer technology, so it's kind of strange that I try to find more real life while everything else goes more virtual.

Kochen wie zur Steinzeit


Die Paleo Diät war ja mal populär. Oder ist sie es immer noch? Ich habe wieder mal keine Ahnung. Aber ich muss sagen, das Argument dass unser Körper am besten an das Essen angepasst ist, welches die meiste Zeit verzehrt wurde, klingt für mich recht einleuchtend.

Aber eigentlich begann es mit einem guten Jahr für Walnüsse.  2016 war das, und der Baum hinter dem Haus hatte Walnüsse in rauhen Mengen. So viele, dass ich immer noch welche davon habe, da ich zuerst die frischen von 2017 und 2018 aufgebraucht habe.  Jetzt wird es aber dringend Zeit, die Nüsse zu verwerten und ich brauchte eine Idee, was ich damit anstellen könnte.

Ich kann es nicht mehr ganz nachvollziehen, wie die Teile in meinem Kopf zusammen kamen, aber der Plan formte sich, ein Hauptgericht aus gerösteten Walnüssen, Bratbirne und einem Rindersteak zu zaubern. Das könnte ziemlich nah an einer Mahlzeit sein, wie sie unserer Vorfahren im Spätherbst auch zubereitet haben könnten.

Nüsse, Birne, Steak
Nüsse, Birne, Steak

So begann es also – Nüsse geknackt, die Birne gewürfelt und das Steak mit Olivenöl und Pfeffer vorgewürzt. Ein Büschel Thymian hat der Garten auch noch hergegeben, selbst  wenn es im Moment ganz sicher keine Kräutersaison ist.

Dann die Nüsse in die Pfanne zum Rösten,  mit etwas Olivenöl und Salz.

Walnüsse rösten
Walnüsse rösten

Einige sind mir angebrannt, weil ich mit zu großer Hitze begonnen hatte. Das war das erste Mal, dass ich Walnüsse geröstet habe, nächstes Mal weiss ich es, dass die auf eher kleiner Hitze geröstet werden müssen. So ist es halt mit der Experimentalküche …

Als mir die Nüsse schon ziemlich gut geröstet erschienen, habe ich die Birnen und den Thymian dazu gegen, und das auf kleiner Hitze weiter braten lassen, bis die Birnen begannen weich zu werden. Die müssen gar nicht ganz durch sein.

Birnen und Thymian dazu
Birnen und Thymian dazu

Das Steak habe ich ebenfalls in Olivenöl, jedoch in einer zweiten Pfanne gebraten. Serviert mit einem gemischten Salat mit Tomaten sah das dann so aus.

Steak und fertig
Steak und fertig

Für meinen Geschmack der absolute Wahnsinn. Ich glaube, ich habe noch nie so etwas leckeres als Hauptmahlzeit gegessen. Die fruchtige Süße der Birne, mit dem Aroma der gerösteten Nüsse und dem Rindfleisch – einfach prächtig. Der Thymian passt perfekt. Auch wenn er da in der Pfanne nur ganz wenig Aroma an die Nüsse und die Birne geben konnte, der Hauch von Thymian ist gerade richtig.

Tja, Steinzeit Diät. Also Diät war das ganz sicher nicht. Eine Menge Zucker aus der Birne, Fett aus den Nüssen und dem Olivenöl, und Protein aus dem Steak. Das brauchten unsere Vorfahren sicher nach einem anstrengenden Tag. Für uns heute ist das eigentlich viel zu reichlich. Aber gut!

Sauerei mit Farbe


Wer hat als Kind nicht davon geträumt, mal mit richtig viel Farbe so eine richtige große Sauerei zu machen? Inzwischen gilt es sogar als Kunst: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=acrylic+pouring

Also los! Kosten durfte es natürlich möglichst nichts, also habe ich statt Leinwand alte Pappe genommen, die ich mit Wandfarbe grundiert habe. Und dann …

Acrylic Pouring, Versuch 1
Acrylic Pouring, Versuch 1

Alles im Fluss.  Um ehrlich zu sein, das war deutlich zu viel Farbe. Aber, ich hatte noch eine zweites Stück Pappe! Neue Farbe, anderer Ansatz:

Acrylic Pouring, Versuch 2
Acrylic Pouring, Versuch 2

Interessante, quasifraktale Muster sind da entstanden. Aber, von welcher Seite soll man da nun betrachten? Was ist oben, was ist unten? Fragen über Fragen. Aber wenn es Kunst ist, muss es auch ausgestellt werden!

Galerie im Treppenhaus
Galerie im Treppenhaus

Meine Treppenhausgallerie. Der eine Nachbarin gefällt es, die anderen haben sich noch nicht geäußert.

Es gibt hier sicher noch viel zu erforschen, aber wie es so oft bei mir ist, wenn ich es mal ausprobiert habe, und es hat einigermaßen funktioniert, dann strebe ich auch schon wieder zu Neuem hin.

Selbstfahrende Autos könnten dem Halter auch weglaufen


Hadmut Danisch hat hier einen sehr interessanten Gedanken geäußert:

Was heißt überhaupt „gestohlen”? Was ist, wenn das Auto per Malware einfach selbst mal auf die Idee kommt, zusammen mit anderen Autos eine Spritztour nach Polen zu machen? Und gleich dort zu bleiben, weil’s dort so schön ist?

Quelle: http://www.danisch.de/blog/2019/01/26/wie-naive-juristen-die-digitalisierung-erwuergen/

Der Artikel geht hauptsächlich um juristische Probleme, aber ich muss sagen, so autonome Autos haben hier ein ganz eigenes Problem. Die juristische Frage, was man tun soll wenn ein Auto ohne Fahrer beim „illegalen“ Grenzübertritt „verhaftet“ wird ist jedoch auch interessant.

Lesetipp – Wenn der Feind den Zugverkehr stoppt


Die Verkehrsbetriebe in den USA kaufen wohl vermehrt chinesische Züge:

https://www.heise.de/tp/features/USA-Angst-vor-chinesischen-Schienenfahrzeugen-4285986.html

Und jetzt haben sie Angst, dass die Züge verwanzt sein könnten, oder gar ferngesteuert angehalten werden könnten. Z.B. als Druckmittel in Verhandlungen oder wenn China meint sich gegen US Aggressionen wehren zu müssen.

Schöne neue Welt. Der Cyberwar und die Paranoia die mit ihm kommen.

Zudem – die USA mit ihren vielen Geheimdiensten müssten doch solche Züge prüfen und ggf. entwanzen können?

Nachtrag: Der Artikel ist wohl nur die halbe Wahrheit. In den Leserkommentaren dazu finden sich etliche Anmerkungen, dass es immer noch Zughersteller in den USA gibt (wenn auch oft in der Hand ausländischer Firmen) , und auch die chinesischen Züge in Werken in den USA produziert werden, weil der Transport über den Ozean plus die Importzölle zu teuer wären.

Propaganda? Ich bleibe bei Paranoia.

Narf und die Gänse


Es ist schon eine Weile her, dass ich an den Geschichten mit Narf dem Zwergdrachen gearbeitet habe. Ein Kapitel, als er zur Wiedergutmachung beim bauern Gänse hüten soll, fehlt immer noch. Aber inzwischen habe ich Entwürfe zwei Illustrationen dafür gezeichnet.

Narf und die Gänse
Narf und die Gänse

Es fing eigentlich alles ganz gut an. Der erste Tag war langweilig, aber ohne Probleme. Am zweiten Tag nahm Narf dann eine Flöte mit, um sich die Zeit zu vertreiben.

Narf und die Gänse, zweiter Tag
Narf und die Gänse, zweiter Tag

Die Schwanzspitze zum Rhythmus wippend saß er da, als eine Gans aufmerksam wurde, auf dieses interessante Teil, das da aus dem Gras winkte. Vielleicht ein Wurm? Schmackhaft? Muss man probieren!

16.000 Elektrobusse


Mehr als 16.000 Elektrobusse sind unterwegs. Täglich, Stündlich, fast rund im die Uhr. Sie befördern tausende von Menschen. Wo? In Shenzhen, China:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/weltrekord-shenzhen-hat-16-359-busse-auf-elektroantrieb-umgestellt/

Und nun Klimavorreiter Deutschland. Shenzhen ist eine Stadt, eine große zugegeben, mit 12 Millionene Einwohnern. Aber Deutschland hat eine guten ÖPNV heisst es immer, und 80 Millionene Einwohner. Also, wie viele Elektrobusse haben wir wohl im Einsatz?

608 (Dezember 2018)

Quelle: https://www.springerprofessional.de/omnibusse/elektromobilitaet/immer-mehr-deutsche-staedte-setzen-auf-elektrobusse/16303712

Nun ja … da haben wir noch etwas Luft nach oben. Oder, ist das Dieselruß?

Lesetipp – Spione zu Hause und Unterwegs


Ein recht sachlicher und anschaulicher Artikel über Dinge, die man früher als Abhörgeräte und Wanzen bezeichnet hätte:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bildungsforscher-gerd-gigerenzer-deutschland-wird-eine-ueberwachungsgesellschaft/23855396.html

Dass man mit den gehackten Kühlschrank ein Atomkraftwerk angreifen kann, hoffe ich jetzt mal nicht. Da müsste dann schon einiges arg schlecht entworfen worden sein – auf Seite des Atomkraftwerks. Sicherheitsrelevante Steuerungen sollten keine Verbindung zum Internet haben. Vor nicht allzu langer Zeit wurde mir sogar gesagt, dass solche Steuerungen gar nicht per Software implementiert sind, sondern als Hardware (= der gute alte elektromechanische Automat, ganz ohne CPU und Firmware), weil Software zu schlecht prüfbar ist, und als Risiko galt.

Aber es gab ja auch schon Berichte, dass sich moderne Autos gegen den Willen des Fahrers fernsteuern lassen. Oder dass ein als Scherzkeks getarnter Hacker die Pumpen eines amerikanischen Wasserwerks so oft aus- und wieder eingeschaltet hat, bis sie kaputt waren. Diese großen Pumpen sind für Dauerbetrieb ausgelegt und nehmen solche Aktionen übel. Das gehört alles nicht ans Internet.

Übung mit Wasserfarben, Topfpflanze


Das Projekt:

Kaffeestrauch
Kaffeestrauch

Das Ergebnis:

Kaffestrauch mit Wasserfarben
Kaffestrauch mit Wasserfarben

Es war ein uninspirierter Tag, aber ich wollte meinen Übungsrhythmus einhalten und habe mich hingesetzt um den kleinen Kaffeestrauch zu malen. Obwohl ich Pflanzen sehr gerne mag, hatte ich schon immer Schwierigkeiten, die Strukturen richtig zu Papier zu bringen.

Mit der Pflanze als Modell hat es größtenteils funktioniert, was die Struktur und Form angeht, aber ich habe weder die Farben noch die Helligkeiten richtig getroffen.

Zudem war die Entscheidung, Deckweiß für die Glanzlichter zu verwenden wohl nicht so gut. Wasserfarben lassen sich auswaschen, das ist etwas mit dem mir noch die Übubng fehlt, aber vielleicht wäre das der bessere Ansatz für die Glanzlichter gewesen. Ein Punkt für zukünftige Übungen.

Mit den Wasserfarben mache ich jetzt erst mal Pause, als nächstes gibt es bunte Kleckserei mit Acryl. Demnächst auf diesem Kanal, schalten sie nicht um!