Gleichberechtigung auch für Männer?


Gilt Gleichberechtigung eigentlich auch für Männer?

Heute ist mir eine Werbung ins Haus geflattert, die mich an etwas erinnert hat, was mich schon lange störte.

Gleichberechtigung?
Gleichberechtigung?

Wenn mich meine Denglisch-Kenntnisse nicht arg täuschen, heißt das freie Getränke für Frauen am Freitag, ziemlich sicher aber, freier Eintritt für Frauen am Samstag.

Haben wir nicht so ein Antidiskrimierungsgesetz? Eigentlich dachte ich, solche Angebote seien seit der Einführung dieses Gesetzes nicht mehr erlaubt, weil niemand aufgrund seines Geschlechtes benachteiligt werden darf.

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2 Kommentare zu “Gleichberechtigung auch für Männer?”

  1. Soweit ich weiß, bezieht sich das Antidiskriminierungsgesetz nur auf Beschäftigungsverhältnisse, Mietverträge und den Zugang zu öffentlichen Gütern (z.B. Bildung). Der Konsumbereich ist davon nicht erfasst.
    Als ich Dein Beispiel las, habe ich überlegt, ob das Prinzip des freien Eintritts, um eine andere Kundengruppe anzulocken, auch umgekehrt funktionieren würde. Würden Männer dabei mitmachen, dass sie irgendwo umsonst reinkommen (wohlgemerkt: nach Gesichtskontrolle), um dort den Raum zu „verschönern“ für zahlungsbereite Frauen? Wie ginge es ihnen, wenn sie am Eingang abgelehnt würden, weil sie zu alt, zu hässlich oder falsch gekleidet sind?

    1. Als Jugendlicher und auch als Student bin ich regelmässig bei den Türstehern gescheitert. Ich fand das hochgradig frustrierend. Vermutlich ist das Geschlechtsunabhängig – Ausgrenzung ist immer schmerzhaft.

      Ich lehne mich da jetzt weit aus dem Fenster, wenn ich das sage, aber ich glaube, dass die Anwesenheit von Frauen (durch die Angebote angelockt) das Lokal oder den Club für Männer attraktiver macht, dass es aber andersherum nicht so gut funktioniert. Die Geschlechter sind hier nicht symmetrisch. Ob es angeboren ist, oder ob es gesellschaftliche Prägung ist, ist schwer zu sagen.

      Das einzige handfeste was ich dazu kenne ist eine Messung von Hirnströmen, die belegt, dass Bilder von attraktiven Frauen das Hirn von Männern im vergleich stärker aktivieren, als Bilder von attraktiven Männer das im Hirn von Frauen. Die Gehirne sind hier unterschiedlich, zumindest was die Verarbeitung optischer Reize angeht.

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