Evolution: Die Natur erschließt Plastikmüll als Nahrungsquelle


Einige Bakterien haben eine Mutation erworben, die es ihnen ermöglicht, Plastik als Nahrung zu nutzen. Bei der Menge Plastik, die wir in den letzten 70 Jahren in die Umwelt verteilt haben, war das vermutlich unvermeidlich. Nahrung ist in der Natur immer eine hart umkämpfte Resource, und der erste, der Plastik nicht nur fressen, sondern auch verdauen kann hat damit einen enormen Vorteil – zumindest solange wir das Plastik praktisch kostenlos und in großer Menge zur Verfügung stellen (aus Sicht der Bakterien).

Die hier finden’s gut:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Verbessertes-Bakterien-Enzym-verdaut-Plastikflaschen-4026204.html

Er hier hat Sorgen:

http://www.danisch.de/blog/2018/04/17/andromeda/

Zitat: […] Sagt euch Agent Orange was? […]Wie wäre das, wenn man stattdessen Plastikbakterien versprüht, die sich dann vermehren und sämtliche Plastikteile lahmlegen, damit auch jede elektrische Isolierung? Damit könnte man ein Land wohl ebenso effektiv oder noch viel stärker lahmlegen als mit dem Cyberwar. Was, wenn ein Kernkraftwerk damit infiziert würde?

Es wird spannend. Nicht nur wegen der abgefressenen Isolierung der elektrischen Leitungen.

Update:

Hatte ich vergessen zu erwähnen: Die große Plastikmüllinsel im Pazifik.

https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Pacific_garbage_patch

Frohes fressen, liebe Bakterien 🙂

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