Durch Frauenquote zu einer gewaltärmeren Gesellschaft?


Ich habe lange gezögert diesen Artikel zu veröffentlichen. Aber da mich das Thema mich wieder berührt, denke ich, ich wage es.

Immer wieder wird von Feministen behauptet, dass die Gewalt in der Gesellschaft von den Männern ausgeht, und dass die Präsenz von Männern in wichtigen Positionen die Gewalt in der Gesellschaft begünstigt, oder gar verursacht.

Weiterhin wird behauptet, dass die Gesellschaft allein dadurch menschlicher wird, wenn Frauen in die Positionen kommen, in denen sie weiter reichende Entscheidungen treffen können, in Führungspositionen. Das soll durch eine Frauenquote erreicht werden.

Der folgende Artikel ist aus der Stuttgart Zeitung, vom 06. Februar 2014.  Wenn ich mir diese jungen Frauen später als Quotenfrauen in Führungspositionen vorstelle, habe ich doch Zweifel, ob das zu einer  besseren Gesellschaft führen wird.

Mädchen Prügeln Brutal
Mädchen Prügeln Brutal – Stuttgarter Zeitung, 06. Feb. 2014

Man kann jetzt einwenden, das war ein Einzelfall. Nun, zugeben, es ist einer der krasseren Fälle, aber täglich berichten die Zeitungen von Frauen, die Gewalt anwenden, sei es gegen Fremde, gegen Familienmitglieder, den Lebenspartner, oder auch gegen Ordnungskräfte. Auch Raub und Diebstahl sind keine männlichen Domänen mehr, sondern Frauen erobern sich auch diese Felder.

Ich möchte jetzt nicht die Männer verteidigen – aber ich möchte Zweifel ausdrücken, dass allein die Anwesenheit von Frauen in wichtigen Positionen ausreicht, um zu einer besseren Gesellschaft zu führen.

Ich vermute, dass sich hier im Laufe der Jahre auch einiges verändert hat, aber die Veränderungen noch nicht ins Bewusstsein der Allgemeinheit vorgedrungen sind. Die Erziehung der Mädchen hat sich in den letzten 50 Jahren verändert. Stark verändert. Frauen, die heute an die 60 sind, sind ganz anders sozialisiert worden, als Frauen die heute 20 sind. Ich glaube, dass ältere Frauen den Verzicht auf körperliche Gewalt eher verinnerlicht haben, und das auch als eine Säule ihres Frau-seins betrachten. Für jüngere Frauen ist das kein so zentraler Gedanke mehr, und es scheint, als gäbe es in der jungen Generation keine deutlichen Unterschiede mehr zwischen Frauen und Männern, in der Bereitschaft, körperliche Gewalt anzuwenden.

Es gibt sogar Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass häusliche Gewalt häufiger von Frauen ausgeht, als von Männern:

http://sciencefiles.org/2014/06/30/hausliche-gewalt-ist-weiblich-frauen-schlagen-ofter-zu/

Aber um zum Thema Frauenquote zurückzukommen: ich denke es geht primär darum, dass die richtigen Personen in die wichtigen Positionen kommen, und nicht um das Geschlecht dieser Personen. Es geht darum, Personen, die Moral und Ethik verinnerlicht haben, denen die sozialen Auswirkungen ihrer Entscheidungen bewusst sind, und die in der Lage sind, Gemeinwohl über Eigennutz zu stellen, als Entscheidungsträger zu gewinnen. Mir ist es dann egal, ob das Männer oder Frauen sind, Hauptsache, sie machen Ihre Sache gut.

 

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