Backen mit Hajo, Teil 2


Äpfel gibt es dieses Jahr in Mengen bei uns im Garten, und nach dem Apfel-Flammkuchen wollte ich nun auch einen traditionellen Apfelkuchen nach Mutter’s Art versuchen. Gestern als ich sie im Pflegeheim besuchte, habe ich mit Ihr über das Rezept gesprochen, und auch über die Mengen. Was ich nicht bedacht habe, ist, dass meine Mutter meist aus einem Teil des Teiges Flachswickel, eine Art Mini-Hefezopf gebacken hat. Aber dazu später …

Es begann alles gut: Zutaten mischen, Teig kneten, gehen lassen, alles funktioniert wie erwartet. Etwas Teig genascht – lecker 🙂

Also dann – auf’s Blech damit. Erste Erkenntnis – dieser Teig ist unglaublich klebrig. Und zäh. Wie bekommt man den aufs Blech, wenn er wie Gummi zwischen beiden Händen klebt? Das ist zwar praktisch, um ihn einfach so noch mal durchzukneten, aber jetzt will ich ihn ab haben – waaaaaahhhh!

Aber schliesslich – ich habe den Teig in der Form, sogar mit einem improvisierten Rand. Dann die Apfelschnitze dazu – sieht gut aus, so wie ich das bei meiner Mutter früher auch schon gesehen hatte. Der Rand stellenweise ungleich und etwas dick, aber egal, Hauptsache lecker. Noch etwas Zucker und Zimt oben drüber, und voilá!

Apfelkuchen vor dem Backen
Apfelkuchen vor dem Backen

Backzeit eine Stunde, hat meine Mutter gemeint, aber nach einer Stunde scheint er mir noch nicht fertig, also noch mal 10 Minuten im Ofen lassen. Dann, Spannung – ein erster Blick bei Tageslicht auf das Blech. Oha! Ich glaube, ich habe eben das Apfelbrot erfunden.

Oha!
Oha!

Tja – jetzt weiss ich, warum meine Mutter aus einem Teil des Teiges Flachswickel gebacken hat – für diese Größe von Backform ist es zu viel Teig, selbst wenn ein dickerer Boden, so wie bei diesem Rezept, in Ordnung ist.

Nach dem Abkühlen ein erster Test:

Trotzdem lecker
Trotzdem lecker

So schlimm wie es auf den ersten Blick aussah ist es gar nicht. Trotz des extrem dicken Bodens ist der Kuchen lecker. Noch etwas länger hätte er backen dürfen, oder etwas heisser. Muss mal sehen, wie das mit meinem Ofen am besten funktioniert.

Auf jeden Fall ist das Frühstück für die nächsten Tage gesichert 🙂

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Ein Gedanke zu „Backen mit Hajo, Teil 2“

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