Vollbeschäftigung ist bereits Illusion


Vor einiger Zeit schrieb ich, dass man sich Gedanken machen müsste, wie eine Gesellschaft ohne Vollbeschäftigung aussehen könnte. Wie man den Personen, für die keine Arbeit vorhanden ist, und die deshalb kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielen können, ein vernünftiges Leben ermöglicht.

https://gedankenweber.wordpress.com/2014/02/11/eine-gesellschaft-ohne-vollbeschaftigung/

Damals ging ich davon aus, dass die Situation noch Zeit lässt für Reformen. Heute habe ich einen Artikel gefunden, der beschreibt, wie 1970 die Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden zum ersten Mal die Anzahl der Stunden unterschritten hat, die theoretisch für Vollbeschäftigung notwendig gewesen wären:

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40921/1.html

Im Jahr 2012 fehlten bereits mehr als 30% Arbeitstunden, im Vergleich zur Vollbeschäftigung, d.h. Teilzeit und Arbeitslosigkeit sind bereits unvermeidbar, weil es einfach nicht genug Arbeit für alle gibt. Selbst hier in Deutschland nicht, wo die Situation im Vergleich zu anderen Ländern noch sehr gut aussieht.

Ich fürchte, man muss sich dringender um gesellschaftliche Reformen Gedanken machen als ich zunächst annahm.

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