Unlängst hatte ich darüber geschrieben, mir wieder einen Ort zur Meditation zu schaffen, eine Art Denkstätte:
Das Ding scheint jedoch verhext zu sein, und nachdem schon der erste Altar zu Bruch ging, wäre beinahe wieder alles zerbrochen.
Ich war etwas in Eile, weil die Zeit mal wieder knapp war, als ich versuchte, den Altar auf die vorbereiteten Füße zu setzen. Und wie es so ist, wenn man schnell machen will – Der Kleister hielt wider Erwarten den Sand nicht auf der DVD. Als ich den Aufbau versehentlich etwas kippte, rutschte er von der DVD und die Sandscheibe, auf der der Altar sitzt, brach in drei Stücke.
Es gelang mir die Stücke wieder auf die DVD zurückzuschieben, und die Bruchstellen auszubessern. Je nach Lichteinfall sieht man die Brüche noch, aber immerhin war die Arbeit nicht ganz umsonst.

Ich denke, der Altar ist ganz gut geworden, und mit den Kerzen ein sehr besinnlicher Ort zum Sitzen, Entspannen und Nachdenken. Oder einfach zum Meditieren. Etwas schade, dass die Scheibe gebrochen ist, aber ich denke, es ist kein Problem – wichtig ist die innere Verbindung, nicht das Material. Vielleicht ist es gut, die Brüche als Teil des Ganzen zu akzeptieren. Brüche gibt es auch im Leben, und die gewählte Symbolik des Altars steht für das Leben. Vielleicht mit den Brüchen nun um so mehr.