Missionarische Religionen mit Alleinstellungsanspruch sind nie Moderat


Unter dem Titel „Der Moderate Islam“ wir in folgenden Artikel dargelegt, dass der Islam als Religion nie moderat sein kann, auch wenn es moderate Muslime gibt:

http://tapferimnirgendwo.com/2014/10/05/der-moderate-islam/

Schön ist auch, dass hier das Christentum jeweils im Spiegel gezeigt wird, und man erkennen kann, dass auch das Christentum als Religion keineswegs moderat ist.

Das Problem steckt in allen Religionen, die zwei Eigenschaften mitbringen:

  • Den Anspruch, die alleinige Wahrheit zu sein
  • Den Aufruf, alle anderen Religionen zu verdrängen, und die Andersgläubigen zu konvertieren

Hier gibt es keine Möglichkeit des friedvollen Zusammenlebens, wenn es die Gläubigen ernst meinen mit Ihrer Religion. Jeder der nicht ihres Glaubens ist, muss konvertiert werden.

Toleranz gegenüber Intoleranz führt immer zum Sieg der Intoleranz. Das ist leider so, und deshalb ist es nicht vernünftig, gegenüber Intoleranten Bewegungen mit Toleranz zu agieren.

“Der Gott des Alten Testaments ist – das kann man mit Fug und Recht behaupten – die unangenehmste Gestalt der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.”

– Richard Dawkins

Das ist in etwa das Problem das ich hatte als ich die Bibel studieren wollte. Ich begann mit dem alten Testament, aber die Geschichten haben Teilweise unmenschliches gutgeheissen z.B. eine gläubige Familie hat die Magd ungläubigen Gewalttätern überlassen, um sich selbst zu retten – die Magd war am nächsten Tag tot, aber die Tat wird in der Geschichte als gerechtfertigt dargestellt.

Entschuldigung, aber Menschen die andere Menschen einem Schicksal der Vergewaltigung und des Mordes ausliefern, kann ich nicht als gute Menschen wahrnehmen. Die Magd als minderwertiger Mensch, den man opfern darf? Ein Bild das mir zutiefst zuwider ist.

Das war die Stelle an der ich dann das Studium der Bibel angebrochen habe.

Sicher, es gibt andere Stellen, die eine andere Sprache sprechen, aber es reichte mir, dass es auch diese Stellen in der Bibel gibt. Darauf will ich meinen Glauben und mein Handeln nicht aufbauen.

Jesus als der letzte anerkannte Prophet des Christentums hat vieles Gutes getan und gesagt, und es ist mir in gewisser Weise Vorbild. Aber den Rest des Christentums kaufe ich nicht mit.

 

 

 

 

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