Sonnenentzug scheint real zu sein


Vor einiger Zeit wurde ich auf Artikel aufmerksam, die berichteten, dass UV Licht, wie es im Sonnenlicht vorkommt, die Produktion von Endorphinen auslöst, wenn unsere Haut dem Licht ausgesetzt wird. Das wurde bislang für Mäuse experimentell bewiesen, beim Menschen wird es vermutet.

Endorphine machen glücklich. Da sonnenbeschienene Haut Endorphine produziert, kann man sagen, Sonne macht glücklich.

Da Fensterscheiben UV Licht dämpfen, und der Effekt somit bei Sonne durch ein Fenster nicht funktioniert, habe ich vor einiger Zeit mal darüber geschrieben – meist hält man sich ja in Gebäuden auf, und bekommt Sonne oft nur fensterglasgefiltert:

https://gedankenweber.wordpress.com/2014/07/14/fensterscheiben-machen-unglucklich/

Unlängts habe ich noch mal einen Artikel dazu gefunden, der … nun ja, man kann tatsächlich Sonnenentzug haben, nach einer Phase der gewöhnung an viel Sonne. Der Sonnenentzug wirkt über den Einbruch der Endorphinproduktion wie Drogenentzug. Zittern und Zähneklappern, und, soweit man das an der Maus erkennen kann, Unwohlsein:

http://www.neurorexia.com/2014/06/29/tanning-is-addictive-um-not-quite/

Eventuell gibt es für die Herbst- bzw. Winterdepression, unter der manche Leute leiden, auch noch Gründe, die jenseits des reinen Lichtmangels liegen.

 

 

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