Es fehlt ein Wort, und keiner vermisst es


Symmetrie gilt im allgemeinen als ästhetisch. Auch Naturwissenschafter betrachten Symmetrien mit wohlwollen.

In der deutschen Sprache gibt es eine Unsymmetrie, die mir schon früher aufgefallen ist, aber lange wieder vergessen war. Es wird wohl auch nicht die einzige sein, aber sie erscheint mir besonders rätselhaft.

Wenn wir hungrig waren, und genug gegessen haben, dann sind wir satt.

Wenn wir durstig waren, und genug getrunken haben, dann sind wir … nicht mehr durstig.

Es gibt für das Trinken kein Gegenstück im Deutschen, wie satt für das Essen. Und scheinbar wird es auch nicht benötigt, sonst hätte man schon längst ein Wort dafür erschaffen. Also liebe Leser, genießt das Wochenende, werdet satt und nicht durstig 🙂

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4 Kommentare zu „Es fehlt ein Wort, und keiner vermisst es“

  1. Eigentlich gibt’s doch ein Wort dafür – „sitt“. Hat sich aber irgendwie nicht durchgesetzt…

    Andreas

    1. Jetzt wo Du es sagst, erinnere ich mich auch daran. Ich glaube, man braucht das Wort einfach zu selten, oder vielleicht auch gar nicht. Verwunderlich, weil wir viel häufiger trinken als essen müssen, wenn es ums reine Überleben geht.

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