Kleine Fortschritte im Garten und in der Vorkultur


In der Wohnung wachsen die Pflanzen schon prächtig, und ich hatte auch wieder etwas Zeit, das zweite Beet auf die endgültige Größe zu bringen.

Die Fotos von heute wollen mir jedoch gar nicht gefallen, es war die Zeit zwischen Nachmittag und Abend, wo das Gras einen Blaustich auf den Fotos bekommt, und alles blass und traurig aussieht. In echt wirkt es zum Glück nicht ganz so traurig.

Hinten im Beet sind jetzt einige Ostergruß-Rettiche gekeimt. Zwei sehen gut aus, zwei weitere nicht so sehr, und mindestens vier fehlen, aber vielleicht keimen sie noch. Rechts davon habe ich diese Tage weitere Rettiche eingesät, so dass sie gestaffelt reif werden, und nicht alle gleichzeitig.

Schnittlauch
Schnittlauch

Den Schnittlauch habe ich durch Zufall im Supermarkt erstanden, wo es in einer Sonderaktion lebende Kräuter zu kaufen gab. Ich bedauere allerdings schon all die Leute, die hoffen sie könnten den Schnittlauch im dem Topf wachsen lassen, in dem er verkauft wurde. Das wird nichts werden, man hat offensichtlich den Schnittlauch aus einem größeren Beet entnommen und etwas lieblos zum Verkauf in den Topf gestopft. Lange wird er auf diese Art dort aber nicht am Leben bleiben.

Ich habe den Stock in vier Teile aufgeteilt und ausgepflanzt. Ich denke, der Schnittlauch müsste dort eigentlich gut anwachsen und auch gedeihen, selbst wenn der Boden etwas karg ist.

In der gleichen Reihe, hinter dem Schnittlauch ist Dill eingesät. Auch Dill müsste mit dem kargen Boden zurechtkommen. Rechts vom Schnittlauch sind die zwei Reihen Steckzwiebeln, die sich allerdings noch Zeit lassen – und das auch dürfen,  mit etwas Glück ist dann der erste Schwarm Zwiebelfliegen nämlich durch bis die Steckzwiebeln austreiben. Die Löwenzahnblüte ist früh in diesem Jahr und die Zwiebelfliege wird zu Zeit der Löwenzahnblüte aktiv.

Im zweiten Beet sind eigentlich Gurken geplant, auch eine Tomate. Aber vor einigen Tagen sind mir zwei wild aufgegangene Zitronenmelissen im Spalt zwischen einem Kellerfenster und den Gehwegplatten aufgefallen. Heute habe ich sie in das zweite Beet versetzt und schaue jetzt mal, was daraus wird.

Zitronenmelisse
Zitronenmelisse

Die Gurken sind inzwischen gekeimt und dürfen jetzt im (kühlen) Schlafzimmer schon mal etwas wachsen, bis es ins Freiland geht. Die Tomaten wachsen schon kräftig, eigentlich zu schnell, wenn ich bedenke, dass es noch 5 Wochen sind, bis die Eisheiligen vorüber sein werden.

Die Paprika wachsen dagegen sehr langsam, obwohl sie am sonnigsten Fenster im Wohnzimmer stehen, wo es eigentlich immer schön warm ist.

Tagetes müssen einen Keim-Turbo haben, bis auf Kresse habe ich noch nie Pflanzen so schnell keimen sehen. Die Zinnien und Malven lassen noch auf sich warten, aber sie haben auch noch genügend Zeit, um groß zu werden. Aber neben dem Gemüse braucht der Garten auch noch ein paar Blumen 🙂

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