Neonblumen II


Dieses Foto ist von 2013, und ich habe wie schon bei den vorigen Neonblumen mit partieller Unschärfe und Glüh-Effekten gespielt. Ich denke, es ist bis dato mein bestes Bild dieser Art.

Blumenfeuerwerk
Blumenfeuerwerk

Und auch mit dem Zierlauch habe ich noch mal experimentiert, dieses mal eine explosivere Interpretation.

Zierlauchexplosion
Zierlauchexplosion

Hat vielleicht nicht so viel Wumms, wie das Wort Explosion vermittelt, aber dennoch, der Zierlauch bietet viele Anreize für kreatives Arbeiten.

Neonblumen


Es war 2011, als ich mich mehr ernsthaft im Bereich Fotokunst betätigen wollte, und auch begann, zu erkunden, was für Effekte man mit digitaler Nachbearbeitung der Fotos erreichen kann.

Farben und Licht haben mich immer schon fasziniert, und so war es eine interessante Entdeckung für mich, dass es Filter gibt, die ein Foto auf mehr oder weniger bunte Linien reduzieren können. Linien, die man dann nachfolgend durch Einsatz weiterer Filter in der Wirkung verstärken konnte.

Das hier war das erste Ergebnis dieser Versuche – für jemand der schon lange mit digitalen Filtern arbeitet sicher nichts besonderes, aber für mich eine große Entdeckung, und ich mag das Bild immer noch sehr.

Trans Lucent
Trans Lucent

Danach forschte ich, wie man das Leuchten der Linien ausdehnen kann, auf größere Bereiche des Bildes. Hier einer der ersten erfolgreichen Versuche, und ich glaube, bis heute der schönste.

Psychedelic Flower
Psychedelic Flower

Und schliesslich die Entdeckung, dass sich manche Blüten auch als digitales Feuerwerk verwenden lassen 🙂

Floral Firework
Floral Firework

Der Zierlauch mit seiner Kugelblüte macht einem das aber auch leicht, muss ich zugeben.

Sonnenentzug scheint real zu sein


Vor einiger Zeit wurde ich auf Artikel aufmerksam, die berichteten, dass UV Licht, wie es im Sonnenlicht vorkommt, die Produktion von Endorphinen auslöst, wenn unsere Haut dem Licht ausgesetzt wird. Das wurde bislang für Mäuse experimentell bewiesen, beim Menschen wird es vermutet.

Endorphine machen glücklich. Da sonnenbeschienene Haut Endorphine produziert, kann man sagen, Sonne macht glücklich.

Da Fensterscheiben UV Licht dämpfen, und der Effekt somit bei Sonne durch ein Fenster nicht funktioniert, habe ich vor einiger Zeit mal darüber geschrieben – meist hält man sich ja in Gebäuden auf, und bekommt Sonne oft nur fensterglasgefiltert:

https://gedankenweber.wordpress.com/2014/07/14/fensterscheiben-machen-unglucklich/

Unlängts habe ich noch mal einen Artikel dazu gefunden, der … nun ja, man kann tatsächlich Sonnenentzug haben, nach einer Phase der gewöhnung an viel Sonne. Der Sonnenentzug wirkt über den Einbruch der Endorphinproduktion wie Drogenentzug. Zittern und Zähneklappern, und, soweit man das an der Maus erkennen kann, Unwohlsein:

http://www.neurorexia.com/2014/06/29/tanning-is-addictive-um-not-quite/

Eventuell gibt es für die Herbst- bzw. Winterdepression, unter der manche Leute leiden, auch noch Gründe, die jenseits des reinen Lichtmangels liegen.

 

 

Bäumchen mit Kunstschnee


Vor langer Zeit hatte ich mich schon einmal an einem kleinen Baum als Winterdekoration versucht:

https://gedankenweber.wordpress.com/2014/01/14/the-frosted-tree/

Jetzt habe ich es noch mal versucht, wieder mit durchwachsenem Ergebnis. Einmal bei Tageslicht:

Bäumchen
Bäumchen

und bei Kunstlicht:

Bäumchen
Bäumchen

Abgesehen davon, dass die Fotos leicht verwackelt sind, bich ich mit dem Schnee auch nicht ganz glücklich. Nächstes mal teste ich das doch mit dem Puderzucker. Der müsste feiner und kristalliner wirken.

 

Nicht nur der Mensch gestaltet seinen Lebensraum


Auf und in uns leben zahlreiche Mikroorganismen, bei einem gesunden Menschen ging man bislang davon aus, dass sie harmlos sind. Die weniger harmlosen und oft nur temporären Bewohner wurden gemeinhin als Krankheitserreger bezeichnet.

Interessant ist, dass zumindest im Falle von Mäusen auch die „harmlosen“, also nicht krankheitsauslösenden, ganz alltäglichen, Bewohner das Verhalten ihres Wirtes deutlich beeinflussen:

Die McMaster-Gruppe suchte zuerst im Mausmodell nach Antworten. Für die im Jahr 2011 veröffentlichte Arbeit übertrug das Team Proben der Darmflora zwischen verschiedenen Mäusestämmen, und wie sich zeigte, wurden hierdurch auch stammspezifische Verhaltensweisen weitergegeben.

Laut Berciks Daten werden relativ schüchterne Mäuse neugieriger, wenn sie das Mikrobiom von abenteuerlustigeren Mäusen erhalten. „Das ist doch erstaunlich. Die Mikroorganismen scheinen wirklich das Verhalten ihres Wirts zu bestimmen, und zwar ziemlich deutlich“

Quelle: http://www.spektrum.de/news/die-darm-hirn-achse/1378268

Krankheiten wie Tollwut beeinflussen das Verhalten sehr stark, machen das Opfer Agressiv und beißwütig, so dass der Erreger über den Speichel an weitere Opfer weitergegeben wird.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut

Auch bestimmte Parasiten, z.B. bei Wasserschnecken vorkommende Würmer bringen die Schnecken dazu, sich an der Wasserobefläche auufgzuhalten und sich als Vogelfutter zu präsentieren (weil der Wurm nur im Vogel sich weiter entwickeln kann – der Parasit braucht den Wirtswechsel).

Dazu habe ich keine gute Quelle, nur dieses: https://www.youtube.com/watch?v=EWB_COSUXMw

In dem verlinkten Artikel geht es darum, ob auch beim Menschen Angstprobleme, Depressionen u.a. von seinen Bewohnern beeinflusst oder gar ausgelöst werden.

Quelle: http://www.spektrum.de/news/die-darm-hirn-achse/1378268

Kurz: Genaues weiss man noch nicht, aber es gibt Hinweise, dass der Mensch gar nicht so selbstbestimmt ist, sondern neben seiner Umwelt auch von seinen Bewohnern beeinflusst wird. Und das nicht nur von den klassischen Verdächtigen wie Krankheitserregern und Parasiten, sondern auch von den „normalen“ Bewohnern.

Projekt Marslandschaft: Kunstkorallen


Ein neues Experiment hat begonnen: Die Zucht von künstlichen Korallen aus mineralischen Nährlösungen.

Korallenzucht
Korallenzucht

Drei Tests mit verschiedenen Lösungen und Substraten, auf denen sich die Mineralschicht bilden soll.

Korallenzucht
Korallenzucht

Nachteil: Man muss laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange warten, bis sich etwas tut.
Vorteil: Man muss während des Wachstums nichts tun. Wenn die Lösung und das Substrat passen, dann geht alles von allein. Wenn nicht, dann muss man sowieso noch mal neu anfangen.

Bin gespannt was sich da tut. Wenn es klappt, dann werde ich auch mit farbigen Lösungen experimentieren, vielleicht werden Farbpigmente in die Mineralschichten mit eingelagert. Aber zuerst mal werde ich einige Wochen Geduld haben müssen.

Manisch-Depressiv oder so …


Es ist wieder mal typisch, und wieder mal typisch dumm gelaufen. Nach einer Phase fast unglaublicher Aktivität kam der Einbruch. War abzusehen, hatte sich praktisch schon angekündigt als es immer schwerer wurde, eine einigermassen sozialverträgliche Laune zu halten.

Dann das typische Problem – schlechte Laune, seelischer Durchänger, nix was den Narzißmus ausgleichen könnte, dann zwei Fragen in einem Forum, zwei Antworten die mich verletzt haben, Streit als Folge. Bäh.

Wieder mal verbrannte Erde, zumindest emotional.  Ich werde die Diskussionsfäden nicht mehr weiter verfolgen, um Abstand zu gewinnen.

Dumm das. Nicht das erste mal, und vermutlich auch nicht das letzte mal, weil in den schlechten Phasen die schwierigen Seiten meiner Persönlichkeit voll durchschlagen.

Strategie: Abwarten bis es wieder besser wird, und Konflikte oder alles was Konflikte auslösen könnte, bis dahin meiden. Blöderweise ist mir auch noch langweilig, weil ich keine Energie für irgendwelche Aktivitäten habe, und so alles was ich sonst so in meiner Freizeit mache plötzlich weggebrochen ist. Langeweile und schlechte Laune ist eine saublöde Kombination.

Grummel.

Warten auf bessere Laune.