Erhöhtes Todesrisiko im Winter


Bislang dachte ich, es sei einfach eine persönliche Sache von mir, dass der Winter immer eine schlechte Zeitfür mich ist. Depression und fast alle schweren Krankheiten treffen mich bevorzugt im Winter. Bis auf den Blinddarm waren alle meine (unfreiwilligen) Krankenhausaufenthalte im Winter, die schwersten psychischen Zusammenbrüche auch.

Und jetzt sehe ich durch Zufall, dass andere auch schon den Verdacht hatten, dass der Winter besonders gefährlich ist :

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47001/1.html

Gut, sie sprechen vor allem von Weihnachten und Neujahr, das ist mit Abstand die gefährlichste Zeit. Und auch der Grund warum ich immer saumässig nervös bin um diese Zeit; meine größte Krise begann kurz nach Weihnachten und ich brauchte viele Jahre, um mich halbwegs davon zu erholen. Ich habe immer noch Angst, dass das noch mal so kommen könnte und verbringe diese Zeit deshalb gerne sehr abgeschieden, allein und zuhause.

Aber die Grafik in dem Artikel zeigt einen Anstieg der Todesfälle ab dem Spätsommer, kulminiert dann um die Jahreswende, um zum Sommer hin wieder abzuflachen. Es ist nicht nur Weihnachten und Neujahr, das ganze Winterhalbjahr ist gefährlich. Zumindest im Vergleich zum Sommer.

Das deckt sich 100% mit meiner eigenen Erfahrung. Es ist also nicht nur persönliches Pech, dass Herbst und Winter für mich die schlimmere Jahreshälfte zu sein scheinen, das lässt geht wohl auch einigen anderen so.

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